Madame / Regie: Amanda Sthers. Darst.: Toni Collette, Rossy de Palma, Harvey Keitel [u.a.]

Anne und Bob, ein reiches amerikanisches Ehepaar, bewohnen ein edles Stadtpalais in Paris. Während Bob damit beschäftigt ist, aus Liquiditätsgründen einen wertvollen Carravaggio zu verkaufen, plant die gelangweilte Anne ein aufwändiges Abendessen mit Freunden und Bekannten aus der High Society,m bei dem auch der von Bob für den Verkauf eingespannte reiche Kunsthändler David anwesend sein wird. Unglücklicherweise ist für 13 Personen eingedeckt, sodass Anne ihre spanische Hausangestellte Mariua überredet, an dem Essen teilzunehmen und sich als schweigsame reiche Spanierin auszugeben. Die strenggläubige Maria fühlt sich überrumpelt und überfordert, lässt sich aber am Ende überreden, wächst schliesslich nach ein paar Gläsern Wein über sich selbst hinaus und trägt mit einem Weiterlesen

Abenteuer in Rio / Regie: Philippe de Broca. Darst. Jean-Paul Belmondo, Françoise Dorléac, Jean Servais, Adolfo Celi […]

Adrien, ein junger französischer Soldat, hat acht Tage frei und freut sich, die Zeit mit seiner quirligen Freundin Agnès Villermosa in Paris verbringen zu können. Agnès ist Assistetin von Professor Catalan, der als Spezialist für malteksche Kultur gilt und am Völkerkundemuseum arbeitet. Kurz bevor Adrien in Paris eintrifft, wird im Museum eine wertvolle maltekische Statue gestohlen: ein Wachmann verliert dabei sein Leben. Catalan klärt zusammen mit Agnes den ermittelnden Kommissar auf: Von der Statue, die im brasilianischen Dschungel gefunden wurde, existieren zwei weitere, zeitgleich gefundene Exemplare bei Catalans Expeditionsteilnehmern, dem bereits gestorbenen Villermosa, dem Vater von Agnés, und dem Bauunternehmer de Castro.

Catalan vermutet seit langem, dass die Statuen ein Geheimnis bergen und den Weg zu einem Schatz weisen, doch er hat das Rätsel noch nicht lösen können. Agnés weiß, wo die zweite Statue in Rio versteckt sein könnte, weil sie ihren Vater beobachtet hat, wie er sie vergrub. Doch während der unbedarfte Adrien noch Weiterlesen

Der große Blonde mit dem schwarzen Schuh / Regie: Yves Robert. Darst.: Pierre Richard, Jean Rochefort, Bernard Blier, Mirreile Darc, Paul Le Person […]

Geheimdienstchef Toulouse will seinem Stellvertreter und Rivalen Milan, der mit Intrigen und Abhörmaßnahmen nach seinem Posten trachtet, eine Falle stellen: Er beauftragt seinen Vertrauten Perrache, am Flughafen nach dem Zufallsprinzip einen Reisenden auszuwählen und bei Milan den Eindruck zu erwecken, dass es sich um einen auf für ihn gefährlichen Agenten handeln würde. Die Wahl fällt auf François Perrin, einen hochbegabten, aber etwas zerstreuter und linkischer Geiger, der eine Affäre mit Weiterlesen

Das Café der Existenzialisten: Freiheit, Sein und Aprikosencocktails / Sarah Bakewell

Paris im Jahr 1932. Ein Café wird zum Ausgangspunkt einer neuen Philosophie. Aufbauen auf der Phänomenologie Husserls, aber auch auf Kierkegaard und Nietzsche wird dieser Moment die Philosophie revolutionieren und mit dem Existentialismus eine Denkrichtung hervorbringen, die ganze Generationen von Studenten beeinflussen und auf Musik, Kunst und Literatur ebenso Weiterlesen

Meinen Hass bekommt ihr nicht: „Freitag Abend habt ihr das Leben eines außerordentlichen Wesens geraubt, das der Liebe meines Lebens, der Mutter meines Sohnes, aber meinen Hass bekommt ihr nicht./ Antoine Leiris

Antoine Leiris, französischer Journalist, ist mit dem 17 Monate alten Sohn Melvin Marvin daheim, als islamistische Attentäter in Paris den Anschlag auf das Bataclan verüben während eines Konzertes, das auch seine Frau Helene besucht. Nach Stunden der Ungewissheit wird klar, dass auch sie unter den 89 Todesopfern ist, Leiris seine geliebte Frau und Melvin seine Mutter verloren hat.

In seiner Trauer und seinem Entsetzen greift Leiris zur einzigen Waffe, die er hat: dem Wort. Auf Facebook veröffentlicht er einen Weiterlesen

JeSuisParis – über Ideologie, Terror und Angst

Es war ein so schöner Abend: eine Veranstaltung in der Bibliothek, die trotz vieler Schwierigkeiten im Vorfeld überaus gelungen war, danach eine Party bei einer kürzlich pensionierten sehr geschätzten Kollegin. Dann nahm ich das Taxi zum Bahnhof, stieg in den Zug … und erfuhr von den erschütternden Ereignissen in Paris. Jetzt fahre ich zur Arbeit, aber meine Gedanken sind bei den Menschen in Paris, denen jählings Weiterlesen

Zeichner verteidigen die Meinungsfreiheit

Die Anschläge in Paris im Januar 2015 waren auch Anschläge auf die Meinungs- und Kunstfreiheit und damit auf eine Errungenschaft der Moderne, ohne die eine offene, demokratische Gesellschaft nicht denkbar ist.

Im vorliegenden Buch haben fast Weiterlesen