Sleep little girl / Layla Zoe

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Rauh, kraftvoll und virtuos, dazu eine große stimmliche Bandbreite … oft wird der Vergleich zu janis Joplin gezogen, um die Stimme der kanadischen Sängerin Layla Zoe zu beschreiben. Zoe, die seit früher Kindheit singt und bereits mit vierzehn Jahren erste Auftritte mit der Band ihres Vaters absolvierte, hat bereits mehrere CDs vorgestellt. „Sleep little girl“ wurde vom deutschen Gitarristen Henrik Freischlader produziert, der an den Aufnahmen selbst mitwirkt als Teil des fulminanten Trios, das Zoe die instrumentelle Basis für ihre zehn selbst geschriebenen und komponierten Songs liefert.
Das Album setzt ganz auf die Wirkung der Weiterlesen

Wartesaal / Bosse

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„Ich schau Dich an, wenn du da sitzt / Jeden Tag von 9 bis 10 / du siehst aus, als würdest Du auf irgendjemand warten / Bis du dann aufstehst und alleine gehst / und du stützt deinen Kopf / wenn er wieder zu voll ist / und ich stütz meinen Kopf / wenn er wieder zu voll ist …“

Melancholisch startet so dieses Album mit dem titelgebenden Weiterlesen

Bach Concertos / Johann Sebastian Bach ; Julia Fischer ; Academy Of St. Martin-In-The-Fields ; Alexander Sitkovetsky ;

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Die Violinkonzerte von Johann Sebastian Bach (BWV 1043, BWV 1041, BWV 1042, BWV 1060) habe ich als Teenager während einer sehr intensiven Bach-Phase schätzen gelernt. Da meine Frau Bach nicht soo sehr schätzt wie ich, habe ich ihre Reitstunden heute morgen schamlos ausgenutzt – und mir und den Kindern als Sonntagsmorgenmusik die Bach Concertos mit Julia Fischer und Alexander Sitkovetsky (Violinen), Andrej Rubtsov (Oboe) und der Academy of St. Martin-In-The-Fields aufgelegt. Bachs Violinkonzerte waren in ihrer Zeit etwas bahnberechendes Neues und man kann sich auch heute kaum der Faszination dieser Musik entziehen. Die vorliegende Einspielung ist Weiterlesen

From a Basement on the Hill / Elliott Smith

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Über Elliot Smith ist auf diesem Blog ja bereits begeistert berichtet worden mit der Rezension der Werkschau „An introduction to Elliot Smith„. Bis heute kann ich nicht nachvollziehen, wieso die Musik von Smith mir jahrelang nahezu unbekannt blieb, und so habe ich mir mittlerweile einige seiner Scheiben zugelegt.
„From a Basement on a hill“ ist ein besonderes Album: es war bereits fast fertig, als sich Elliot Smith 2003 das Leben nahm, und erschien posthum ein Jahr später. Smith wollte mit diesem Album Weiterlesen

Drawing down the moon / Azure Ray

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Es ist ja nie zu spät, etwas für sich zu entdecken, und so hat Jarg zehn Jahre nach ihrem Debütalbum die amerikanische Independent-Band Azure Ray aus Omaha (Nebraska) für sich entdeckt, hinter der vor allem Orenda Fink und Maria Taylor stecken. Nach sieben Jahren Pause haben Azure Ray ein neues Album eingespielt: melancholische Lieder, die nach Weiterlesen

Die Mathematik der Anna Depenbusch / Anna Depenbusch

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Eigentlich sollte das eine ganz intime Platte werden: Anna Depenbusch mit Klavier. Sonst nichts. Was daraus geworden ist, ist schwer auf eine Formel zu bringen: aber da ist jetzt ein ganzes Orchester dabei und ein Haufen extravaganter Instrumente und Geräusche. Aber es irrt, wer hier einen wilden Stilmix ohne roten Faden erwartet: „Die Mathematik der Anna Depenbusch“ überzeugt vor allem durch Weiterlesen