Babel / Mumford & Sons

Als vor einigen Jahren mit „Sigh No More“ das erste Album von Mumford & Sons erschien, hatte ich es für einige Wochen gewissermaßen auf Dauerrepeat im Mp§-Player und im inneren Songgedächtnis. Der Folk-Pop von Mumford & Sons aus Großbritannien spielte sich damals in die Herzen vieler überraschter Zuhörer – auch jenen, die bei Folk bisher eher an Holzfällermusik oder banjospielende Althippies dachten. Schon „Little Lion Man als erste Singleauskopllung erwies sich damals als einer jener Ohrwürmer, die man gerne im Ohr wohnen lässt, auch wenn gerade mal keine Kopfhörer oder Lautsprecher die Schnittsteller zur Musik bilden.
Mit Babel haben Mumford & Sons im September 2012 ihr mit Spannung erwartetes zweites Album vorgelegt und Weiterlesen

Elson, Karen: The ghost who walks

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Singenden Models begegnet man ja heutzutage durchaus mit einem gewissen Misstrauen. Bei Karen Elson, einem 1979 in eine alteingesessene englische Arbeiterfamilie hineingeborenen Model, ist dies aber vollkommen unbegründet. Neben ihrer Modelkarriere hat sie sich nach und nach der Musik angenähert, unter anderem befördert von Michael Stipe und Weiterlesen

Nathalie Merchant: Leave your sleep

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Selbst komponierte Schlafliedern für ihre kleine Tochter standen am Anfang dieses Albums. Doch was anfangs als Sammlung von Wiegen- und Kinderliedern begonnen wurde, ist nach fünf Jahren ein grosses Projekt geworden, an dem weit über 100 Musiker beteiligt waren. Und das nur, weil Natalie Merchants Tochter fragte, was passiert, wenn Menschen Weiterlesen

Feist, Leslie: Let it die

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Introvertierte, zarte Songs mit Geschichten über das Leben und die Liebe, darunter neben den 6 Coverversionen (Bee Gees, Francoise Hrdy, Sexsmith) 5 eigene Songs. Die Stimme von Leslie Feist beherrscht alle Nuancen von Weiterlesen

Laura Veirs: July Flame

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Unscheinbar und unprätentiös kommt Laura Veirs, die 37jährige Songwriterin aus Oregon, daher. Doch affektive Auftritte wie manches Gesangssternchen hat die bebrillte Musikerin und studierte Geologin auch nicht nötig, bringt sie doch mit Weiterlesen

Mumford & Sons: Sigh no more

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Gitarre, Bass, Banjo, Tamburin, Keyboards und Gesang: Das sind Mumford & Sons. Was zunächst klingt wie eine Bluegrass-Cowboyband aus dem Südwesten der USA, ist in Wahrheit eine vierköpfige Weiterlesen

Winston, Charlie: Hobo

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Charlie Winstons musikalische Karriere wurde ab 2006 durch Peter Gabriel entscheidend befördert. Winston, aus einer musikalischen Familie stammend, legt mit „Hobo“ seine zweite Platte nach „Make Way“ vor, dass trotz seiner mitreissenden Weiterlesen

Hawley, Richard: Truelove’s Gutter

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Seltene Instrumenten wie Glasharmonika, Waterphone oder Cristal Baschet tauchen in Richard Hawleys 2009 veröffentlichtem Album „Truelove’s Gutter“ auf, auf dem er Musik macht, wie er sie schon immer jenseits kommerzieller Interessen machen wollte. Mit mal opulenter, mal minimalstischer Instrumentierung und Hawleys sonorem Bariton ist daraus ein Weiterlesen

Newsom, Joanna: Have One on Me [Box-Set]

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Insgesamt 18 Songs und 120 Minuten Musik versammeln sich auf diesen drei Scheiben, und wer bisher nichts von Joanna Newsom aus Nevada City, Calif. gehört, dürfte sich spätestens jetzt für sie und ihre Musik interessieren. Newson, Sängerin, Songwriterin und Harfenspielerin, liefert mit „Have one on me“ und den teilweise ausgesprochen langen Songs ein fulminantes Album ab, auf dem sie mit ihrer Weiterlesen

White, Simone: Yakiimo

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„Yakiimo“ steht im Japanischen für „gegrillte Süsskartoffel“. Was kulinarisch recht schmackthat klingt, trifft in akkustischer Hinsicht auf das hörenswerte Album gleichen Namens zu: Simone Whites zweites Album ist zwar von Country und Folk beeinflusst, entfaltet aber mit einer reduzierten, zurückhaltenden Instrumentierung – Geige, Bass und die von White gespielte Gitarre – einen ganz eigenen Weiterlesen

Sia: Some people have real problems

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SIA, aus Australien stammende ehemalige Sängerin von Zero 7, veröffentlichte mit „Some people have real problems“ bereits ihr drittes Soloalbum. Es kommt leicht und gefühlvoll, mal schwerelos, mal spielerisch, mal geerdeter daher, mit Elementen aus Weiterlesen

Taylor, Jamer: One man Band

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Über 60 Jahre alt ist der Mann, doch seine Musik klingt immer noch zeitlos. Mit dem Live-Album „One Man Band“ und nur begleitet von seiner Gitarre und dem Keyboarder Larry Goldings hat Taylor 2007 eine Retrospektive seiner über 40 Jahre währenden Karriere vorgelegt, ergänzt um eine sehenswerte Weiterlesen

Feist: The Reminder

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Akustische Gitarre, Banjo, Vibraphon, Klavier und Saxophon, Schlagzeug, Handklatschen, Vogelstimmen, Lokgeräusche, gelegentlich orchestrale Verstärkung und Gesang – aus diesen Zutaten mischt die geniale kanadische Songwriterin Leslie Feist auch auf The Reminder Songs mit unvergleichlichem Sound, mal Weiterlesen