Paper Airplane / Alison Krauss & Union Station

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Alison Krauss, die amerikanische Sängerin, Songwriterin und Violinistin, hat der Bluegrass-Countrymusik ja schon in den 90er Jahren neue Frische verliehen und mit eigenen Alben, aber auch musikalischen Beiträgen zu Filmen wie „Cold Mountain“ und „O brother where art thou“ für Aufmerksamkeit gesorgt. Nach sieben Jahren hat sie jetzt zusammen mit Union Station ihr vierzehntes Album vorgelegt: perfekt arrangierte, anspruchsvoll getextete Songs, farbig, authentisch und Weiterlesen

Melancholie & Gesellschaft / PeterLicht

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Gesellschaftskritik im Lied kann ja ganz schön nervend sein, oberlehrerhaft und ätzend. Nicht so bei PeterLicht, dem seit 2001 unter diesem Namen bekannten Kölner, der immerhin Träger des vornehmlich in Literaturkreisen bekannten Ingeborg-Bachmann-Preises ist: mit „Melancholie & Gesellschaft“ hat der Musiker und Dichter, von dem keinerlei Fotos bekannt sind, nun erstmals ein Album mit einer kompletten Band aufgenommen. Und das sind nun wirklich wunderbare, akkurate Wort- und Satzkonstruktionen mit feinem Wortwitz, die hier aus der deutschen Sprache gewoben werden, unterlegt mit Weiterlesen

Moon Pix / Cat Power

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Es ist schon erstaunlich, was für Musik manchmal für Jahre an einem komplett vorbeigeht, bis man sie eines Tages überrascht und beglückt für sich entdeckt, so vertraut, als wären die Klänge schon immer da gewesen. So wie die Musik von Cat Power, hinter der sich die amerikanische Sängerin und Songwriterin Charlyn Marie Marshall (alias „Chan Marshal“) versteckt.
Die 1972 als Hippie-Kind in den südlichen Staaten geborene Marshall veröffentlichte in den Neunziger Jahren ihre ersten Alben. Mit Moon Pix legte sie 1998 wohl eines ihrer schönsten Alben vor: auf dem in Australien aufgenommenen Album musiziert sie zusammen mit Mick Turner (Gitarre) und Jim White (Schlagzeug) von der australischen Band „Dirty Three“. Cat Powers zugleich Weiterlesen

400 Besprechungen für Bücher, Filme und Musik auf Jargsblog!

Mit der Besprechung von John Harts „The Last Child“ weist Jargsblog mittlerweile 400 Besprechungen für Bücher, Filme und Musik auf. Die nächsten einhundert Empfehlungen sind Weiterlesen

From a Basement on the Hill / Elliott Smith

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Über Elliot Smith ist auf diesem Blog ja bereits begeistert berichtet worden mit der Rezension der Werkschau „An introduction to Elliot Smith„. Bis heute kann ich nicht nachvollziehen, wieso die Musik von Smith mir jahrelang nahezu unbekannt blieb, und so habe ich mir mittlerweile einige seiner Scheiben zugelegt.
„From a Basement on a hill“ ist ein besonderes Album: es war bereits fast fertig, als sich Elliot Smith 2003 das Leben nahm, und erschien posthum ein Jahr später. Smith wollte mit diesem Album Weiterlesen

Life is sweet! Nice to meet you! / Lightspeed Champion

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Es dauert ja immer, bis ich meine CD-Stapel durchgehört habe … und so habe ich mir das im Februar 2010 erschienene zweite Album „Life is sweet! Nice to meet you!“ von Lightspeed Champion alias Devonté Hynes erst heute am Neujahrstag beim Rennen um den Zoo über die Ohrschnittstelle ins Hirn geladen – und war begeistert von der Virtuosität des 1985 in Houston, Texas geborenen und in England aufgewachsenen Sängers und Songschreibers, der von Kreativität geradezu überzuschäumen scheint. Da werden gerne mal instrumentale Zwischenspiele eingeschoben oder es wird eine geradezu klassische Klavieretüde zelebriert, da gibt es wunderbaren melancholisch-pathetischen Kammerpop wie in „Smooth day (at the library)“ mit traurigen Weiterlesen

Some kind of trouble /James Blunt

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Ja, ich weiss, James Blunts aktuelles Album wurde allgemein, vor allem in seiner Heimat England, von den Medien zerrissen und auch laut.de attestiert ihm nicht gerade hohe, nachhaltige musikalische Qualität. Ja, ich weiss, die Texte sind zum Teil recht banal, die Musik ist trotz des Etikettes „Singer und Songwirter“ sehr am Mainstream ausgerichtet. Aber dennoch, der Mann Weiterlesen