Hunter Killer / Regie: Donovan Marsh. Darst.: Gerald Butler, Mark Gill, Gary Oldman, Mikael Nyqvist, Linda Cardellini […]

Das amerikanische U-Boot USS Tampa Bay verfolgt im nördlichen Eismeer das russische U-Boot RFS Konek. Alles sieht wie eine harmlose Verfolgungsfahrt aus, als die Konek plötzlich wie aus dem Nichts von einer Explosion erschüttert wird und sinkt. Kurz darauf wird auch das amerikanische U-Boot von unbekannter Seite aus beschossen und sinkt ebenfalls. Das US-amerikanische Verteidigungsministerium schickt daraufhin die USS-Arkansas auf die Reise in das Gebiet: unter der Führung von Commander Joe Glass soll sie versuchen, die Situation vor Ort zu klären. Joe Glass, der für seinen ungewöhnlichen Führungsstil bekannt ist, hat es zunächst schwer, das Vertrauen der Mannschaft zu gewinnen.

Zeitgleich erfährt die bei der NSA aktive amerikanische Analystin Jayne Norquist von ungewöhnlichen Aktivitäten auf der russischen Nordmeerbasis Poljarny. Ein geheimes SEAL-Kommando aus vier Soldaten wird in der Nähe abgesetzt und soll die Vorgänge auf dem militärisch gut gesicherten Gelände untersuchen. Als herauskommt, dass hohe Offiziere unter der Führung der russischen Verteidigungsministeriums offenbar einen Putsch durchführen und Krieg anstreben, darüber hinaus die USS_Arkansas mittlerweile unter Beschuss geraten ist, bekommen die Vorgänge eine neue Dynamik: plötzlich steht weitaus mehr auf dem Spiel als das Überleben der U-Boot-Besatzungen. Während ein Teil der amerikanischen Führung für einen krieg bereit scheint, suchen andere fieberhaft nach einer Lösung des Konfliktes. Joe Glass, die Besatzung der USS-Arkansas und das geheime SEAL-Kommando stehen vor einer schweren Aufgabe …

Mit „Hunter Killer“ legt Regisseur Donovan Marsh einen überzeugenden Action-Thriller vor, der trotz genretypischer Elemente einen wohltuend differenzierter Handlungsrahmen aufbaut und mit einem sauberen Spannungsbogen bis zum fulminanten Finish führt. Bemerkenswert ist bei dem im besten Sinne konventionell konzipierten Film dabei neben den atemberaubend guten Spezial-Effects insbesondere bei den U-Boot-Szenen und der opulenten Ausstattung das Zusammenspiel der Hauptdarsteller. Herausragend hier Gerald Butler als Joe Glass, aber auch Gary Oldman als Falke im Verteidigungsministerium und der unvergessene Mikael Nyquist als russischer U-Boot-Kapitän.

Insgesamt bestes Action-Kino mit Niveau und Effekt, das keine Sekunde langweilt und seine Story in jeder Hinsicht spannend und nachhaltig zu erzählen weiß.

Surrogates – Mein zweites Ich / Regie: Jonathan Mostow. Drehb.: John Brancato n. d. Buch v. Robert Venditti. Kamera: Oliver Wood. Musik: Richard Marvin. Darst.: Bruce Willis ; Radha Mitchell ; Rosamund Pike …

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Frau und Kinder waren im Schwabenland. Jarg allein zu Haus in Hamburg konnte also all die Filme (Uralt-Klassiker in schwarz-weiss, den einen oder anderen Actionstreifen, Science-Fiction …) gucken, für die er seine Gattin normalerweise nie oder nur unter Inkaufnahme scharf abwertender filmbegleitender Kommentare gewinnen könnte. So kam vor Kurzem „Surrogates“ mit Bruce Willis in den DVD-Spieler:
In nicht allzu ferner Zukunft halten sich die Menschen nur noch zuhause auf: auf die Straße in den Alltag schicken sie menschenähliche, ihren Eignern ähnelnde Roboteravatare, sogenannte „Surrogate“, die über die Gehirne ihrer in einer Art Dockingstation liegenden Besitzer gesteuert werden. Dadurch gbt es kaum noch Kriminalität, Gewalt und andere Konflikte, das Leben scheint angst- und verletzungsfrei, da Beschädigungen an Surrogaten keine Auswirkungen auf den Besitzer haben. Nur ein paar Menschen verweigern sich den Surrogaten und leben in zugewiesenen Reservaten.
Doch plötzlich werden Weiterlesen