Roots & Echoes / The Corals

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Alle Bandmitglieder von The Coral sind zusammen auf die gleiche Schule gegangen in einem englischen Küstenkaff. Und da fangen sie dann schon mal an zu mucken. Dann gehen sie aufs gleiche College, merken, dass das nicht so ganz das Richtige ist, mucken weiter, covern bald Oasis und machen kurz darauf 2002 ihr erstes, recht schwer verdauliches, doch hoch gelobtes eigenes Album. „Roots & Echoes“ erscheint 2007 als viertes Album der Band. Wieder starten The Coral musikalisch in den 60er Jahren, diesmal aber kurz vor Beginn der Weiterlesen

The Golden Age / Woodkid

Ein wenig erinnert mich der Gesang von Woodkid aka Yoann Lemoine schon an Antony Hegarty von Antony and the Johnsons, aber da endet der Vergleich schon. Denn wo Antony Hegarty ungemein zerbrechlich, subtil und zart daherkommt, wird es bei Woodkid schnell ausgesprochen opulent. Was nicht unbedingt zu kritisieren ist.

Woodkids Songs auf diesem Album drehen sich insbesondere um das Erwachsenwerden und seine Irrungen und Wirrungen, besungen aus der Warte des Beobachters und Weiterlesen

Sun structures / Temples

Legt man sich „Sun structures“ von der 2012 in Kettering, Northamptonshire (England) gegründeten Band „Temples“ auf die Ohrschnittstelle, wird man mit Wucht ein paar Jahrzehnte durch die Zeit zurückkatapultiert. Man fühlt förmlich, wie einem die gerade noch so gelichteten Haare wachsen, gehalten von einem bunten Stirnband, sich der feine Anzug in eine paisleygemusterte, leicht verlotterte Kluft verwandelt und man leicht hirnbekifft in die Gegend schaut.

Die Temples transportieren den Sound des Weiterlesen

Anastasis / Dead Can Dance

Die britisch-australische Band Dead Can Dance gibt es seit mittlerweile über dreissig Jahren, was auf eine gewisse Nachhaltigkeit der Musik hinweisen könnte, die sich sicher nicht dem Mainstream zuordnen lässt. So bedient sich Dead Can Dance neben den klassischen Rockwerkzeugen verschiedenster Instrumente von afrikanischen Trommeln über Didgeridoos, Dudelsäcke und asiatische Saiteninstrumenten bis hin zu elektronischen Klangquellen. Musikalisch schöpfen sie aus unterschiedliche Quellen und verwenden asatische und arabische Klänge ebenso wie mittelalterliche Melodien und Elemente aus Rock, Neoklassik und Weltmusik.

„Anastasis“ ist ihr erstes Album nach 14 Jahren: sie liefern ein Weiterlesen

Bliss Avenue / Dana Fuchs


Die USA haben ja zum Glück nicht nur Mainstreammusik von nichtssagenden Rock- und Popstars aus der Retorte zu bieten: so wie es im Filmbereich den kleinen, feinen Indepenent-Film gibt, so finden sich in der Musikszene professionelle Musikerinnen und Muisker, die nicht nur sehr gut spielen und singen können, sondern mit ihrer Musik auch etwas zu erzählen haben.

Hierzulande leider noch wenig und vermutlich allenfalls durch ihre Rolle im Musikfilm „Across the Universe“ bekannt, legte die amerikanische Musikerin und Schauspielerin Weiterlesen

Zwischen den Runden / Kettcar

Und du spürst es, es wir nichts mehr werden,
du fühlst es, wie tausende Scherben,
und siehst, wie der große Plan zerfällt.
Kommt zusammen, nach schlaflosen Nächten,
kommt zusammen, nach letzten Gefechten,
im allergrößten Club der Welt.

(Im Club / Kettcar. Zitiert nach: songtexte: http://www.songtextemania.com/im_club_songtext_kettcar.html)

Die 2001 gegründete Band Kettcar aus Hamburg ist aus unerfindlichen Gründen bisher komplett an mir vorbeigegangen: mit „Zwischen den Runden“ legten sie 2012 ihr viertes Album vor, dass ich mir vor Kurzem auf den MP3-Player lud, bevor ich zum Joggen aufbrach. Seitdem habe ich das Album mehrfach gehört und bin jedes Mal erneut begeistert und beglückt zugleich über diese für mich neue musikalische Entdeckung, die nicht nur das „musikalische“, sondern auch das „lyrische Ich“ anzusprechen vermag
Auf „Zwischen den Runden“ stellen sich Texte und Melodien trotzig und mit subkutaner Weiterlesen

My Head Is An Animal / Of Monsters and Men

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We are far from home / but we’re so happy / we came here on his back / and we caught your eye / the salty ocean wind / made the seagulls cry („From Finner“, Of Monsters an Men)

Immer mal wieder begegnet einem eine Band, deren Songs direkt in den Bauch gehen: so geht es mir auch mit dem ersten Album der isländischen Band Of Monsters and Men. Die Band gewann 2010 den isländischen Bandwettbewerb Músiktilraunir und wird bei Auftritten und auch auf dieser zuerst 2011 in Island und jetzt endlich auch in Deutschland vorgelegten CD gelegentlich von der Trompeterin Ragnhildur Gunnarsdóttir unterstützt.

Mit „My head is an animal“ legt die Band ein furioses Debüt vor, dass einen sofort an die wunderbare, schon fast legendäre kanadische Rockband Weiterlesen

The Something Rain / Tindersticks

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„At the albums heart lies the memory of the people we have lost in these last two years, but we were in no mood to be maudlin. It’s to them. But it’s for us. We are still drinking, laughing, crying, fighting, fucking, making our music. They wouldn’t have wanted it any other way.“ (Tindersticks-Frontmann Stuart A. Staples zu „The Something Rain“)
Es gibt Musikalben, deren Songs Geschichten erzählen, denen man wieder und wieder zuhört, als wären sie der Soundtrack zu einem Film, der vor dem inneren Auge abläuft, während man den Songtexten lauscht, getragen vom Klang der Musik.
Mit „The Something Rain“ ist der mittlerweile gut zwanzig Jahre alten britischen Independent-Band Tindersticks ein solches Album gelungen. Stuart A. Staples warme, rauhe Weiterlesen

Metals / Feist

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Nach vier Jahren veröffentlichte Leslie Feist erstmals wieder ein Album, das nach eigener Ansage viel bewegter, lauter sein soll als ihr bisher erfolgreichstes Album „The Reminder„. Tatsächlich präsentiert Metals zum Teil wesentlich aufgewühltere Klangwellen, zum Teil aber auch wieder sanfte, ruhige und erdige Klangteppiche: wir finden ein Album vor, in dem rauhe, rockige Songs und zurückhaltende Balladen enthalten sind und die Stimmung zwischen tiefer Melancholie und kraftvollem Aufbegehren wechselt, geprägt von einer Weiterlesen

A Kiss Before You Go / Katzenjammer

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In Deutschland wurde die 2005 gegründete norwegische All-Women-Band ja erst verspätet bekannt, denn ihr erstes und bereits auf Jargsblog gefeiertes Album „Le Pop“ erschien in Deutschland erst mit über einem Jahr Verspätung. Die nach der Comicserie „The Katzenjammer Kids“ benannte Band legt mit „A Kiss Before You Go“ nun eine fulminante zweite CD vor: auch hier begeistern Katzenjammer mit virtuoser Musik, die von Weiterlesen

I am the man / Simone White.

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Vielleicht geht es Ihnen genauso: sie haben ein brandneues Musikalbum gehört, sind schwer begeistert von dem neuentdeckten Künstler und forschen nach früheren Veröffentlichungen. So ging es mir bei Simone White, deren Album „Yakiimo“ bereits auf Jargsblog empfohlen wurde.
Auch mit „I am the man“ erfüllt die kalifornische Songwriterin die Erwartungen, die ihr drittes Album „Yakiimo“ bei mir geweckt hatte: ein Weiterlesen

Rome / Danger Mouse & Daniele Luppi. Starring Jack White & Norah Jones

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Musik kann weite Räume eröffnen, einen komplett aus der Zeit schleudern und im besten Sinne anachronistisch sein. Mit „Rome“ hat der umtriebige Produzent Brian Joseph Burton alias Danger Mouse ein gigantisches akustisches Erlebnis vorgelegt, das aus unserer durchdigitalisierten Welt fällt, komplett analog mit Technik und Instrumenten der 70er Jahre live eingespielt wurde und sich als Hommage an die Weiterlesen

Helplessness Blues / Fleet Foxes

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„Why in the night sky are the lights on? / Why is the earth moving round the sun? / Floating in the vacuum with no purpose, not a one / Why in the night sky are the lights on?“
Qualität braucht ihre Zeit: Drei Jahre hat es gedauert, bis die Fleet Foxes aus Seattle mit „Hleplessness Blues“ ihr neues Album fertigstellt haben. Aber das Warten hat sich gelohnt: Musik, die aus der Zeit fällt, ist auf diesem Album zu hören. Zum Sextett verstärkt, bezaubern sie wieder mit Weiterlesen

Cornershop and the Double ‚O‘ Groove Of / Cornershop


Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur schlechte Musik. In diesem Sinne gilt es, dem anhaltenden, auf die Stimmung gehenden Dauerregen etwas entgegenzusetzen: Jargsblog empfiehlt dafür heute die britische Independent-Rockband Cornershop, die an Jarg unverständlicherweise zwanzig Jahre lang vorbeigegangen ist. Das Geniale an Cornershop ist, dass britscher Pop mit Weiterlesen

Hest / Kakkamaddafakka

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Norwegen ist – musikalisch betrachtet – das England der 2010er Jahre. Warum? Weil aus diesem Land einfach unglaublich gute Musik kommt. Da gibt es zum Beispiel die Kings of Convenience … die hier nur deshalb eine Rolle spielen, weil Erlend Oye von KoC auch als Produzent arbeitet. Und als solches das zweite Album der norwegischen Independent-Band „Kakkamaddafakka“ herausgebracht hat. Ok, der Name der Band klingt für deutsche Ohren jetzt vielleicht nicht unbedingt soo Weiterlesen

Melancholie & Gesellschaft / PeterLicht

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Gesellschaftskritik im Lied kann ja ganz schön nervend sein, oberlehrerhaft und ätzend. Nicht so bei PeterLicht, dem seit 2001 unter diesem Namen bekannten Kölner, der immerhin Träger des vornehmlich in Literaturkreisen bekannten Ingeborg-Bachmann-Preises ist: mit „Melancholie & Gesellschaft“ hat der Musiker und Dichter, von dem keinerlei Fotos bekannt sind, nun erstmals ein Album mit einer kompletten Band aufgenommen. Und das sind nun wirklich wunderbare, akkurate Wort- und Satzkonstruktionen mit feinem Wortwitz, die hier aus der deutschen Sprache gewoben werden, unterlegt mit Weiterlesen

Moon Pix / Cat Power

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Es ist schon erstaunlich, was für Musik manchmal für Jahre an einem komplett vorbeigeht, bis man sie eines Tages überrascht und beglückt für sich entdeckt, so vertraut, als wären die Klänge schon immer da gewesen. So wie die Musik von Cat Power, hinter der sich die amerikanische Sängerin und Songwriterin Charlyn Marie Marshall (alias „Chan Marshal“) versteckt.
Die 1972 als Hippie-Kind in den südlichen Staaten geborene Marshall veröffentlichte in den Neunziger Jahren ihre ersten Alben. Mit Moon Pix legte sie 1998 wohl eines ihrer schönsten Alben vor: auf dem in Australien aufgenommenen Album musiziert sie zusammen mit Mick Turner (Gitarre) und Jim White (Schlagzeug) von der australischen Band „Dirty Three“. Cat Powers zugleich Weiterlesen

From a Basement on the Hill / Elliott Smith

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Über Elliot Smith ist auf diesem Blog ja bereits begeistert berichtet worden mit der Rezension der Werkschau „An introduction to Elliot Smith„. Bis heute kann ich nicht nachvollziehen, wieso die Musik von Smith mir jahrelang nahezu unbekannt blieb, und so habe ich mir mittlerweile einige seiner Scheiben zugelegt.
„From a Basement on a hill“ ist ein besonderes Album: es war bereits fast fertig, als sich Elliot Smith 2003 das Leben nahm, und erschien posthum ein Jahr später. Smith wollte mit diesem Album Weiterlesen

An introduction to .. Elliott Smith / Elliott Smith

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Irgendwie ist die Musik von Elliott Smith über die Jahre an mir vorbeigegangen, obwohl mir Songs des genialen und 2003 viel zu früh unter nie ganz geklärten Umständen ums Leben gekommenen Songwriters bestimmt schon untergekommen sind: so hat er einige Lieder zu Gus Van Sants „Good Will Hunting“ begesteuert und wurde mit einem davon, dem verhaltenen, traurigen Weiterlesen

Threadbare / Port O’Brien

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So kann es gehen: der Freund (Van Pierszalowski) arbeitet 100 Tage im Jahr in Alaska: ein Knochenjob an Bord eines grossen Lachsfängers, 20 Stunden am Tag gegen gutes Geld. Irgendwann beschliesst die Freundin (Cambria Goodwin) aus Kalifornien, für die 100 Tage auch nach Alaska zu gehen und verdient ihr Geld in einer Konservenfarbrik. Und den Rest des Jahres leben sie von dem verdienten Geld. Und beginnen, in der vielen freien Zeit Folksongs zu machen. Gründen eine Band namens Port O’Brien. Und haben Erfolg.
Threadbare ist das zweite Album von Port O’Brien – von der Musik und der bevorzugten Lebensart her erinnern Van Pierszalowski und Cambria Goodwin an die Weiterlesen

Life is sweet! Nice to meet you! / Lightspeed Champion

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Es dauert ja immer, bis ich meine CD-Stapel durchgehört habe … und so habe ich mir das im Februar 2010 erschienene zweite Album „Life is sweet! Nice to meet you!“ von Lightspeed Champion alias Devonté Hynes erst heute am Neujahrstag beim Rennen um den Zoo über die Ohrschnittstelle ins Hirn geladen – und war begeistert von der Virtuosität des 1985 in Houston, Texas geborenen und in England aufgewachsenen Sängers und Songschreibers, der von Kreativität geradezu überzuschäumen scheint. Da werden gerne mal instrumentale Zwischenspiele eingeschoben oder es wird eine geradezu klassische Klavieretüde zelebriert, da gibt es wunderbaren melancholisch-pathetischen Kammerpop wie in „Smooth day (at the library)“ mit traurigen Weiterlesen

Drawing down the moon / Azure Ray

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Es ist ja nie zu spät, etwas für sich zu entdecken, und so hat Jarg zehn Jahre nach ihrem Debütalbum die amerikanische Independent-Band Azure Ray aus Omaha (Nebraska) für sich entdeckt, hinter der vor allem Orenda Fink und Maria Taylor stecken. Nach sieben Jahren Pause haben Azure Ray ein neues Album eingespielt: melancholische Lieder, die nach Weiterlesen

Rules / The Whitest Boy Alive

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Wer sich mit dem unvergleichlichen Sound der Kings of Convenience entspannt hat, kann sich mit der Musik einer Band wieder locker und unverkrampft in Schwung bringen, an der KoC-Mitglied Erlend Øye ebenfalls beteiligt ist: dem 2003 gegründeten, deutsch-norwegischen Bandprojekt „The Whitest Boy Alive“ und ihrem in Mexiko aufgenommenen Album „Rules“. Erlend Øyes Gitarre und Stimme wird hier verstärkt von Weiterlesen

Riot on an empty street / Kings of Convenience

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Die Kings of Convenience hatten mich ja schon mit dem 2009 erschienenen Album Declaration of Dependence schwer begeistert. Mit „Riot on an empty street“ habe ich eines ihrer früheren Alben für mich entdeckt: auch hier bestimmen die harmonischen, sanften Stimmen von Erlend Øye und Eirik Glambek Boe den Sound des Albums, die zusammen mit Klavier, Streichern Weiterlesen

The Suburbs / Arcade Fire

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Mit „The suburbs“ habe ich die kanadische Independent Rock Band Arcae Fire für mich entdeckt: das Ehepaar Regine Chassagne und Win Butler haben ein ausgesprochen spannendes und aufregendes Album geschaffen, dass Butler selbst als ‚Neil Young crossed with Depeche Mode‘ beschreibt. Ein Album über die Vorstadt, über die Erinnerung an die Kindheit, den notwendigen Weiterlesen

The bird and the bee: The bird and the bee

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Wo es am Anfang noch zirpt und klingelt, wird nach und nach der elegante, poetische und komplexe Klangteppich von Greg Kurstin („the Bird“) und Inara George („the Bee“) entfaltet, die Anklänge von Bossa Nova, Samba, 60er Jahre Musik mit weichen Elektropopelementen zu einer einmaligen, wattezart erscheinenden und doch Weiterlesen

Hunger, Sophie: Monday’s Ghost

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Nächte in kleinen oder grossen Konzerthallen sind selten, wenn man kleine Kinder hat – und so ist Sophie Hunger mit ihrer Musik bisher an mir vorbeigegangen (vielleicht nicht mehr lange: am 17.10.2010 tritt sie in Hamburg auf). „Monday’s Ghost“ war daher eine wahre Entdeckung und wieder einmal der Beweis, dass es jenseits des ganzen nievaulosen Popgeklingels von musikalischen Eintagsfliegen und sängerischen Launummern doch noch so etwas wie Qualität gibt. Die Sängerin Sophie Hunger hat eine ganz wunderbare, warmrauhe Stimme, die auf diesem Album mit seinen überwiegend englischen Texten, begleitet von Weiterlesen

Elson, Karen: The ghost who walks

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Singenden Models begegnet man ja heutzutage durchaus mit einem gewissen Misstrauen. Bei Karen Elson, einem 1979 in eine alteingesessene englische Arbeiterfamilie hineingeborenen Model, ist dies aber vollkommen unbegründet. Neben ihrer Modelkarriere hat sie sich nach und nach der Musik angenähert, unter anderem befördert von Michael Stipe und Weiterlesen

Nathalie Merchant: Leave your sleep

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Selbst komponierte Schlafliedern für ihre kleine Tochter standen am Anfang dieses Albums. Doch was anfangs als Sammlung von Wiegen- und Kinderliedern begonnen wurde, ist nach fünf Jahren ein grosses Projekt geworden, an dem weit über 100 Musiker beteiligt waren. Und das nur, weil Natalie Merchants Tochter fragte, was passiert, wenn Menschen Weiterlesen

Fleet Foxes: Fleet Foxes

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Ähnlich wie die Bowerbirds umtreibt die Fleet Foxes die Sehnsucht danach, Mensch und Natur wieder miteinander zu versöhnen. Das junge Quintett aus Seattle hat ein wunderbares Album mit harmomischen, mehrstimmigem Gesang abgeliefert, mal mehr, mal weniger und mal gar nicht begleitet von Weiterlesen

Feist, Leslie: Let it die

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Introvertierte, zarte Songs mit Geschichten über das Leben und die Liebe, darunter neben den 6 Coverversionen (Bee Gees, Francoise Hrdy, Sexsmith) 5 eigene Songs. Die Stimme von Leslie Feist beherrscht alle Nuancen von Weiterlesen

Laura Veirs: July Flame

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Unscheinbar und unprätentiös kommt Laura Veirs, die 37jährige Songwriterin aus Oregon, daher. Doch affektive Auftritte wie manches Gesangssternchen hat die bebrillte Musikerin und studierte Geologin auch nicht nötig, bringt sie doch mit Weiterlesen

Midlake: The Courage of Others

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Das Leben ist ein langsamer, ruhiger Fluss, und ebenso kommt auch die CD von Midlake daher: ein ruhiges, dunkel-melancholisches, vom klassischen britischen Folk der Weiterlesen

Mumford & Sons: Sigh no more

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Gitarre, Bass, Banjo, Tamburin, Keyboards und Gesang: Das sind Mumford & Sons. Was zunächst klingt wie eine Bluegrass-Cowboyband aus dem Südwesten der USA, ist in Wahrheit eine vierköpfige Weiterlesen

Winston, Charlie: Hobo

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Charlie Winstons musikalische Karriere wurde ab 2006 durch Peter Gabriel entscheidend befördert. Winston, aus einer musikalischen Familie stammend, legt mit „Hobo“ seine zweite Platte nach „Make Way“ vor, dass trotz seiner mitreissenden Weiterlesen

Hawley, Richard: Truelove’s Gutter

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Seltene Instrumenten wie Glasharmonika, Waterphone oder Cristal Baschet tauchen in Richard Hawleys 2009 veröffentlichtem Album „Truelove’s Gutter“ auf, auf dem er Musik macht, wie er sie schon immer jenseits kommerzieller Interessen machen wollte. Mit mal opulenter, mal minimalstischer Instrumentierung und Hawleys sonorem Bariton ist daraus ein Weiterlesen

Newsom, Joanna: Have One on Me [Box-Set]

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Insgesamt 18 Songs und 120 Minuten Musik versammeln sich auf diesen drei Scheiben, und wer bisher nichts von Joanna Newsom aus Nevada City, Calif. gehört, dürfte sich spätestens jetzt für sie und ihre Musik interessieren. Newson, Sängerin, Songwriterin und Harfenspielerin, liefert mit „Have one on me“ und den teilweise ausgesprochen langen Songs ein fulminantes Album ab, auf dem sie mit ihrer Weiterlesen

Broken Bells: Broken Bells

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James Mercer (The Shins) und Brian Burton (Danger Mouse, Gnarles Barkley) sollen sich gelangweilt und kurzerhand das Projekt Broken Bells eingeläutet haben. Entstanden ist ein wunderschönes, leichtes und lässiges Album, zeitlos, ruhig. Handgemacht erscheinende Musik ohne Weiterlesen

Mena, Maria: Cause and effect

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Eine weitere wunderbare CD von Maria Mena, der 1986 geborenen Musikerin aus Oslo, Norwegen. Ein perfekt produziertes Album, oszillierend zwischen Pop und Rock, mit leichten Anklängen aus Folk und Country, wunderbaren klavierbegleiteten Balladen, wohltuend kitschfrei und unsentimental. Sehr schön sind die Weiterlesen

Soap and skin: Lovetune for vacuum

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Ein erstaunliches Album für eine so junge Künstlerin. Die Österreicherin Anja Franziska Plaschg, deren Künstlerinnenname Soap & Skin ist, schafft es, nur mit Weiterlesen

Katzenjammer: Le Pop

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Katzenjammer muss nicht schlimm sein – dieser hier in Form von „Le Pop“ ist Musik wie ein Nachmittag in einem abgefahrenen Zirkus, ein Abend in einer Nebenstrassen-Bar, ein Tag auf einem leicht verwahrlosten Weiterlesen

White, Simone: Yakiimo

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„Yakiimo“ steht im Japanischen für „gegrillte Süsskartoffel“. Was kulinarisch recht schmackthat klingt, trifft in akkustischer Hinsicht auf das hörenswerte Album gleichen Namens zu: Simone Whites zweites Album ist zwar von Country und Folk beeinflusst, entfaltet aber mit einer reduzierten, zurückhaltenden Instrumentierung – Geige, Bass und die von White gespielte Gitarre – einen ganz eigenen Weiterlesen

Kings of Convenience: Declaration of Dependence

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Norwegen muss ein besonderes Klima haben, oder warum wachsen da so viele interessante und gute Musiker. Auch die seit 2001 existierenden Kings of Convenience kommen aus diesem Land, und was die beiden 1975 geborenen Musiker Øye und Bøe machen, ist wirklich hörenswert. Die Musik auf „Declaration of Independence erinnert stark an die erste Zeit von Weiterlesen

Williams, Holly: Here with me

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Wer als Großvater die mit 29 Jahren gestorbene Legende Hank Williams und auch noch andere enge Verwandte hat, die den Nashville-Sound geprägt haben, könnte leicht in die gleiche Schublade gesteckt werden. Doch Holly Williams macht ihr Weiterlesen

A Camp : Colonia

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Harmonische Melodien mit quer dazu gebügelten, zum Teil düsteren Texten verbirgt sich auf „Colonia“, der zweiten CD des schwedischen Musikprojektes A Camp von Nina Persson, Frontfrau der Cardigans mit prägnanter Stimme. Ein üppig instrumentiertes Album mit Weiterlesen

Sia: Some people have real problems

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SIA, aus Australien stammende ehemalige Sängerin von Zero 7, veröffentlichte mit „Some people have real problems“ bereits ihr drittes Soloalbum. Es kommt leicht und gefühlvoll, mal schwerelos, mal spielerisch, mal geerdeter daher, mit Elementen aus Weiterlesen

Bowerbirds: Hymns for a dark horse

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Wenn man weiss, dass die Bandmitglieder Phil Moore, Beth Tacular und Mark Paulson lange in einem Caravan in den Wäldern und mittlerweile in einer selbstgebauten Blockhütte leben, wird einem klar, warum das Album so nach Lagerfeuer und Landleben klingt. Trotzdem vermeiden die Bowerbirds alle Weiterlesen

Magnolia Electric Co.: Josephine

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Ein wenig fühlt man sich zurückversetzt in den Sound der späten 60er und frühen 70er Jahre, an Scott McKenzie, die Eagles oder den frühen Neil Young, wenn man sich das Album „Josephine“ von Magnolia Electric Co. anhört. Ein Album ohne großen Bombast, sondern Weiterlesen

Feist: The Reminder

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Akustische Gitarre, Banjo, Vibraphon, Klavier und Saxophon, Schlagzeug, Handklatschen, Vogelstimmen, Lokgeräusche, gelegentlich orchestrale Verstärkung und Gesang – aus diesen Zutaten mischt die geniale kanadische Songwriterin Leslie Feist auch auf The Reminder Songs mit unvergleichlichem Sound, mal Weiterlesen

Bowerbirds: Upper Air

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Raus aus der Blockhütte und ab auf Tournee: so ging es den Bowerbirds nach dem Erfolg des wunderbaren Erstlings „Hymns for a dark horse„. Mit „Upper Air“ legen sie ihr zweites Album vor und enttäuschen den geneigten Hörer nicht. Der zweitstimmige Gesang von Beth Tacular und Phil Moore hat einen ganz Weiterlesen