Trailer zu einer Serie, wenn
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Schlagwort-Archive: Medien
Ganz weit hinten / Regie & Drehb.: Nat Faxon. Darst.: Liam James, Sam Rockwell, Steve Carell, Toni Collette

„Hör nie auf, neugierig zu sein!“
Für den schüchternen, etwas linkischen 14jährigen Duncan scheint es ein öder Urlaub zu werden: statt den Sommer über bei seinem Vater zu sein, muss er mit seiner Mutter und ihrem neuen, sehr von sich eingenommenen Freund Trent an die Küste fahren. Auf der Fahrt dorthin gibt Trent Duncan das Gefühl, dass mit ihm nichts los sei und setzt dessen niedriges Selbstwertgefühl dadurch zusätzlich unter Druck. Da seine Mutter ihre neue Beziehung nicht gefährden will, steht Duncan ziemlich alleine da und muss nicht nur Trents nervige Bemerkungen und seine Rechthabereien ertragen.
Im Badeort angekommen, findet sich Duncan zunächst in der Familienferieneinöde inklusive nerviger Nachbarn wieder, in der nur Susanna ein – unerreichbarer – Lichtblick zu sein scheint. Er findet ein altes Weiterlesen
Film am Mittwoch: Amsterdam Public Library
Wieder einer jener schönen Bibliotheksneubauten, der zeigt, was Weiterlesen
Convergence / Malia & Boris Blank

Es gibt Alben, die einen komplett überraschen. Zwar hatte ich in Anbetracht der Mitwirkung von Boris Blank (von der bekanntermaßen experimentierfreudigen Band Yello) am neuen Album von Malia schon erwartet, dass hier nicht gängiger Mainstream abgefeiert wird. Schon der erste E8indruck des von Blank produzierten Longplayers ist aber geradezu fulminant: sanft und zurückhaltend einsetzendes Schlagwerk bereitet im Opener „Celestial Echo“ die akustische Bühne für Malias beeindruckende Stimme, die einen sofort in den Bann zieht und an Weiterlesen
Film am Mittwoch : Köln 3-D-Drucker in der Stadtbibliothek
Kleines Filmchen über den kostenlosen Weiterlesen
Film am Mittwoch: Librarian Lays Down The Law
Das kann einen aber auch aufregen, wenn Bücher einfach so Weiterlesen
King Ping – Tippen Tappen Tödchen / Regie: Claude Giffel. Darst.: Sierk Radzei; Hans-Martin Stier; Godehard Giese; Christoph Maria Herbst, Bela B., Jana Voosen …

Seit Clemens „King“ Frowein (Sierk Radzei) wegen alternativer Ermittlunsgmethoden seinen Job als Polizist verloren hat, schlägt er sich als Tierpfleger bei den Pinguinen im Wuppertaler Zoo durch und schläft bei Biggi (Bela B.), der singenden Friseusentunte, auf der Couch. Als sein Exkollege nach einer nächtlichen Sauftour Weiterlesen
Film am Mittwoch: Trinity College Dublin
Allein schon wegen dieser wunderbaren alten Weiterlesen
Film am Mittwoch: Dirk Bach Show – Bibliothek HD
Unvergleichlich: Dirk Bach als Weiterlesen
Bibliomania : Es lebe das Buch! / zusammengestellt von Steven Gilbar

Bücher mit Listen haben ja etwas: so wie in Lexika kann ich stundenlang darin stöbern und dabei en passant nützliches und unnützes Wissen aufsaugen. Spätestens seit den Samelsurien von Schott haben Listen ja auch in Buchform eine gewisse Verbreitung gefunden, so dass immer mal wieder etwas Neues auf den Markt kommt. Das vorliegende Buch ist zwar 2006 unter einem anderen Titel bei Diogenes erschienen, zeigt sich aber in der vorliegenden Ausgabe erweitert, überarbeitet und in attraktiver Gestaltung.
Gilbars Zusammenstellung ist ein Weiterlesen
Film am Mittwoch: Kornhausbibliotheken in Bern
Kurz, knackig, schön: so kann Weiterlesen
Das Geheimnis der Bäume / Regie & Drehb.: Luc Jacquet. Darst.: Francis Hallé. Sprecher: Bruno Ganz

Tiere und Menschen beherrschen den Raum – Bäume beherrschen die Zeit(Filmzitat)
Die Unbeweglichkeit der Bäume macht sie für uns nicht selten zu zwar eindrucksvollen, aber auf den ersten Blick recht einfachen Lebewesen. Tatsächlich aber verfügen Bäume über eine ganze Reihe von Fähigkeiten, auf Reize aus ihrer Umwelt zu reagieren und das Fortbestehen ihrer Art zu sichern. Der Dokumentarfilm „Das Geheimnis der Bäume“ entstand nach einer Idee des franzöischen Botanikers Francis Hallé und wurde von Luc Jacquet („Die Reise der Pinguine“) in enger Kooperation mit ihm in Szene gesetzt.
Francis Hallé (*1938) entführt uns auf eine magische, faszinierende Reise durch Weiterlesen
Film am Mittwoch: Heidelberger Tiegel druckt Holzschnitte
Wie dieser Film mal wieder zeigt: es geht doch nichts über Weiterlesen
Das erstaunliche Leben des Walter Mitty / Regie: Ben Stiller. Darst.: Ben Stiller, Kristen Wiig, Shirley MacLaine, Adam Scott [u.a.]

Walter Mitty (Ben Stiller), ein notorischer Einzelgänger, arbeitet im Fotoarchiv des Magazins LIFE. Immer wieder taucht er aus der Gegenwart ab und verliert sich in abenteuerlichen und romantischen Träumen, in denen er unglaubliche Dinge vollbringt. Heimlich ist er in seine Kollegin Cheryl Melhoff (Kristen Wiig) verliebt.
Von einem Tag auf den anderen wird LIFE aufgekauft. Die Investoren wollen die Printausgabe einstellen und das Magazin komplett ins Internet überführen. Auf dem Titelbild der letzten gedruckten Ausgabe soll ein bestimmtes Bild des legendären LIFE-Fotografen Sean O’Connell (Sean Penn) erscheinen. Doch Walter muss seinen nervigen arroganten Chef Ted Henricks (Adam Scott) immer wieder vertrösten, bis dieser ihm ein Ultimatum stellt. Als Walter mit Hilfe von Cheryl in den Fotos von Weiterlesen
Runaway Girl

„Du könntest alles ergreifen, was du jemals wolltest. Trotzdem … Du wirst niemals genug ergreifen.“ (Filmzitat)
Eine Kleinstadt in Nebraska. Nick und Tammy haben Probleme mit Alkohol – und streiten sich ständig. Das macht das Leben für die 13jährige Luli nicht eben leicht. Zu ihrem 13. Geburtstag bekommt sie einen .45 Smith & Wesson-Trommelrevolver geschenkt und wird sich am nächsten Morgen – mit der Waffe allein vor dem Spiegel posierend – ihrer Weiblichkeit bewußt. Als sie entdeckt, dass ihre Mutter ein Verhältnis mit einem dicklichen Immobilienmakler hat, für diesen die Familie aufgibt und ihr Vater auf die Nachricht hin wortlos wegfährt, trifft Luli eine Entscheidung.
Kurze Zeit darauf verlässt sie in lasziver Kleidung, mit wenig Gepäck und dem Revolver das Haus und beschliesst, nach Las Vegas zu trampen und dort ihr Glück zu machen. Auf dem Weg dorthin gerät sie Weiterlesen
Genug gesagt / Regie & Drehbuch: Nicole Holofcener. Darst.: Julia Louis-Dreyfus, James Gandolfini, Catherine Keener, Tracey Fairaway, Toni Colette

Eva, eine alleinerziehende Masseurin, die ihre Dienste ambulant bei Hausbesuchen anbietet, deren Tochter demnächst wegen ihres Studiums ausziehen wird, ist zusammen mit ihrer Freundin und deren Mann Will zu einer Party in Pacific Palisades, einem wohlhabenden Teil von Los Angeles, eingeladen. Dort lernt sie die Schriftstellerin Marianne kennen – und will stellt sie seinen Freunden Jason und Albert, einem Filmarchivar vor.
Marianne wird kurze Zeit später Kundin bei Eva – und schnell freunden sich die beiden Frauen an. Zeitgleich erfährt Eva, dass der ebenfalls geschiedene Albert nach der Party nach ihrer Telefonnummer gefragt hat. Obwohl sie den korpulenten Albert eher unattraktiv findet, treffen sich beide kurz darauf zum Essen. Schnell findet sie Gefallen an Albert, der ebenfalls eine Tochter hat, die demnächst ausziehen wird, und fühlt sich von ihm und seinem Humor so angezogen, dass sie eine Beziehung beginnen.
Doch als Marianne von Weiterlesen
Film am Mittwoch: Das Gedächtnis der Nation: 100 Jahre Deutsche Nationalbibliothek
Netzfundstück. Schon ein wenig älter, aber Weiterlesen
Wo soll ich suchen / Dota und die Stadtpiraten

Und bei Gewitter geh ich nicht baden.
Und bei Sturm schwimm ich nicht zu weit raus.
Und meide die Eichen und finde
den anderen unter den Gleichen.
Wo soll ich dich suchen? Wo soll ich dich suchen?
Da wo die feinen Bläschen aufsteigen?
Da wo die Vögel plötzlich aufgeflogen sind?
Da wo die Weiden sich übers Wasser neigen?
In den Wellentälern bei Wind?
Da wo der Wald am allertiefsten ist am Steilhang?
Beim südlichen Weg zu der Burg?
Am Himmelsstrand auf meinem Badetuch im warmen Gras?
Wo soll ich dich suchen?
Es gibt sie zum Glück immer wieder: Musik, die man fast beiläufig entdeckt in der ganzen Fülle dessen, was es heute so an Musik gibt, sich zunächst ohne große Erwartungen anhört, um dann überrascht innezuhalten und nach dem ersten Durchgang noch einmal genauer hinzuhören, Details zu entdecken, tiefer zu geniessen und sich zu freuen, dass man ganz offensichtlich auf eine musikalische Perle gestoßen ist – vielleicht gar eine, in denen ein feines lyrisches Ich durch sorgfältig gemachte Texte schimmert und einen nahezu direkt anzusprechen scheint. Wenn mir das passiert, neige ich ja bekanntermaßen zu akustischen Exzessen und das entsprechende Album wird zu jeder passenden und unpassenden Gelegenheit über die Ohrschnittstelle konsumiert.
So ging es mir auch mit dem Album „Wo soll ich suchen“ von Weiterlesen
Statt Film am Mittwoch: Das Geräusch am Mittwoch

Nachdem allen Dauer- und Teilzeitfussballfans heute nacht wohl schweigend die Münder offenstanden, kann es heute statt des üblichen Filmes nur eines geben: das Weiterlesen
Sun structures / Temples

Legt man sich „Sun structures“ von der 2012 in Kettering, Northamptonshire (England) gegründeten Band „Temples“ auf die Ohrschnittstelle, wird man mit Wucht ein paar Jahrzehnte durch die Zeit zurückkatapultiert. Man fühlt förmlich, wie einem die gerade noch so gelichteten Haare wachsen, gehalten von einem bunten Stirnband, sich der feine Anzug in eine paisleygemusterte, leicht verlotterte Kluft verwandelt und man leicht hirnbekifft in die Gegend schaut.
Die Temples transportieren den Sound des Weiterlesen
The wildest dream : Mythos Mallory – Die Eroberung des Everest / Regie: Anthony Geffen. Mit Conrad Anker […]

„Why did you want to climb Mount Everest?“ This question was asked of George Leigh Mallory, who was with both expeditions toward the summit of the world’s highest mountain, in 1921 and 1922, and who is now in New York. He plans to go again in 1924, and he gave as the reason for persisting in these repeated attempts to reach the top, „Because it’s there.“
Dieser eine Satz, den der berühmte Bergsteiger George Mallory auf die Frage antwortete, warum er auf den Everest steigen woll – „Weil er da ist“ – gehört zu den berühmten Zitaten des 20. Jahrhunderts, hat sich mittlerweile von seinem Urheber gelöst und steht auch in abgewandelten Formen für manchen mittlerweile nicht mehr nur als Erklärung für die Faszination des Extremen, sondern verknüpft sich tief mit der ausgesetzten Existenz des Menschen, seiner Neugier und seinem Entdecker- und Lebensdrang.
Im Jahr 1999 findet der an der „Mallory and Irvine Research Expedition“ teilnehmende amerikanische Bergsteiger Conrad Anker die Leiche des seit 1924 am Mount Everest in über 8500 Meter Höhe vermissten britischen Bergsteigers Mallory. Die Untersuchung der Leiche führte zur der schon in den 20er Jahren gestellten Frage, ob Weiterlesen
Schneebabys : das Abenteuer beginnt hier / Regie: Lucina Axelsson. – (BBC Earth)

Der Titel dieser Dokumentation (wenn auch nicht das Titelbild) lassen ja schnell den Kitschalarm losgehen – zum Glück völlig unbegründet: der Film zeigt vor allem am Beispiel von Karibus, Kaiserpinguinen, Polarwölfen, japanischen Schneeaffen und natürlich Eisbären die ersten Lebensmonate von Jungtieren, die in der Arktis, Antarktis oder in den schneereichen Bergen Nordjapans geboren werden und bereits früh widrigen Lebensbedingungen trotzen müssen.
Obwohl der Film drastische Bilder weitestgehend auspart, wird Weiterlesen
Library seeks to preserve the past
Die Library of Congress zählt auch die Weiterlesen
Der heilige Pillendreher / Jean-Henri Fabre. Gelesen von Gert Heidenreich

Nicht nur zur Fussball-Welteisterschaft spielt das Runde ine Rolle: es gibt Tiere, die mit (fast) nichts anderem beschäftigt sind als „Bälle“ durch die Gegend zu treten: die Mistkäfer, von denen das hier vorgestellte Hörbuch handelt.
Schon „Die gelbflügelige Grabwespe“ zog mich magisch in den Bann. Naheliegend, dass ich als Gelegenheitshörer als nächstes zu Weiterlesen
Party like a norwegian Library – Oslo Kulturnatt
Da sage noch einer, in Bibliotheken könnte man Weiterlesen
Film am Mittwoch: Haunted Library (NYPL Promo)
Der etwas andere Werbefilm für die Online-Services einer Bibliothek. Das hätte Weiterlesen
Sound of Heimat : Deutschland singt / ein Film von Arne Birkenstock und Jan Tengeler

»Dieselben Menschen, die feuchte Augen bekommen, wenn ein alter Indio in den Anden zum tausendsten Male ›El Cóndor Pasa‹ in seine Panflöte bläst, kriegen Pickel, wenn man sie auf die Melodien ihrer Heimat anspricht.« (Hayden Chisholm)
Ein Cover mit Hirschgeweih, Omasofa und dem Wort „Heimat“ auf Jargsblog? Was soll das denn werden? Ja, ich weiß. Aber es steht „Sounds of …“ über dem Wort Heimat. Und darunter „Deutschland singt!“. Das reicht nicht? Nein, tut es auch nicht. Denn diesen Film muss Weiterlesen
Film am Mittwoch: NYPL Milstein Suspense Trailer
Wunderbarer Image-Film, professionell, cool und spannend. Fragt sich nur, wann es Weiterlesen
Film am Mittwoch: Tanznominierung Mediothek Krefeld
Da sage noch einer, Bibliotheken wären Weiterlesen
Alles fliesst? Zwei Zitroneneis und eine Abkühlung

Da schaut man in der kurzen Mittagspause vomn Schreibtisch aus ach draussen, freut sich an der Sonne und könnt sich eine Abkühlung in Form von zwei Kugeln Zitroneneis und hackt nebenbei auf die Tastatur ein, um den Kommentarstau aufzuheben. Zitroneneis wirkt ja bekanntermaßen Weiterlesen
Warum landet Ihr Kommentar nicht? Über Zeit, Verdichtung und den ganz normalen Alltag

Geht es Ihnen auch manchmal so? Auf der Arbeit haben Sie mehrere Projekte am Laufen, die Arbeitsgruppensitzungen häufen sich alle in einem kurzem Zeitraum und die beiden neuen Teammitglieder wollen auch beachtet und angemessen eingeführt werden? Dann ist da noch die Familie, die auch berechtigt Aufmerksamkeit fordert, vollen Einsatz und jenen Grad von Wachheit, der einem nach einem 10stündigen Arbeitstag manchmal trotz eines abendlichen Espressos schwer zu halten fällt.
Es gibt es da noch die Weiterlesen
Film am Mittwoch: Die Papiermacher
Ein kleiner, feiner und durchaus poetischer Film über Weiterlesen
Die fliegenden Bücher des Mister Morris Lessmore / William Joyce & Joe Blum. Übersetzt von Hardy Krüger Jr.

Der Kurzfilm mit dem gleichen Titel, zu dem auch eine erfolgreiche interaktive E-Book-App erschien, bekam 2012 einen Oscar. Im gleichen Jahr erschien die Geschichte auch als konventionelles Buch.
Erzählt wird die Geschichte des jungen Morris Lessmore, der Weiterlesen
Weniger sind mehr / Maybebop

A-capella-Gesang hat ja seine ganz eigenen Reize und ist in den vergangenen Jahren auch im Popmusikbereich recht populär geworden. Manhattan Transfer wird auch heute noch vielen ein Begriff sein – und die in den 1980ern recht populären britischen Flying Picketts setzten seinerzeit Maßstäbe. In Deutschland kennt man vor allem Bands wie Basta, die Wiseguys, die Fuenf oder Ganz Schön Feist – oder auch die Prinzen, die nicht selten aber auch Instrumente einsetzen und daher nicht ganz der „reinen Lehre“ zugeordnet werden können.
In den letzten Jahren ist zum Glück auch die 1992 gegründete Band „Maybebop“ bekannter geworden, die ich schon immer für besser hielt als die sehr populär, aber eben auch zuweilen recht seicht geworden Wise Guys. Die stark dem Weiterlesen
Little Miss Sunshine / Regie: Jonathan Dayton und Valerie Faris. Darst.: Abigail Breslin, Greg Kinnear, Toni Collette, Paul Dano, Steve Carell, Alan Arkin

USA, Albuquerque (New Mexiko): Familie Hoover lebt im tiefen Süden der Vereinigten Staaten. Vater Richard, ein Motivationstrainer, versucht verzweifelt, für sein erstes Buch („Neun-Stufen-Programm − wie man zu einem Gewinner wird“) einen Verlag zu finden. Mutter Sheryl beobachtet skeptisch die Bemühungen ihres übermotivierten Gatten, während ihr 15jähriger Sohn Dwayne beschlossen hat zu schweigen, bis die Air Force ihn als Testpiloten annimmt. Die pummelige Olive, seine kleine Schwester, träumt derweil vom Gewinn eines Schönheitswettbewerbs und wird darin durch ihren Trainer, Großvater Hoover, einen knorzigen unkonventionellen Mann, bestärkt. Komplettiert wird die Familie kurzfristig durch Sheryls homosexuellen, selbstmordgefährdeten Bruder Frank, einen der besten Proust-Experten Amerikas.
Als der eigentlich zweitplatzierten Olive überraschend der erste Platz im regionalen Vorentscheid zur „Little Miss Sunshine“ zufällt, eröffnet sich ihr die Chance, am Finale in Los Angeles teilzunehmen. Kurze zeit später ist die ganze Familie mit dem alten, sonnengelben VW Bus unterwegs in Richtung Westen auf einer Reise, die Weiterlesen
Über osteuropäische Hauptstädte, komplexe Auswertungsalgorithmen und die Frage, wer jetzt eigentlich das Buch gewonnen hat

Verlosungen haben ja so ihre ganz eigene Dynamik. Entweder wird einfach eingetütet und man zieht einen aus dem Beutel. oder man schaltet noch eine mehr oder weniger knifflige Frage vorweg, wie man sie gerne in Preisrätslen findet, für die man sich in der Regel zu schlau fühlt, weil eigentlich jeder die richtige Antwort kennt. Also etwa so etwas:
Wieviel Gramm sind 1 kg
a) 564
b) 1000
c) Zitrone
Oder man macht es sehr Weiterlesen
Welttag des Buches: Gewinnen Sie das Buch aus dem Nicolai-Verlag?

Die Zusammenarbeit mit dem Nicolai-Verlag aus dem letzten Jahr zum 300. Jubiläum findet heute zum UNESCO-Welttag des Buches eine Fortsetzung: auf Jargsblog wird ein Exemplar des Romans „Czernin oder wie ich lernte, den Ersten Weltkrieg zu verstehen“ von Hans von Trotha verlost.
Ein Roman, dem in diesem Gedenkjahr an die Schrecken des 1. Weltkrieges eine Weiterlesen
Was können Sie tun für das Recht auf elektronisches Lesen?

Am 8. April waren E-Books und das Recht auf elektronisches Lesen ja schon mal Thema auf Jargsblog – mit einiger Resonanz, da vielen das Thema und seine Brisanz für eine informierte, offene und freie Gesellschaft offenbar gar nicht so recht bewußt ist.
In dem genannten Beitrag ging es um Schreiben an die zuständigen Abgeorbneten. Heute geht es um mehr, nämlich um Weiterlesen
Das Leben des Brian oder: Monty Python’s Life of Brian / Regie: Terry Jones

„Ach, komm Brian. Lass uns zur Steinigung gehen.“ -„Zur Steinigung kannst du jeden Tag hingehen!“ (Filmzitat)
„Ich bin nicht der Messiahs! Würdet ihr mir bitte zuhören! Ich bin nicht der Messiahs! Versteht ihr das? Ganz, ganz ehrlich!“ – „Nur der wahrhaftige Messiahs leugnet seine Göttlichkeit!“ „Was? Ihr müsst mir doch „ne Chance lassen, da rauszukommen! Also gut: Ich bin der Messiahs!“ – „Er ist es! Er ist der Messiahs!“ (Filmzitat)
Man darf gespannt sein: im letzten Jahr wurde das Verfahren gegen die Bochumer Atheisten, die am Karfreitag „Das Leben des Brian“ öffentlich aufgeführt haben, ja eingestellt. Zur Erinnerung: der Gesetzgeber hat die Möglichkeit, an hohen Feiertagen die Aufführung von Filmen zu untersagen, die er für ungeeignet hält.
Sie tun es natürlich wieder – und da der zuständige städtische Dezernet die Einstellung des Verfahrens im letzten Jahr nicht als Freibrief verstanden wissen will, kann man wohl davon ausgehen, dass die durchaus als gezielte Provokation gedachte Aufführung abermals juristisches Geplänkel nach sich zieht in unserem vorgeblich säkularen Land. Diesmal wollen die zuständigen Behörden bis vor das Bundesverfassungsgericht ziehen – wünschen wir also dieser Initiative gegen religiöse Bevormundung die Aufmerksamkeit, die ihr zu recht zusteht und hoffen wir, dass die möglichen juristischen Folgen der Aufführung die Absurdität solcher Gesetze offensichtlich machen.
Worum geht es in dem Film? Brian, ein schlichtes und eher introvertiertes Gebüt, wird zur gleichen Zeit wie Jesus geboren. Er verliebt sich in die leidenschaftlich Weiterlesen
Zitat am Freitag: Über die Kreuzigung

„Kreuzigungsgruppe! Guten Morgen. Also, wir wollen Weiterlesen
Ein Shelfie auf Jargsblog? Oder eine Vorschau auf den Welttag des Buches?

Der Gedanke liegt nahe, auch auf Jargsblog einmal eines der beliebten Shelfies zu bringen, wie man sie derzeit in vielfältiger Auswahl des Öfteren auf dem wunderbaren Blog von Philea bewundern kann. Nur das dies kein wirkliches Shelfie ist, sondern mehr eine Ankündigung:
Am 23. April 2014, dem Welttag des Buches, wird auf Jargsblog ein Buch verlost, das freundlicherweise vom Nicolai Verlag Berlin für diesen Zweck zur Verfügung gestellt wird, der auch den Anstoss dazu gab.
Man darf also gespannt sein. Bleiben Sie dran, denn am Morgen des 23. April geht es los. Dann erfahren Sie nicht nur, um welches sehr lesenswerte Buch es geht, sondern auch, was Sie tun müssen, um an der Verlosung teilzunehmen. Also bleiben Sie dran …!
Film am Mittwoch : Zukunft bewahren – Imagefilm der Herzogin Anna Amalia Bibliothek
Ein beeindruckender, sorgfältig und ruhig inszenierter Weiterlesen
Die sanfte Entführung des Potsdamer Strumpfträgers / Christian Ritter

Es ist ja immer so eine Sache mit den Büchern, die in der Bibliothek meines Vertrauens unter Witz & Satire bzw. Humor firmieren: etliche Titel sind mir zu zeitgeistig, haben eine vergängliche Comedyattitüde oder sind gewollt komisch. Natürlich gibt es immer wieder Ausnahmen – und da ich in letzter Zeit sehr viele melancholische, zuweilen gar düstere Bücher gelesen habe, habe ich beherzt im besagten Bereich gesucht und mir letztlich aus der „Onleihe zwischen den Meeren“ das vorliegende Buch des Poetry-Slammers und Autors Christian Ritter gezogen. Und ich wurde nicht enttäuscht.
Zur Geschichte: derr Mitdreissiger Paul wohnt seit etlichen Jahren draussen auf dem Land auf dem alten Bauernhof von Herrn Müller. Womit Herr Müller sein Geld verdient, weiss man ebenso wenig wie seinen Vornamen. Paul jedenfalls arbeitet seit achtzehn Jahren im Dorfsupermarkt als rechte Hand der Chefin, plaudert entspannt mit der bald achtzigjährigen Frau Rottenbauer, wenn die mit ihrem Klappstuhl vier Weiterlesen
Film am Mittwoch: New Library at the University of Aberdeen
Im Augenblick habe ich es ja mit Bibliotheks(neu)bauten. Daher heute Weiterlesen
Kann man E-Books kaufen? Und warum hat meine Bibliothek viele Bestseller nicht als E-Book?

Um es gleich am Anfang zu beantworten: so einfach ist es mit dem Kauf von E-Books nicht. Rein rechtlich betrachtet erwerben Sie als Privatnutzer, wenn Sie für ein E-Book bezahlen, nur Weiterlesen
Der vierte Versuch : Roman / Catherine O’Flynn

Birmingham, England. Frank Allcroft ist seit etlichen Jahren Moderator bei einem regionalen Fernsehsender in Birmingham. Als lokaler, relativ farbloser Anchorman der Nachrichtensendung mit zuverlässig schlechten Scherzen und einem Hang zu unpassenden Krawatten steht er immer noch im Schatten seines extrovertierten Vorgängers Phil, der es zu landesweiter Berühmtheit brachte, bis er bei einem rätselhaften Unfall starb.
Die Bauten von Franks Vater, einem früh gestorbenen Architekten, werden nach und nach abgerissen, was Franks kleine Tochter nicht wenig entsetzt und Frank zu einigermaßen hilflosen erklärungsversuchen ansetzen lässt. Franks Mutter hat sich rasch jeglicher Lebensfreude entledigt und fristet ihr Dasein als einer der jüngeren Bewohnerinnen in einem Seniorenheim. So reserviert sich Frank im Alltag gibt, so besorgt ist er um das Wohlergehen von Frau und Tochter. Frank, privat ein leiser Melancholiker, ist trotz seiner Berufes nicht zynisch oder abgestumpft geworden und bewahrt sich seine Sensibilität für die persönlichen Tragödien hinter den Nachrichten. Nicht selten ist er der einzige Trauergast bei der Beedrigung eines Menschen, über dessen einsamen Tod er kurz zuvor noch berichtet hat.
Eines Tages berichtet er über den Tod von Weiterlesen
Film am Mittwoch: Explore New Yorks Public Library’s 42nd Street Renovation
Animierter Durchflug durch den von Architekt Weiterlesen
Film am Mittwoch: The Hunt Library Story
Und wieder eine beeindruckende Bibliothek, diesmal entworfen von dem legendären norwegischen Architekturbüro Weiterlesen
Film am Mittwoch: A Day in the Life of a Librarian
Es geht doch nichts über gutes Personal in Bibliotheken. Ein ganz normaler Montagmorgen in der Wadjimup Community Library. Helen, Susan und Gail Weiterlesen
Weglaufen beim Zuhören? Über Hörbücher, Lauftraining und vergessene Zeit.

Bekanntermaßen sind Hörbücher (im Gegensatz zu Hörspielen) ja nicht so ganz meine Welt: ich brauche meistens doppelt so lang, weil ich dabei gerne einschlafe (für weitergehende Informationen hier klicken), was zudem deutlich die Gefahr erhöht, mit dem Zug an meiner jeweiligen persönlichen Endhaltestelle vorbeizufahren oder gar – Horrorvorstellung jedes Pendlers – auf dem Abstellgleis zu landen. Beim zweiwöchentlichen Bügeln meiner Hemdenausstattung kommt Hörbuchhören ebenfalls nicht in Frage, weil aus dem CD-Spieler in dem einen Zwillingskinderzimmer bereits „Star Wars – Die dunkle Bedrohung“ und aus dem anderen die kürzlich von meiner Tochter in meinem CD-Regal entdeckten „Gesänge von Buckelwalen“ zu hören sind.
Hörbuchhören beim Duschen scheidet ebenfalls aus, weil ich bekennender Kurzkaltduscher bin (irgendwie muss der Sommerurlaub ja finanziert werden) und im Auto geht es auch nicht, weil es meistens meine Frau hat, um damit zur Arbeit oder zum Pferd zu fahren und ich auch nicht einfach mal so nur wegen der schönen Stimme von Gerd Heidenreich nach Berlin und zurück fahren will. Beim gelegentlichen Kochen für die Kinder ist es ebenfalls unmöglich, konzentiert zuzuhören, weil es erstens schnell gehen muss und zweitens immer wieder eingeworfene skeptische Kommentare der Kinder („Was ist das Grüne?“ … „Riecht gut, schade, dass ich sowas nicht esse!“ … „Ich will Müsli!“) ebenfalls nicht hörförderlich sind.
Trotzdem ich zumindest im Winterhalbjahr, wenn mich mein Lauf-Rundkurs aufgrund der Dunkelheit nur mehrfach um den Zoo führt, gelegentlich beim Joggen Musik höre, bin ich bisher auch nicht auf die Idee gekommen, einmal beim Laufen einem Hörbuch zu lauschen. Wenn ich die große Runde durch den nahen Wald laufe, verzichte ich sowieso grundsätzlich auf die Mitnahme des MP3-Players, weil ich dann lieber offene Ohren für die Natur um mich herum habe.
Doch jetzt ist es doch passiert: ich habe mir bei einem abendlichen Lauf um den Zoo ein Hörbuch auf die Ohrschnittstelle gelegt. Prompt bin glatt zwanzig Minuten länger gelaufen als geplant und vorgesehen, weil es so unglaublich spannend war, dass ich nicht aufhören konnte. Bedeutet das jetzt, dass
a) Hörbücher bald zu den Dopingmittel zu rechnen sind?
b) der nächste Hamburg-Marathon für mich problemlos zu bewältigen ist und ich mich schon mal für den Iron-Man auf Hawai im Oktober bewerben kann?
c) ich mir niemals die komplette Lesung von Herman Melvilles „Moby Dick“ beim Laufen anhören sollte, weil ich dann vermutlich nicht mehr nach Hause komme, sondern irgendwann Tage später erschöpft und verwirrt in München aufgegriffen werde und auf die Frage, wer ich bin, nur noch „Nennt mich Ismael!“ stammeln kann?
Man weiß es einfach nicht. Vielleicht lag es auch am Thema des Hörbuches, nämlich der „gelbflügeligen Grabwespe“. Oder an Gerd Heidenreich. Vielleicht beeindrucken mich Erzählungen über gelbflügelige Grabwespen, die Gerd Heidenreich heissen – pardon: von ihm vorgelesen werden – derart, dass ich – ähnlich emsig wie dieses Tier gräbt – nicht mehr aufhören kan zu laufen. Zum Glück für mich: unaufhörliches Graben wäre nicht so gut gewesen in Anbetracht der naheliegenden U-Bahn-Schächte.
Fest steht, dass die Schilderungen Jean-Henri Fabres über das erwähnte Insekt, die Gerd Heidenreich gewohnt schön vorliest, mich dermaßen beeindruckt haben, dass an dieser Stelle in Kürze die Rezension zu diesem dopingverdächtig beeindruckenden Hörbuch zu finden sein wird und ich beim nächsten Laufen „Der heilige Pillendreher“ (gleicher Autor, gleicher Vorleser) auf die Ohrschnittstelle lege. Hauptsache, ich schiebe danach nicht völlig versunken rückwärts Autos durch die Gegend und vergrabe sie im Garten.
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