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Film am Mittwoch : Floppy Disk Drive

Mit der Floppy Disk und ihren Derivaten ist auch ein ganzes Geräuschuniversum abhanden gekommen. Ich erinnerne mich noch gerne der sekunden- oder auch minutenlang brazzelnden Geräusch des Disklaufwerkes meines Atari St 1050, wenn ich einen längeren Text abzuspeichern hatte. Heute blitzelt nur noch bunt der USB-Stick.

22 Kommentare zu “Film am Mittwoch : Floppy Disk Drive

    • Kann man sich heute kaum vorstellen, das so etwas so teuer war und auf die Discs letztlich so wenig ging. Ich habe auch noch etliche 3,5“-Disketten im Keller, aber nix mehr, wo ich sie reinschieben (geschweige denn lesen) kann. Zu blöd, dass ich meinen Atari ST irgendwann entsorgt habe.

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  1. Pingback: Punk und Floppy Disks | Stimmengewirr II

  2. Ein hübsches Filmchen, aber bei aller Liebe zum Geräusch, ich erinnere mich noch mit Schaudern an solche Sachen wie WordPerfect auf 345 Disketten oder so.
    Also auch wenn ich mich damit als temporärer Anti-Antiquar oute (was für ein Wort), ich bin wirklich nicht unfroh, dass diese Dinger das zeitliche gesegnet haben.
    Liebe Grüsse, Kai

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    • Lieber Kai,
      natürlich will das keiner zurück, weder die Diskettensammlungen noch Briefeschreiben mit Framework oder Drucker, die drei Stunden für 50 Seiten brauchen.
      Obwohl … mein alter Atari ST war schon extrem zuverlässig und ist so gut wie nie abgestürzt. Hat bisher kein Rechner erreicht.
      Liebe Grüsse von
      Jarg

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  3. So gesehen wären wohl allein all die Geräusche ein Grund gewesen, der Floppy Disk ein Denkmal zu setzen, statt sie, wie ich es tat, in meinem Roman „Rattes Gift“ zu toasten … immerhin – getoastet oder natur, sie spielt dort eine der Hauptrollen! 😉

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    • Nun, auch ein literarisches Denkmal zählt ja – und das Bild der getoasteten Floppy, die auch noch einen der Protagonisten gibt, hat sich – obwohl ich Deinen Roman leider noch nicht kenne – allein durch Deinen Kommentar jetzt unauslöschlich in meinem Gehirn festgebrannt (welche Qual für die Floppy! Und wie werde ich die schrecklichen inneren Bilder gequälter, angeschmolzener, gedemütigter Floppys jetzt wiederlos?)

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      • Zugegeben, das mit dem Toasten war ein bisschen gemein … aber was soll ich machen, schließlich schreibe ich ja (meist) Kriminalliteratur, da darf man nicht zu zimperlich sein. 😉 Aber Ratte rettet die Floppy. Irgendwie, jedenfall. So viel kann ich sicher verraten. 🙂

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      • Eine Ratte, die eine Floppydisc rettet. Und das alles in einem Krimi. Fehlen nur noch ein behertzer 10-Zoll-Monitor und eine schrecklich nervige elektrische Kugelkopfschreibmaschine – und ich werde langsam neugierig 😉

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      • Nun, nachdem ich festgestellt habe, dass der Roman doch noch immer lieferbar ist (was mich sehr freut :-)), kann ich nur sagen: Aber bitte gerne. Also lesen, meine ich. Wobei ich Dich enttäuschen muss – Kugelkopfschreibmaschinen kommen nicht drin vor, dafür spielt jedoch ein Monitor (Zollgröße unbekannt) eine durchaus beherzte Rolle. Die Ratte jedoch läuft auf zwei Beinen … wenn Dich das nicht schreckt, nur zu! Und falls es im Buchladen oder auch direkt beim Verlag zu lang dauert, hab ich zur Not auch noch das eine oder andere eigene Exemplar. Bloß halt, wie gesagt, leider, leider ohne Kugelkopfschreibmaschine 😉

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      • Oh, das macht nichts. Monitore können ja auch ein sehr bewegtes Leben haben. Im Gegensatz zu Flachbildschirmen, die in der regel sehr oberflächlich sind und sich für nichts anderes interessieren als Pixelzahlenvergleiche. Kennt man ja …
        Herzlich grüsst
        Jarg

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      • Ah, dann geht das nicht [nur] mir so – mir kommen die Flachbildschirme stets so oberflächlich, rein auf den äußeren Schein bedacht vor
        viele Grüße
        Mischa

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      • Ganz schlimm sind USB-Sticks. Seelenlos darauf bedacht, ohne Rücksicht auf Verluste alles zu speichern was geht …

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    • Danke für den Link. Ja, USB-Sticks, Speicherbausteine und LED-Bildschirme sind einfach soundtechnisch sehr viel langweiliger. Nur die Laptopfestplatte liesse sich noch songtechnisch auswerten …

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  4. Für alle die den Sound der guten alten Floppy-Disk-Laufwerke, Drucker usw. vermissen:

    (11 Videos mit u.a. Queen „Bohemian Rhapsody“ und The Animals „House of the Rising Sun“)

    Der Sound lebt also weiter! 😉

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    • Oja, das Modemund seine Geräusche waren auch schön. Meine leztes war durchsichtig und flackerte grünlich beim Düdselidrsssbrsssbsssbrrssssdingdingdingbscchhhhhhh … 😉

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      • gestern sah ich zufällig de Rest einer Sendung, in denen Dinge aufgelistet wurden, die aus unseren leben verschwunden sind. dazu gehören definitiv die Floppydirk und das Modem und der alte Amiga mit seinem MS DOS als Software für den User auch 😉

        Du kennst sicher auch noch einiges, was aus unseren leben verschwunden ist ;-)))

        LG Ostseemaus

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      • Ja, der Walkman zum Beispiel, der surrende Super-8-Filmprojektor, die Ritsch-Ratsch-Klick-Kamera … alles weg und alles voller Geräusche. Es wird Zeit für ein Soundmuseum, das wir mit geschlossenen Augen durchstreifen, um zu raten, was da rattert 😉
        Sonnige Grüsse aus dem spätsommerlichen küstennahen Binnenland von
        Jarg

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