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Helplessness Blues / Fleet Foxes

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„Why in the night sky are the lights on? / Why is the earth moving round the sun? / Floating in the vacuum with no purpose, not a one / Why in the night sky are the lights on?“
Qualität braucht ihre Zeit: Drei Jahre hat es gedauert, bis die Fleet Foxes aus Seattle mit „Hleplessness Blues“ ihr neues Album fertigstellt haben. Aber das Warten hat sich gelohnt: Musik, die aus der Zeit fällt, ist auf diesem Album zu hören. Zum Sextett verstärkt, bezaubern sie wieder mit mehrstimmigem Gesang, filigran ausgearbeiteten, zeitweise geradezu barocken Arrangements, geben manchmal reichlich Hall und gelegentlich satte Streicher drauf. Der Sound erinnert an Simon & Garfunkel, an die Fairport Convention und behält doch etwas eigenes, unverwechselbares. So gleiten die Fleet Foxes am Ende des episch ausgespielten „The Shrine/An Argument“ improvisierend mit Saxophon und Streichern regelrecht in den Freejazz ab, zeigen sich in „Blue Spotted Trail“ kurz darauf ganz simpel reduziert auf Gitarre und Gesang von Robin Pecknold auf einem Ausflug ans Lagerfeuer, um in Grown Ocean orchestral abzuheben.
Ein wunderbares Album, bezaubernd, eingängig, mit weichem, satten, warmen Sound, das auch von den gut gedichteten Songtexten her, den Geschichten und Gefühlen, von denen es erzählt, einen schönen Kontrapunkt zum alltäglichen musikalischen Einheitsbrei setzt. Diese akustische Reise durch „the landscape of the human heart“, wie Allmusic.com treffend schreibt, sei daher wärmstens allen empfohlen: wer das erste Album mochte, etwas mit Simon & Garfunkel, aber auch mit Midlake, Mumford & Sons oder den Kings of Convenience anfangen kann, mit Arcade Fire oderPort O’Brien, wird es lieben.

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