
Ein wenig fühlt man sich zurückversetzt in den Sound der späten 60er und frühen 70er Jahre, an Scott McKenzie, die Eagles oder den frühen Neil Young, wenn man sich das Album „Josephine“ von Magnolia Electric Co. anhört. Ein Album ohne großen Bombast, sondern einfach schlichter, guter Rock ohne Firlefanz, den man sich gut in einem 70er Chevrolet Impala mit einer eiskalten Coke in der rechten Hand bei 55mph auf dem Highway 1 nach San Francisco anhören kann (alternativ auf der Landstrasse von Obersontheim nach Ellwangen in einem Früh-80er Benz – ist aber nicht ganz so cool). Melancholische, traurige, sehnsuchtsvolle Songs über Liebeskummer, Verlassenwerden und die Einsamkeit auf einem Album wie aus einem Guss. Sehr schön und sehr hörenswert.
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