Was ist eigentlich so toll am Wandern? Warum machen sich immer mehr Menschen auf, die Welt zu Fuß zu entdecken? Was erwartet er von einem Wanderweg, der Wanderer, das unbekannte Wesen? Wann ist ein Wanderweg gut, wann gehört er gar zur Premiumklasse? Und was hat eigentlich die Wissenschaft zum Wandern im 21. Jahrhundert zu sagen?
Mit solchen und anderen Fragen beschäftigt sich das Buch von Manuel Andrack, den man früher aus der Harald-Schmidt-Show und seit einigen Jahren einer breiten Öffentlichkeit als Autor von Büchern über das „Neue Wandern“ bekannt. Natürlich haben alte Wanderhasen wie Jarg schon immer gewußt, dass Wandern glücklich und sexy macht, reich und gesund. Manuel Andracks Buch ist dennoch ein Gewinn: er begleitet nicht nur einen Zertifizierer beim Begutachten eines Premiumsweges, was durchaus bei allem deutschen Zertifizierungsernst nicht einiger Komik entbehrt, macht sich auf eine 82 km lange Extremwanderung, berichtet von Wanderolympiaden und Nachtwanderungen und grenzt das Wandern gegen das Pilgern und das Wahlfahren ab (bei deutlicher Parteilnahme für das Wandern).
Wohltuend an Andrack ist, dass er sich mit dem Thema durchaus humorvoll und selbstironisch befasst, andererseits mit den beschriebenen Wanderungen durchaus Lust darauf macht, wieder einmal die besagten Schuhe zu schnüren. Insofern für alle alten und „neuen“ Wanderer ein durchaus mit Genuß zu lesendes Buch, auch wenn man – anders als Andrack – eher der mehrtägigen Strecken- als der eintägigen Rundwanderungs zugeneigt ist und somit unter den Wanderern zu einer Minderheit zähl, wenn man dem Autor glaubt.
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Nee nee, alles: Draus trinken, Kopf drunter halten, Flasche füllen, Füsse rein, Tuch für den Kopf nassmachen …. 😉
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Das macht ja richtig neugierig. Das sollte man sich vielleicht vor dem nächsten Wanderurlaub mal zu Gemüte führen. Eventuell gewinnt man ja noch neue Erkenntnisse dazu, wo man z. B. das Glück findet 😉
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Ich werde Wanderwege ganz sicher nach „Das neue Wandern“ mit einem anderen Blick betrachten und habe in Kürze Gelegenheit dazu … und das Wandern glücklich macht, ist ja auch ohne Andrack ganz sicher: oder kann etwas schöner sein als das Geräusch einer Quelle auf 1000m Höhe, wenn die Wasserflasche schon seit einer Stunde fast leer ist 😉
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Ich glaube, da kennt die Begeisterung dann keine Grenzen. Aber nicht nur das Geräusch allein macht dann glücklich, oder?
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Das klingt wirklich gut und macht Lust, das Buch zu lesen. Ich bin mal gespannt, ob Trekking als besondere Art des Wandern ohne Eeg auch seinen Raum findet. Ich finde es immer wieder faszinierend, mir meinen Weg selber zu suchen oder zu denken 😉 – nur die Freiheit gibt es nicht überall…
LG Kathrin
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Hi Kathrin, Trekking ist bei Andrack nicht so Thema … aber für alle, die gerne mit der urspünglichsten aller menschlichen Fortbewegungsarten – per pedes – die Landschaft erkunden, ob mit oder ohne Wanderkarte -ist es auf jeden Fall lesenswert. Herzlich grüsst Jarg
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