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Viktoria / Maria Mena

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Die Norwegerin Maria Mena begeistert seit 2001 mit ihrer Musik. Jargsblog widmete sich bereits ausführlich ihren Alben „Cause and effect“ und „Apparently unaffected„.
Auch das neue Album ist es wert, Beachtung zu finden: auf „Vikoria“, das seinen Titel ihrem zweiten Vornamen verdankt, finden sich vorwiegend Balladen wie der geigenuntermalte Titelsong oder das zarte, sperrige, sich bei jedem weiteren Hören tiefer erschliessende „The art of forgiveness“ mit seinen trotzig-aufbegehrenden Brechungen, aber auch durchaus tanzbare Songs wie das choruntermalte „This too shall pass“ oder im Kontrast das elegisch-düstere „Takes one to know“.
Ein wunderbares Album, in dem Maria Mena nicht nur gekonnt die Balance zwischen schnelleren und langsameren Passagen hält und so Spannung hält: die Lieder sind zum Teil komplex arragiert und bedienen sich verschiedener musikalischer Möglichkeiten und Einflüsse, ohne je überladen zu wirken. Dazu kommen die gut geschriebenen Texte, die Mena mit ihrer unverwechselbaren, zugleich zarten und kraftvollen, manchmal ins Flüstern oder ins Sprechen wechselnden Stimme vorträgt: Ein Album, dass nicht nur gute Musik bietet, sondern auch gut erzählte Geschichten. Was will man mehr.
Fazit von Jarg: ein hervorragendes Album der norwegischen Songwriterin. Und ja: gut für lange Autofahrten auf norwegischen Landstrassen, aber auch für zu Hause zum Genießen.

4 Kommentare zu “Viktoria / Maria Mena

  1. Ich liebe Maria Mena, und ich habe mir das neue Album ganz spontan gekauft – und es dann über meinem Umzug und anderen stressigen Dingen total vergessen. Ich glaub ich hab’s erst einmal gehört, und das beim Arbeiten! Gut, dass Du mich dran erinnerst, das geht ja gar nicht. Vor allem, wenn ich Dich schwärmen höre… =)

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