Die hellen Tage : Roman / Zsuzsa Bánk

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Auch wenn es in der ganzen Bücherflut glücklicherweise immer wieder Perlen zu entdecken gibt, die aus der Masse des Gedruckten weit herausragen, empfindet zumindest Jarg es als selten, dass einen ein Buch gleichermaßen gebannt dem Fortgang der Erzählung folgen lässt und zugleich die Hoffnung weckt, das Buch möge nie zu Ende gehen. „Die hellen Tage“ der zuerst durch ihren Roman „Der Schwimmer“ bekannt gewordenen Autorin Zsuzsa Bank ist ein solches Buch.

Die Geschichte beginnt in den frühen 60er Jahren: Theresia, genannt Seri, die ihren Vater früh verloren hat, erlebt in einer süddeutschen Kleinstadt „die hellen Tage“ ihrer Kindheit, in einem doppelten Dreieck zwischen ihrer Freundin Aja, Kind von ungarischen Zirkuskünstlern, dem später dazustossenden zurückhaltenden Karl, dessen Bruder Ben eines Tages verschwand, sowie zwischen ihren Müttern, der verwitweten Maria, der aus Ungarn geflohenen Evi und Ellen. Der größte Teil dieses Kindheitsidylls findet am Weiterlesen