Startseite » Scheibenwelt » Film » Spielfilm » Actionfilm » Surrogates – Mein zweites Ich / Regie: Jonathan Mostow. Drehb.: John Brancato n. d. Buch v. Robert Venditti. Kamera: Oliver Wood. Musik: Richard Marvin. Darst.: Bruce Willis ; Radha Mitchell ; Rosamund Pike …

Surrogates – Mein zweites Ich / Regie: Jonathan Mostow. Drehb.: John Brancato n. d. Buch v. Robert Venditti. Kamera: Oliver Wood. Musik: Richard Marvin. Darst.: Bruce Willis ; Radha Mitchell ; Rosamund Pike …

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Frau und Kinder waren im Schwabenland. Jarg allein zu Haus in Hamburg konnte also all die Filme (Uralt-Klassiker in schwarz-weiss, den einen oder anderen Actionstreifen, Science-Fiction …) gucken, für die er seine Gattin normalerweise nie oder nur unter Inkaufnahme scharf abwertender filmbegleitender Kommentare gewinnen könnte. So kam vor Kurzem „Surrogates“ mit Bruce Willis in den DVD-Spieler:
In nicht allzu ferner Zukunft halten sich die Menschen nur noch zuhause auf: auf die Straße in den Alltag schicken sie menschenähliche, ihren Eignern ähnelnde Roboteravatare, sogenannte „Surrogate“, die über die Gehirne ihrer in einer Art Dockingstation liegenden Besitzer gesteuert werden. Dadurch gbt es kaum noch Kriminalität, Gewalt und andere Konflikte, das Leben scheint angst- und verletzungsfrei, da Beschädigungen an Surrogaten keine Auswirkungen auf den Besitzer haben. Nur ein paar Menschen verweigern sich den Surrogaten und leben in zugewiesenen Reservaten.
Doch plötzlich werden zwei Surrogate zerstört – und zeitgleich auch ihre Besitzer ermordert.
Greer (Bruce Willis) und Peters (Radha Mitchell) ermitteln über ihre Avatare für das FBI. Doch Greer verliert – dem Täter dicht auf der Spur – seinen Avatar: auf sich gestellt, entdeckt er eine unglaubliche Verschwörung.
Was reizt an dem Plot, ist die Vision, dass die Menschen sich nicht nur in die virtuelle Welt begeben, sondern ihre Avatare stellvertretend für sich in der wirklichen Welt leben lassen. Leider schneidet der Film sein interessantes Thema (virtuelle vs erlebte Ralität) nur am Rande an und bleibt damit recht oberflächlich. Leichten Schwächen gab es in der Handlungslogik etwa zur Mitte des Films (aber das mag auch am zweiten halben Gläschen Rosé gelegen haben – vertrage einfach nichts). Ein Bruce Willis, der wie üblich als einsamer Einzelkämpfer mit persönlichen Schwächen und Macken gegen die Übermacht durchsetzt, und nette Spezialeffekte: wer sich unterhalten möchte, ohne allzu tief einzusteigen, kann sich diesen vergleichweise kurzen, spannenden und kurzweiligen Film, der auf Basis der Graphic Novell „Surrogates“ von Robert Venditti entstand, reinziehen.

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