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Zitat am Freitag: Bohr über Ernst und Scherz

„Es gibt Dinge, die so ernst sind, daß man darüber nur scherzen kann.“

Niels Bohr, dänischer Physiker (1885-1962)

Quelle: Mitgeteilt von Victor F. Weisskopf im Vorwort zu Wolfgang Pauli: Wissenschaftlicher Briefwechsel mit Bohr, Einstein, Heisenberg, u.a., Band 1, S. VI books.google.de

19 Kommentare zu “Zitat am Freitag: Bohr über Ernst und Scherz

  1. Da hat Nisse etwas gesagt, was 5-Jahrzehnte später ein Fußball-Trainer auch sehr schön ausgedrückt hat: „Manche glauben, Fußball sei eine Sache auf Leben und Tod. Ich kann Ihnen versichern: es ist wesentlich ernster.“ How How How How, i’m gonna shoot yer right down…

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  2. Habe ja lange darüber nachgedacht, was das so im Alltag bedeuten könnte. Nachdem ich jetzt einige Charlie Chaplin Filme – vor allem „Moderne Zeiten“ (arte7) gesehen habe, ist mir der tiefere Sinn sehr klar geworden.
    Unter diversen politischen Umständen ist Meinungsäußerung kaum anders denkbar …
    Warum gibt es eigentlich bei uns so viele Kabarettisten, neuerdings?

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    • Ja, im „Scherz“ ist oft noch eine andere Art von Kritik möglich, die dadurch, dass sie den Gegenstand der Kritik der Lächerlichkeit preisgibt, ihn vielleicht erst richtig entlarvt. Kein Wunder daher auch, dass Kabarettisten es unter Diktaturen schwer haben – sich Kabarettisten aber in Diktaturen oft sehr subtile Wege suchen, um die Herrschenden zu kritisieren, ohne selbst in Gefahr zu geraten. Ein schmaler Weg, sicherlich.
      Chaplins Filme sind natürlich wunderbar. In diesem Jahr jährt sich ja sein 125. Geburtstag und ich hoffe sehr auf Kinovorführungen seiner Filme mit Live-Musikuntermalung. Ein genialer Künstler und Komiker, der uns noch heute den Spiegel vorhält auf eine sehr universelle Weise.

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    • Ja, Aussehen ist nicht alles. Gescheite Lektüre des Tages: die Gebrauchsanweisung von meinem neuen Haarschneidegeraet – hoch anspruchsvoll, sprachlich ausgefeilt und sehr subtile im Subtext 😉

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      • Jetzt komm mir nicht mit subtil 🙂
        Hast Du eigentlich solche Bücher lieber oder hast Du einen “ subtilen“ Grund dafür? 🙂
        Wird das nicht langweilig?

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      • Schwer zu sagen. Meine Buchvorlieben wechseln je nach Stimmung, Jahreszeit, der Höhe meines Bitterschokoladepegels und der Anzahl von Kernen in der selstgemachten Kirschmarmelade. Mit anderen Worten: völlig unberechenbar. Aber nie langweilig. Und die lyrisch-poetische Seite von Gebrauchsanweisungen ist ein noch völlig unentdecktes und deshalb unterschätztes Genre. Insbesondere bei Übersetzungen aus anderen Sprachen …

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      • Da hast du recht, Jarg.
        Wenn bei mir viel schief läuft, dann schaue ich zwischendurch in den Spiegel und beuge den „Verbitterungslinien“ vor.
        Aber es ist selten, dass mir das passiert, ich bin schon ein Optimist und rundum zufrieden.

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      • Ich versuche auch immer gerne das Positive zu sehen … manchmal gar nicht so leicht, wenn alle anderen so schwarz sehen 😉

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      • Geht mir nicht selten auch so … das Problem ist, das die notorischen Schwarzseher einem hinterher perfekt die Gründe für ihre Fehlurteile erklären können.

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