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Frau Meier, die Amsel / Wolf Erlbruch

Frau Meier macht sich immerzu und jeden Tag und über alles Sorgen: um den Knopf am Wintermantel, merkwürdige Haare auf dem Kopf des stets sorglosen Herrn Meier, Flugzeuge, die in ihrem Garten abstürzen könnten und ob die Sonne am nächsten Tag auch wieder aufgeht. Herr Meier kocht ihr in solchen Momenten Pfefferminztee.

Dann findet sie ein hilfloses Küken, und sofort sind alle Sorgen vergessen, denn jetzt hat sie nur noch eine: den kleinen winzigen Vogel. Sie zieht Piepchen, der eine junge Amsel ist, auf. Aber dann soll Piepchen fliegen lernen, und Frau Meier versucht, es ihm vorzumachen. Doch es klappt nicht, selbst als Frau Meier mit Piepchen auf einen Baum klettert und mit den Armen wedelt. Doch dann schaut sie zum Himmel und hat plötzlich „ein sonderbares Gefühl“, breitet die Arme aus – und fliegt. Was auch Piepchen zum Fliegen bringt – und Frau Meier kann den Morgenflug am nächsten Tag gar nicht abwarten.

Wundervolles, humorvolles und schon zum Klassiker gewordenes Buch von Wolf Erlbruch in seinem typischen Stil über eine ängstliche, sorgenvolle Frau, die in der Fürsorge für ein kleines Küken ihre Ängste vergisst und schliesslich selbst fliegen kann.

6 Kommentare zu “Frau Meier, die Amsel / Wolf Erlbruch

  1. Lieber Jarg,

    heute Morgen kam tatsächlich mal wieder Frau Meier vorbeigeflattert. Was hab ich mich gefreut! In der herrlichen Ausgabe mit Erlbruchs Illustrationen war das Buch für michh als Papa und für meine kleine Marieke viele Abende lang das Highlight des Tages (Papa, nochmal die Amsel….).
    Bis gestern war nun die 33-jährige Marieke zu einem kurzen Papa-Besuch aus Berlin da (alle müssen sie immer nach Berlin) . Der werd ich nun amTelefon von der Rückkehr von Frau Meier erzählen. Und dann einen kleinen, vierjährigen Jungen ein bisschen anfixen 😇.

    Liebe Grüße und Danke für den schönen Tagesbeginn sagt

    der Kai, das alte 🎪🐎.

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    • Lieber Kai,
      gern geschehen und verzeih die etwas verspätete Antwort!
      Frau Meier ist ganz und gar wunderbar und es ist noch nicht lange her (vielleicht vier Jahre), da flatterte sie in Form einer fulminanten Ein-Frau-Performance vor 80 dreijährigen Stöpseln durch „meine“ Bibliothek. Ganz abgesehen vom Vorlesen des Buches, als ich es vor etwa acht, neun Jahren für meine Lütten entdeckte.
      Schön, dass mein Post bei dir so schöne Erinnerungen weckte und zu erneuten Flügen von Frau Meier führen wird.
      Aus Hamburg, in das man eigentlich viel eher wollen sollte als in seine Vorstadt Berlin, sonnige liebe Grüße zum Wochenende von
      Jarg

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      • Lieber Jarg,

        ja da hast Du mich wirklich auf einen schönen Tripp in die Vergangenheit geführt🍀.

        Nun aber zu Berlin und Hamburg: da rennst du bei mir offene Türen ein. Für mich ist Berlin für Besuche gut – und gerne mal ne Woche zum Schlendern (kennst du von Ulla Meinecke ‚Schlendern ist Luxus‘ ?) und entdecken. Geht ja nun eh nicht mehr, aber wenn ich woanders leben sollte, dann nur in Hamburg oder Umgebung. Hamburg mit allemdrum und drin ist für mich tatsächlich die schönste Stadt in Deutschland. Das Lebensgefühl, die Häfen …

        Wollte ich bloß kurz sagen bevor ich mich als Kai und altes 🎪🐎 verabschiede, nicht ohne herzliche Grüße zu hinterlasseen – an dich und die Zwillinge und an Hamz

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      • Lieber Kai,
        danke für die schönen Worte über Hamburg. Als frischer FH-Absolvent damals vor gut 22 Jahren wollte ich eigentlich immer weg (Traumarbeitsstadt war Basel, verbunden mit einem mir spannend erscheinen Leben als Grenzgänger), aber jetzt bin ich doch ganz froh, dass ich hier geblieben bin und ins schöne Umland pendle. Ich hoffe nur, das Hamburg sich seinen Charme bewahrt – die sprichwörtlichen Pfeffersäcke, die Heine schon kannte, bauen ja gerne alles zu und würden manchem Grünzug gerne an den Kragen. Und Fahrradfahren hier ist … nun ja, eines der letzten Abenteuer unserer Zeit, wo ein Mann noch Mann sein kann und muss, um zu Überleben. Dennoch: weg hier? Nie.
        Liebe Grüsse aus dem abendlichen Hamburg nach einem jener wunderbaren Frühlingstage, an denen man Hamburg geradezu Richting Mittelmeer rücken spürt, von
        Jarg

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