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Life is sweet! Nice to meet you! / Lightspeed Champion

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Es dauert ja immer, bis ich meine CD-Stapel durchgehört habe … und so habe ich mir das im Februar 2010 erschienene zweite Album „Life is sweet! Nice to meet you!“ von Lightspeed Champion alias Devonté Hynes erst heute am Neujahrstag beim Rennen um den Zoo über die Ohrschnittstelle ins Hirn geladen – und war begeistert von der Virtuosität des 1985 in Houston, Texas geborenen und in England aufgewachsenen Sängers und Songschreibers, der von Kreativität geradezu überzuschäumen scheint. Da werden gerne mal instrumentale Zwischenspiele eingeschoben oder es wird eine geradezu klassische Klavieretüde zelebriert, da gibt es wunderbaren melancholisch-pathetischen Kammerpop wie in „Smooth day (at the library)“ mit traurigen Gitarren. Dann wieder wird man überrascht von groß angelegten, sehnsuchtsvollen Nummern wie „Faculty of Fears“ oder „I Don’t Want to Wake Up Alone“ mit fetten Streichern oder (bei letztgenanntem) Männerchor im Background. Anklänge an Motown, Disco, Funk, Spacerock, den frühen Bowie findet man ebenso wie Einflüsse aus Musical, Klassischer Musik und 70er-Jahre-Pop. Dazu kommen komplexe Songtexte und hervorragende, immer wieder überraschende Arrangements. Um im Silvesterjargon zu bleiben: Lightspeed Champion und die New Yorker Band Spacecamp (schon Begleitung von Adam Green) sind ein wahres musikalisches Knallbonbon – allerdings gegenüber echten Knallbonbons mit dem Vorteil, dass man mit jedem Einzelteil etwas anfangen kann und alles zusammen ein echtes Gesamtkunstwerk bildet. Ein musikalisches Genie, von dem man hoffentlich noch viel hören wird. Ist ja noch jung, der Mann.

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