
Die Jargsblog-Abonnenten erhielten gestern ca. 100 Mails mit bereits lange veröffentlichten Artikeln. Und das kam so:
Jarg frickelt an Jargsblog herum. Plötzlich sind Massen an Artikeln weg. Verzweiflung macht sich breit. Jarg plant, sich aus dem Fenster zu stürzen. Verwirft dies aber wieder (aus dem ersten Stock sind die Aufschlagpunkte: 1. Der Grill des Erdgeschossbewohners oder 2. einer der dort für unbestimmte Zeit geparkten vollen Windelsäcke, in denen gerade bisher vollkommen Weiterlesen
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Schlagwort-Archive: Musik
From a Basement on the Hill / Elliott Smith

Über Elliot Smith ist auf diesem Blog ja bereits begeistert berichtet worden mit der Rezension der Werkschau „An introduction to Elliot Smith„. Bis heute kann ich nicht nachvollziehen, wieso die Musik von Smith mir jahrelang nahezu unbekannt blieb, und so habe ich mir mittlerweile einige seiner Scheiben zugelegt.
„From a Basement on a hill“ ist ein besonderes Album: es war bereits fast fertig, als sich Elliot Smith 2003 das Leben nahm, und erschien posthum ein Jahr später. Smith wollte mit diesem Album Weiterlesen
Jargsblog macht sich frisch …
… und gibt sich mit „Freshy“ ein neues Aussehen. Ist ja bald Frühling, da muss jetzt endlich der neue Anstrich her.
Neu auf Jargsblog:
– Die letzten Beiträge an prominenter Stelle – für alle, die nicht jeden Tag reinklicken und sich deshalb auf einen Blick über aktuelle Beiträge orientieren wollen.
– bessere Lesbarkeit von Text, Tags und Kategorien
Bewährt auf Jargsblog:
– Die Kategorienstruktur zum schnellen Stöbern und Finden
– Die Suchfunktion ganz oben.
Anregungen und Verbesserungsvorschläge an die Abteilung für Bloganstriche und -umbauten bei Jargsblog
Pilgrim / Fjarill

Da müssen sich manchmal zwei begegnen, und schon wird etwas Neues, Wunderbares daraus. Fjarill (schwedisch für „Schmetterling), bestehend aus der schwedischen Sängerin und Pianistin Aino und der Geigerin Hanmari aus Südafrika, sind sich in Hamburg begegnet und haben bereits mit ihrem ersten Album „Stark“ einen wunderbaren Beweis ihrer Kreativität und ihres musikalischen Mutes vorgelegt. Mit „Pilgrim“ haben sie 2008 nochmal nachgelegt und vereinen wiederum Elemente aus Weiterlesen
Gnarls Barkley: The odd couple

Das zweite Album von Gnarls Barkley ist benannt nach den Filmen mit Jack Lemmon und Walter Matthau, und genau so ein „Odd couple“ sind auch Cee-Lo Green (Thomas DeCarlo) und Danger Mouse (Brian Burton), die nicht gerade als Schönlinge zu bezeichnen sind und reichlich schräg daherkommen. Was sie abliefern, ist eine ausgesprochen schöne Melange aus Weiterlesen
An introduction to .. Elliott Smith / Elliott Smith

Irgendwie ist die Musik von Elliott Smith über die Jahre an mir vorbeigegangen, obwohl mir Songs des genialen und 2003 viel zu früh unter nie ganz geklärten Umständen ums Leben gekommenen Songwriters bestimmt schon untergekommen sind: so hat er einige Lieder zu Gus Van Sants „Good Will Hunting“ begesteuert und wurde mit einem davon, dem verhaltenen, traurigen Weiterlesen
Threadbare / Port O’Brien

So kann es gehen: der Freund (Van Pierszalowski) arbeitet 100 Tage im Jahr in Alaska: ein Knochenjob an Bord eines grossen Lachsfängers, 20 Stunden am Tag gegen gutes Geld. Irgendwann beschliesst die Freundin (Cambria Goodwin) aus Kalifornien, für die 100 Tage auch nach Alaska zu gehen und verdient ihr Geld in einer Konservenfarbrik. Und den Rest des Jahres leben sie von dem verdienten Geld. Und beginnen, in der vielen freien Zeit Folksongs zu machen. Gründen eine Band namens Port O’Brien. Und haben Erfolg.
Threadbare ist das zweite Album von Port O’Brien – von der Musik und der bevorzugten Lebensart her erinnern Van Pierszalowski und Cambria Goodwin an die Weiterlesen
Niemand, den du kennst : Roman / Michelle Richmond

Die vielreisende Kaffeeverkosterin Ellie Enderlin ist 38, als ihr Leben eine unverhoffte Wendung nimmt. Zwanzig Jahre nach dem gewaltsamen Tod ihrer mathematisch hochbegabten Schwester Lila, der ihr Leben in zwei Teile geteilt hat, trifft sie in einem Dorf in Nicaragua den Mann, der damals die Tat begangen haben soll, obwohl er nie überführt wurde: Peter McConnell lebt seit dem Sachbuchbestseller „Mord in der Bucht“, der ihn der Tat bezichtigt und sein ganzes Leben zerstört hat, zurückgezogen in einer Hütte im Dorf. Die Begegnung mit ihm wühlt in Ellie alles wieder auf, und sie beschliesst, Lilas Tod endgültig aufzuklären. Sie beginnt ihre Nachforschungen bei Weiterlesen
Drawing down the moon / Azure Ray

Es ist ja nie zu spät, etwas für sich zu entdecken, und so hat Jarg zehn Jahre nach ihrem Debütalbum die amerikanische Independent-Band Azure Ray aus Omaha (Nebraska) für sich entdeckt, hinter der vor allem Orenda Fink und Maria Taylor stecken. Nach sieben Jahren Pause haben Azure Ray ein neues Album eingespielt: melancholische Lieder, die nach Weiterlesen
Jargsblog wird ein Jahr alt …
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… und ist auf über 370 Buch-, Film- und Musikbesprechungen gewachsen, zunächst rasant, dann langsam und stetig, stets bewusst subjektiv beschränkt auf alles, was Jarg empfehlen kann. Was Jarg nicht empfehlen kann, kommt hier nicht vor. In wenigen Augenblicken gibt es zum ersten Geburtstag von Jargsblog eine besondere Musik-CD zu entdecken. Also einfach ein paar Augenblicke warten und dann: Jargsblog reloaded!!
Some kind of trouble /James Blunt

Ja, ich weiss, James Blunts aktuelles Album wurde allgemein, vor allem in seiner Heimat England, von den Medien zerrissen und auch laut.de attestiert ihm nicht gerade hohe, nachhaltige musikalische Qualität. Ja, ich weiss, die Texte sind zum Teil recht banal, die Musik ist trotz des Etikettes „Singer und Songwirter“ sehr am Mainstream ausgerichtet. Aber dennoch, der Mann Weiterlesen
Die Mathematik der Anna Depenbusch / Anna Depenbusch

Eigentlich sollte das eine ganz intime Platte werden: Anna Depenbusch mit Klavier. Sonst nichts. Was daraus geworden ist, ist schwer auf eine Formel zu bringen: aber da ist jetzt ein ganzes Orchester dabei und ein Haufen extravaganter Instrumente und Geräusche. Aber es irrt, wer hier einen wilden Stilmix ohne roten Faden erwartet: „Die Mathematik der Anna Depenbusch“ überzeugt vor allem durch Weiterlesen
Vom Wunderkind zum Spätentwickler / Michael Krebs

Die Schwaben sind bekanntlich überall (und Jarg muss es wissen, da mit einer Schwäbin verheiratet). Michael Krebs stammt ursprünglich aus Neu-Kupfer, einem kleinen Dorf in der leider hier im Norden viel zu unbekannten schwäbischem Provinz Hohenlohe, einem von unzähligen Gewerbegebieten abgesehen durchaus idyllischen, urlaubswerten Landstrich unweit Heilbronn und Stuttgart.
„Irgendwas zwischen Sex, Musik und Neugier zog ihn 1993 ins ferne Hamburg hinaus“. Dort lernte er intensiv die Kunst des Pianospiels, was jedoch seiner ersten großen Liebe Melanie nicht nachhaltig imponierte. Doch die unglückliche Liebe befeuert ja bekanntermaßen jeden Künstler, und so trat er alsbald auf im Quatsch-Comedy-Club, im Schmidt-Theater, bei Nightwash, ja hatte in der Hamburger Motte bald seine eigene Show, den Spätzles-Club. Und es kam, wie es kommen musste: bald entstand das erste Live-Album: „Vom Wunderkind zum Spätentwickler“. Und hier wird diese Besprechung nachhaltig ernst und seriös: denn was uns Michael Krebs mit seinem ersten Album bot, ist Weiterlesen
Rules / The Whitest Boy Alive

Wer sich mit dem unvergleichlichen Sound der Kings of Convenience entspannt hat, kann sich mit der Musik einer Band wieder locker und unverkrampft in Schwung bringen, an der KoC-Mitglied Erlend Øye ebenfalls beteiligt ist: dem 2003 gegründeten, deutsch-norwegischen Bandprojekt „The Whitest Boy Alive“ und ihrem in Mexiko aufgenommenen Album „Rules“. Erlend Øyes Gitarre und Stimme wird hier verstärkt von Weiterlesen
Same girl / Youn Sun Nah

Bereits Youn Sun Nahs Album „Voyage“ hatte eine euphorische Besprechung auf Jargsblog erhalten. Mit „Same Girl“ hat die mittlerweile international bekannte südkoreanische Sängerin ein wunderbares Album vorgelegt, auf dem sie sowohl Songs covert als auch mit Neu- und Eigenkompostionen glänzt. Zauberhaft ihre erfrischenden Interpretationen etwa des oft abgenudelten Klassikers „My Favorite Things (Rodgers/Hammerstein) oder von Randy Newmans Weiterlesen
Swanlights / Anthony and the Johnsons

Nach dem dunkel-melancholischen, introvertierten „The crying light„ legen Anthony and the Johnsons ein weiteres Album mit wundervollem Kammerpop vor, dem die volle Aufmerksamkeit des Ohres zu schenken sich in jeder Hinsicht lohnt. War „The crying light“ ausgesprochen zurückhalten arrangiert, lässt sich das Ausnahmetalent Anthony Hegarty diesmal von geradezu üppigen Instrumentierungen mit Streichern, Gitarrensoli, ja Bläsern begleiten. Und wieder springt der Weiterlesen
Jargsblog feiert im Dezember: Mehr als 333 Beiträge …
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… auf Jargsblog, den Monat mit den meisten Klicks seit dem Start von Jargsblog im Februar 2010 und eine kleine Erdmöbel-Klickeuphorie, die die Zugriffszahlen auf Jargsblogbeiträge glatt verdoppelte. Vielen Dank für die freundlichen Kommentare der letzten Wochen, eine schöne Weihnachtszeit und guten Rutsch!
Songs of the falling feather / Josefine Cronholm

Aus Skandinavien kommen immer wieder beeindruckende Musiker. So auch die dänische Sängerin Josefine Cronholm, die schon mit Marilyn Mazurs Band tourte und mit „Songs of the falling feather“ bereits ihr drittes Album vorlegt. Wie der Titel des Albums, so sind auch diese Songs, leicht wie eine Feder, weich, zart und langsam. Sie erschliessen sich nur dem Hörer, der sich dieser Musik ganz anvertraut und sich der Langsamkeit und Ruhe der Musik, dem ungemein sanften, Weiterlesen
No. 1 Hits / Erdmöbel

Ich neige ja beim Musikhören zugegebener Weise zu Extremismus. Das war bei den Kings of Convenience so, die mir mehrere Wochen nicht aus den Ohren gingen, auch wenn ich die Kopfhörer nicht aufhatte. Und das wird bei Erdmöbel so sein. Nachdem ich die Band mit „Krokus“ in den letzten Tagen für mich entdeckt habe, musste natürlich nach-erdmöbliert werden, da die Neugier auf bisherige Alben der Band mit jedem gehörten Ton stieg. Und da kamen mir die „No. 1 Hits“ entgegen. Nun ist ja oft nichts schlimmer, als bereits hinlänglich bekannte Lieder zu covern. Aber was Erdmöbel aus den Chartstürmern vergangener Jahre in deutscher Übersetzung und Nachinterpretation macht, ist Weiterlesen
Krokus / Erdmöbel

Erdmöbel sind leider bisher komplett an mir vorbeigegangen. Mit „Krokus“ habe ich heute auf der in der Morgenfrühe begonnenen Zugfahrt zum Samstagsdienst die 1995 in Münster gegründete Band für mich entdeckt und bin sehr positiv überrascht: hier gibt es ausgesprochen kreativ Weiterlesen
Riot on an empty street / Kings of Convenience

Die Kings of Convenience hatten mich ja schon mit dem 2009 erschienenen Album „Declaration of Dependence„ schwer begeistert. Mit „Riot on an empty street“ habe ich eines ihrer früheren Alben für mich entdeckt: auch hier bestimmen die harmonischen, sanften Stimmen von Erlend Øye und Eirik Glambek Boe den Sound des Albums, die zusammen mit Klavier, Streichern Weiterlesen
The Suburbs / Arcade Fire

Mit „The suburbs“ habe ich die kanadische Independent Rock Band Arcae Fire für mich entdeckt: das Ehepaar Regine Chassagne und Win Butler haben ein ausgesprochen spannendes und aufregendes Album geschaffen, dass Butler selbst als ‚Neil Young crossed with Depeche Mode‘ beschreibt. Ein Album über die Vorstadt, über die Erinnerung an die Kindheit, den notwendigen Weiterlesen
Nergaard, Silje: Darkness out of blue

Silje Nergaard steht für die Qualität der Musik norwegischer Künstler, für eine wunderbar weiche und doch kraftvolle Stimme zu schön komponierten Melodien. Mit „Darkness out of blue“ ist ihr ein weiteres wunderbares Album mit selbst komponierten Songs gelungen, dass zwischen Vocaljazz, ein wenig Pop, einem Hauch Rock und stimmig eingeflochtenen Folkelementen ossziliert. Emotional, doch nie kitschig, tief und sehnsüchtig, doch nie schwer und sperrig. Ein hervorragende Band, gelegentlich bereichert durch ein paar Bläser, Streichinstrumente, spielte ein erfrischendes Album mit einer wunderbaren Stimme ein. Unbedingt hörenswert.
Jargsblog auf Facebook
Jargsblog besteht seit 268 Tagen und feiert im Oktober den Monat mit den meisten Blogbesuchen seit Beginn. Seit kurzem hat Jarg bzw. Jargsblog auch ein Profil auf Facebook, um dem allgemeinen Bedürfnis nach Vernetzung wenigstens etwas Rechnung zu tragen.
Ein Fest für König Gugubo : das Steinzeit-Musical ; Urgeschichten und Höhlensongs / Die Fünf

Steinzeit. Im Tal der Gugus wird der Geburtstag von König Gugubo vorbereitet und alle werden eingeladen durch den Riesen Matze, der so weit rufen kann. Alle kommen: Wotz, der Worteerfinder, die feuermachenden Knörfe, das Behomot, der Schnöterich und der Männergesangsverein der Jäger und Sammler von Steinenfels, der eigens ein Lied einstudiert. Doch Meck Miesepitt und Grumpf Grimmich Weiterlesen
The bird and the bee: The bird and the bee

Wo es am Anfang noch zirpt und klingelt, wird nach und nach der elegante, poetische und komplexe Klangteppich von Greg Kurstin („the Bird“) und Inara George („the Bee“) entfaltet, die Anklänge von Bossa Nova, Samba, 60er Jahre Musik mit weichen Elektropopelementen zu einer einmaligen, wattezart erscheinenden und doch Weiterlesen
Hunger, Sophie: 1983

Hat sich die Schweizerin Sophie Hunger mit dem Album „Monday`s Ghost“ noch auf rein akkustischen Spuren bewegt, so lässt sie ihre Musik auf dem auch international beachteten Album „1983“ auch mit Weiterlesen
Hunger, Sophie: Monday’s Ghost

Nächte in kleinen oder grossen Konzerthallen sind selten, wenn man kleine Kinder hat – und so ist Sophie Hunger mit ihrer Musik bisher an mir vorbeigegangen (vielleicht nicht mehr lange: am 17.10.2010 tritt sie in Hamburg auf). „Monday’s Ghost“ war daher eine wahre Entdeckung und wieder einmal der Beweis, dass es jenseits des ganzen nievaulosen Popgeklingels von musikalischen Eintagsfliegen und sängerischen Launummern doch noch so etwas wie Qualität gibt. Die Sängerin Sophie Hunger hat eine ganz wunderbare, warmrauhe Stimme, die auf diesem Album mit seinen überwiegend englischen Texten, begleitet von Weiterlesen
Gil Scott-Heron: I’m new here

Gedichte & Erlebtes im Sprechgesang, vorgetragen mit knarziger, macnhmal leicht brüchiger Stimme. Dazu mal eine einsame Gitarre, mal ein Piano und ein paar Samples, ein trauriger Blues, ein ganzer Gospelchor oder dramatische, bedrohliche Soundeffekte. Das ist kein Album zum Mitwippen, Mitsingen, keine gefällige Musik …. Gil Scott-Heron beschönigt nichts und blickt dem Tod und damit dem Leben Weiterlesen
250 Buch- und Medienbesprechungen auf Jargsblog
Jargsblog feiert: heute erscheint die 250. Kurzrezension auf Jargsblog seit der Premiere am 5.2.2010 – und mit Jeremy Pages Weiterlesen
Elson, Karen: The ghost who walks

Singenden Models begegnet man ja heutzutage durchaus mit einem gewissen Misstrauen. Bei Karen Elson, einem 1979 in eine alteingesessene englische Arbeiterfamilie hineingeborenen Model, ist dies aber vollkommen unbegründet. Neben ihrer Modelkarriere hat sie sich nach und nach der Musik angenähert, unter anderem befördert von Michael Stipe und Weiterlesen
Nathalie Merchant: Leave your sleep

Selbst komponierte Schlafliedern für ihre kleine Tochter standen am Anfang dieses Albums. Doch was anfangs als Sammlung von Wiegen- und Kinderliedern begonnen wurde, ist nach fünf Jahren ein grosses Projekt geworden, an dem weit über 100 Musiker beteiligt waren. Und das nur, weil Natalie Merchants Tochter fragte, was passiert, wenn Menschen Weiterlesen
Fleet Foxes: Fleet Foxes

Ähnlich wie die Bowerbirds umtreibt die Fleet Foxes die Sehnsucht danach, Mensch und Natur wieder miteinander zu versöhnen. Das junge Quintett aus Seattle hat ein wunderbares Album mit harmomischen, mehrstimmigem Gesang abgeliefert, mal mehr, mal weniger und mal gar nicht begleitet von Weiterlesen
Bonamassa, Joe: Black rock

Wenn der eigene Vater ein Gitarrengeschäft betreibt, hat das wohl einigen Einfluss auf den möglichen späteren Lebensweg. Bei Joe Bonamassa war das ganz sicher so, den schon mit vier Jahren lernte hörte er Musik der Bluesrock-Urgesteins Stevie Ray Vaughan und lernte auf einer Sonderanfertigung das Gitarrenspiel, stand mit 12 Jahren im Vorprogramm von B. B. King auf der Bühne und hatte zwei Jahre später bereits Weiterlesen
Alles so schön bunt hier …

Jargsblog existiert nunmehr seit über sechs Monaten und umfasst mehr als 230 Besprechungen aus den Bereichen Bücher, Musik und Film.
Um dem nachdrücklich geäusserten Wunsch nach mehr Weiterlesen
Feist, Leslie: Let it die

Introvertierte, zarte Songs mit Geschichten über das Leben und die Liebe, darunter neben den 6 Coverversionen (Bee Gees, Francoise Hrdy, Sexsmith) 5 eigene Songs. Die Stimme von Leslie Feist beherrscht alle Nuancen von Weiterlesen
Laura Veirs: July Flame

Unscheinbar und unprätentiös kommt Laura Veirs, die 37jährige Songwriterin aus Oregon, daher. Doch affektive Auftritte wie manches Gesangssternchen hat die bebrillte Musikerin und studierte Geologin auch nicht nötig, bringt sie doch mit Weiterlesen
Parlato, Gretchen: In a dream

Das zweite Album der hierzulande völlig zu unrecht noch relativ unbekannten Gretchen Parlato umfasst eigene Songs und neu interpretierte Traditionals. Kein süsslicher Kitsch, kein seichtes Geträller sind auf diesem Album zu finden. Parlatos virtuose Stimme erweist Weiterlesen
The Unthanks: Here’s The Tender Coming

Die beiden Schwestern Rachel und Becky Unthank, bisher bekannt mit ihrer Band Rachel Unthank & The Winterset, haben jetzt als „The Unthanks“ mit „Here’s The Tender Coming“ ein weiteres, auf britischen Folk aus dem Nordwesten der Insel basierendes Album vorgelegt. Der klare, prononcierte, Weiterlesen
Tom Gaebel: Good Life

Wer Sinatra mag, sich mit Big-Band-Sound anfreunden kann, der liegt auch bei Tom Gäbel richtig: auf „Good Life“ versammeln sich vorwiegend eigene Kompositionen – von der gefühlvollen Ballade bis zum eingängig-kraftvollen Song ist alles dabei, stets mit breiter musikalischer Begleitung. Anklänge an Weiterlesen
Ferrer, Ibrahim: Mi Sueño

Wer vom Buena Vista Social Club begeistert war, wird sich diesem Album des 2005 im Alter von 78 Jahren verstorbenen, von Ry Cooder entdeckten Ibrahim Ferrer nicht entziehen können. In den letzten beiden Lebensjahren von Ferrer, der immer ein eigenes Weiterlesen
Gustafsson, Rigmor: Calling you / ~ mit Radio String Quartet Vienna

Auf „Calling You“ singt Rigmor Gustafsson, die schwedische Jazzsängerin mit der unglaublich dynamischen schönen Stimme, ausschliesslich Pop- und Jazzsongs anderer Musiker, etwa Paul Simon, Stevie Wonder, Joni Mitchell, Burt Bacharach … Zusammen mit dem Radio Weiterlesen
Ekdahl, Lisa: Give me that slow knowing smile

Nein, dies ist kein Blog, dass sich ausschliesslich mit skandinavischen Sängerinnen befasst – aber man muss einfach zugeben, dass aus dem Norden Europas seit einigen Jahren schon bemerkenswerte Stimmen kommen, die die musikalische Welt ungemein Weiterlesen
Ross, Alex: The rest ist noise : Das 20. Jahrhundert hören

Alex Ross, Musikkritiker beim „The New Yorker“, hat sich der Musik des 20. Jahrhunderts angenommen: in „The rest is noise“ beschäftigt er sich mit den Veränderungen und radikalen Wandlungen – etwa Zwölftonmusik, Minimal Musik, serielle Komposition – denen die klassische Musik im 20. Jahrhundert ausgesetzt war. Er beginnt mit den zu ihrer Zeit kurz vor dem ersten Weltkrieg revolutionären Komponisten Mahler und Strauss, und spannt den Bogen weit von Weiterlesen
Midlake: The Courage of Others

Das Leben ist ein langsamer, ruhiger Fluss, und ebenso kommt auch die CD von Midlake daher: ein ruhiges, dunkel-melancholisches, vom klassischen britischen Folk der Weiterlesen
Mumford & Sons: Sigh no more

Gitarre, Bass, Banjo, Tamburin, Keyboards und Gesang: Das sind Mumford & Sons. Was zunächst klingt wie eine Bluegrass-Cowboyband aus dem Südwesten der USA, ist in Wahrheit eine vierköpfige Weiterlesen
Nelson, Willie: American classic

Der alte Country-Haudegen Willie Nelson hat sich mit American Classic an amerikanische Standards gemacht. In einigen Songs unterstützt von Diana Krall und Norah Jones, singt Nelson mit Weiterlesen
Heinzmann, Stefanie: Roots to grow

Castingshows kann und sollte man ja durchaus kritisch sehen, und so mancher daraus vorgespülte Musiker hätte besser beim Singen unter der Dusche bleiben sollen statt uns mit seinem belanglosen dünnstimmigen Geplärre zu quälen. Bei Stefanie Heinzmann, einer jungen Schweizerin, 2008 aus Stefan Raabs Castingshow hervorgegangen, scheint Weiterlesen
200. Buch- und Medienbesprechung auf jargsblog
Heute erscheint die 200. Besprechung auf Jargsblog. Das hohe Anfangstempo war natürlich nicht zu halten und sinkt jetzt auf etwa 3-4 pro Woche ab. Aber hier soll ja auch nicht die Masse zählen, sondern die kleine, feine, durchaus subjektive Weiterlesen
Postmarks: Memoirs at the end of the world

Man legt die Postmarks in den CD-Spieler und wird abrupt in eine andere Zeit versetzt, eine Zeit, die zu lange zurückliegt, um sie bewusst erlebt zu haben (jedenfalls ich): gemeint sind die 60er Jahre, an deren Musik, insbesondere Filmmusik der Stil der Weiterlesen