Die Karte meiner Träume / Regie: Jean-Pierre Jeunet. Darst.: Helena Bonham Carter; Judy Davis, Callum Keith Rennie […]

Eine abgelegenRanch in Montana. Der zwölfjährigen T.S. Spivet, Sohn einer Käferforscherin und eines knorzigen, wortkargen Rancher, hat sich ganz der Wissenschaft verschrieben. Seine besondere Begabung ist das Zeichnen von Karten, Grafiken und Diagrammen, in denen er seine Erkenntnisse und Beobachtungen, aber auch seine Ängste und Sehnsüchte auf eindrucksvolle Art zu Papier bringt. Dabei bringt er dem Whiskykonsum seines Vaters oder den sich verändernden Spaltöffnungen von Pflanzen ebensoviel Forscherinteresse entgegen wie den sich verändernden Spaltöffnungen von Pflanzen, der Weiterlesen

Kanada / Richard Ford. Aus dem Englischen von Frank Heibert


„Die Einsamkeit, habe ich gelesen, ist so, als stünde man in einer langen Schlange und es wäre einem versprochen worden, wenn man drankomme, geschehe etwas Gutes. Nur dass sich die Schlange nie voranbewegt, andere Leute drängen sich immer vor, und der Ort, wo man endlich drankommt und wo man sein will, rückt immer weiter weg, bis man gar nicht mehr daran glaubt, dass er einem etwas zu bieten hat.“ (S. 267)

Der 15jährige Dell Parsons wächst mit seiner Zwillingsschwester Berner im US-Bundesstadt Montana auf. Sein Vater, bei der Army wegen krummer Geschäfte gescheitert und sich selbst gerne maßlos überschätzend, überredet die in ihrer Ehe unglückliche Mutter zu einem Weiterlesen

Vlautin, Willy: Motel Life

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Reno, Nevada. Dichter Schneefall. Die beiden Brüder Jerry Lee und Frank Flannigan, beide Mitte 20, schlagen sich mit Jobs durch und geben das Geld für Alkohol und Glückspiele aus. Der alhohol- und spielsüchtige Vater suchte vor langer Zeit das Weite, Die Mutter starb, als die beiden noch Teenager waren. Jerry Lee ist betrunken und überfährt besoffen einen kleinen Jungen, der sofort tot ist. Verzweifelt wendet er sich an Weiterlesen