Roots & Echoes / The Corals

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Alle Bandmitglieder von The Coral sind zusammen auf die gleiche Schule gegangen in einem englischen Küstenkaff. Und da fangen sie dann schon mal an zu mucken. Dann gehen sie aufs gleiche College, merken, dass das nicht so ganz das Richtige ist, mucken weiter, covern bald Oasis und machen kurz darauf 2002 ihr erstes, recht schwer verdauliches, doch hoch gelobtes eigenes Album. „Roots & Echoes“ erscheint 2007 als viertes Album der Band. Wieder starten The Coral musikalisch in den 60er Jahren, diesmal aber kurz vor Beginn der Weiterlesen

A Creature I don’t know / Laura Marling

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Mit 16 Jahren wurde Laura Marling durch einige per MySpace verbreitete Songs in der britischen Indie Szene einem größeren Hörerkreis bekannt. Der Indie-Status hielt aber zumindest vom Label her nicht lange an, denn bereits für „Alas I cannot swim“ wurde Virgin auf sie aufmerksam. Mit „A creature I don’t know“ legt die 21jährige, zeitweise mit dem Mitbegründer von Mumford & Sons, Marcus Mumford, liierte Musikerin, die eine bemerkenswerte warme, heiser-rauhe Stimme besitzt und sowohl Gitarre als auch Piano spielt, mittlerweile ihr drittes Album vor und beeindruckt erneut mit wunderbarem Neo-Folk-Pop. Ihre Musik ist dabei beeinflusst von Countryrock, Bluegrass und Blues, verwendet Elemente aus Walzer, Soul und Jazz und reicht in der Bandbreite von bewegt bis still.
Herausragend und sehr in die Beine gehend ist das dunkle, traurig-romantische Weiterlesen

Metals / Feist

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Nach vier Jahren veröffentlichte Leslie Feist erstmals wieder ein Album, das nach eigener Ansage viel bewegter, lauter sein soll als ihr bisher erfolgreichstes Album „The Reminder„. Tatsächlich präsentiert Metals zum Teil wesentlich aufgewühltere Klangwellen, zum Teil aber auch wieder sanfte, ruhige und erdige Klangteppiche: wir finden ein Album vor, in dem rauhe, rockige Songs und zurückhaltende Balladen enthalten sind und die Stimmung zwischen tiefer Melancholie und kraftvollem Aufbegehren wechselt, geprägt von einer Weiterlesen

Rome / Danger Mouse & Daniele Luppi. Starring Jack White & Norah Jones

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Musik kann weite Räume eröffnen, einen komplett aus der Zeit schleudern und im besten Sinne anachronistisch sein. Mit „Rome“ hat der umtriebige Produzent Brian Joseph Burton alias Danger Mouse ein gigantisches akustisches Erlebnis vorgelegt, das aus unserer durchdigitalisierten Welt fällt, komplett analog mit Technik und Instrumenten der 70er Jahre live eingespielt wurde und sich als Hommage an die Weiterlesen

Drawing down the moon / Azure Ray

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Es ist ja nie zu spät, etwas für sich zu entdecken, und so hat Jarg zehn Jahre nach ihrem Debütalbum die amerikanische Independent-Band Azure Ray aus Omaha (Nebraska) für sich entdeckt, hinter der vor allem Orenda Fink und Maria Taylor stecken. Nach sieben Jahren Pause haben Azure Ray ein neues Album eingespielt: melancholische Lieder, die nach Weiterlesen

Elson, Karen: The ghost who walks

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Singenden Models begegnet man ja heutzutage durchaus mit einem gewissen Misstrauen. Bei Karen Elson, einem 1979 in eine alteingesessene englische Arbeiterfamilie hineingeborenen Model, ist dies aber vollkommen unbegründet. Neben ihrer Modelkarriere hat sie sich nach und nach der Musik angenähert, unter anderem befördert von Michael Stipe und Weiterlesen