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Film am Mitwoch : Lochkarten

Heute können wir uns das kaum mehr vorstellen – aber Lochkarten haben einmal die Datenverarbeitung revolutioniert.

In vielen Bibliotheken waren sie lange unverzichtbar. So kann ich mich noch gut an die Lochkarten erinnern, die ich beim Ausleihen mit der Fotoverbuchung hinten im Buch fand: darauf stand das Rückgabedatum. Zur Auswertung, was schon zurückgegeben wurde, musste man dann Nadeln. Die Technik habe ich dann auch in meiner beruflichen Laufbahn noch kurz aus der Insiderperspektive erlebt.

12 Kommentare zu “Film am Mitwoch : Lochkarten

  1. Lieber Jarg,
    Lochkarten, was für eine wunderbare Sache. Naja, wunderbar? Ich durfte im Stuttgarter Wilhelmspalais noch in den 80er Jahren Fotoverbuchen und Nadeln – und ich war regelmässig zu blöd, zum Nadeln!!! Die Kolleginnen haben sich immer sehr über mich amüsiert, wenn ich mich mal wieder vernadelt hatte. So gesehen…
    Aber ein schöner Film!
    Liebe Grüsse, Kai

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    • Lieber Kai,
      wo ich kam, da gingen die Lochkarten und die Fotoverbuchungsgeräte gerade (was nicht wirklich an mir lag), so dass ich sie aus beruflicher Sicht nur kurz im Einsatz erlebte. Ich musste zum Glück nie Nadeln … da gab es andere, die das begeistert machten. Und in meiner Zeit in der Schweiz gab es so ein abgefahrenes Thekensystem mit Pappkärtchen und Papptäschchen in auf Schienen beweglichen Trögen in der Theke. Da musste man manchmal tief graben und buchstäblich so einiges wegstecken …
      Liebe Grüsse von
      Jarg

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  2. ja, die lochkarten.. an der uni habe ich damals auch noch mit den dingern gearbeitet, alle daten darauf gespeichert, programme geschrieben etc…. das war gerade so die zeit, in der die umstellung war auf elektronische speichermedien, d.h. nach abschaffung des letzten lochkartenlesers war schluss mit lustig. auf der anderen seite: die lochkarten sind immer noch da, ohne informationsverlust … das sollen die ganzen modernen speichermedien erst einmal hinbekommen! papier ist unschlagbar!! 😉

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    • Das ist wie mit Mikrofiche und generell Mikrofilm. Alles noch lesbar und die Lesegeräte sind auch wesentlich robuster und langlebiger als alles, was unsere Zeit an Technik aufbietet.

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    • Vermutlich existiert ihr Arbeitsplatz in dieser Form heute nicht mehr, sondern wurde von der technischen Entwicklung ersetzt. So wie auch alle Schreibkräfte aus den Büros verschwunden sind mit ihren ratternden Schreibmaschinen … heute dürfen wir alle unsere Texte (manchmal mehr schlecht als recht) selbst schreiben 😉

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    • Schön!! Kenne ich nicht aus dem Alltag, aber gehört habe ich davon. Solche pixeligen Bildschirme kenne ich aber defintiv noch, wenn auch mit gelber Schrift auf schwarzem Grund. Auf jeden Fall scheint einem die Technik damals erheblich robuster gewesen zu sein – oder zumindest leichter zu reparieren.

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  3. Ich erinnere mich gut, durfte ich doch meiner Mum beim Bearbeiten derselben über die Schulter schauen, wenn ich sie Samstags zu ihrem Zweit-Job begleitet habe. Das war immer ewas ganz besonderes. Spielen konnte man damit auch wunderbar……war irgendwie so wichtig und modern!

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    • Ja, es war unerhört modern – und gleichzeitig trat die Technik offen zutage, war zumindest teilweise einer sinnlichen Erfahrung zugänglich. Heute versteckt sich die Technik, tritt vollkommen in den Hintergrund und nur dann massiv in Erscheinung, wenn sie versagt. Damit bekommt sie natürlich zuweilen etwas Magisches, wenn zum Beispiel in der Bibluiothek das Buch unsichtbar per Funk verbucht wird. Es fazzt und brazzelt und klickt halt nichts mehr – es sei denn, man bügelt eine „Brazzelgeräuscheapp“ drüber und das Smartphone macht Faxgeräusche wenn die SMS kommt 😉

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