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Driving towards the daylight / Joe Bonamassa

Mit „Driving towards the daylight“ legt der 1977 geborene Bluesrock-Gitarrist und -Sänger sein mittlerweile elftes Studioalbum vor. Während er zuletzt mit dem komplett gecoverten Album „Don’t explain“ zusammen mit der Sängerin Beth Hart brillierte, legt er auf dem neuen Album auch vier eigene Kompositionen vor, die sich neben neuinterpretierten Stücken wie etwa „New Coat of Paint“ von Tom Waits, „Who’s Been Talking?“ von Chester Burnett oder „Lonely Town Lonely Street“ von Bill Withers behaupten müssen. Und das gelingt durchaus: nach dem klassischen Blues im selbst komponierten Einsteigertitel „Dislocated Boy“ findet sich schnell der Einstieg zu diesem solide gebauten Bluesrockalbum, den ob Cover oder nicht: Bonamassa findet mit ausgebauten Gitarrensoli und seinem speziellen Sound eine durchaus eigene Interpretation der Songs. Insgesamt ergibt sich so ein ‚cooles“ Album, in dem sich mitreissende Songs wie der Opener, ledrig abgerockte Stücke wie Howlin‘ Wolfs „Who’s Been Talkin“, groovende Kracher wie „Heavenly Soul“ (Bonamassa) und wunderschöne Balladen wie Bonamassas leuchtend klingende Eigenkomposition „Driving towards the daylight“ finden.
Perfekt zusammengestellt und abgemischt, fühlt man sich durch die Musik rasch auf den hier oft beschworenen amerikanischen Highway versetzt, vorzugsweise in einem 77er Chevrolet Caprice Classic fern des Tages durch die wechselnden Stimmungen der Nacht dem Morgengrauen entgegenfahrend, bis irgendwann am Horizont dieser endlos langen Straße der Diner auftaucht, in dem man einen Kaffee nehmen wird, bevor es wieder losgeht und man auf „Repeat“ drückt“.

3 Kommentare zu “Driving towards the daylight / Joe Bonamassa

  1. Ich mag Bonamassa sehr, aber dieses Album kenne ich noch nicht. Kennst Du denn Black Country Communion? Das ist ein Projekt von ihm mit Glenn Hughes, das ich großartig finde. Leider hören sie nach nur drei Alben jetzt schon wieder auf, aber die sind immerhin super.

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