Film am Mittwoch : Basler Papiermühle

Es ist schon ewig und drei Tage her, seit ich im Rahmen einer Studiumsexkursion nicht nur etliche Bibliotheken (u.a. in Colmar, Straßburg, Basel und Winterthur), sondern auch die Basler Weiterlesen

Our Idiot Brother / Regie: Jesse Peretz. Darst.: Paul Rudd, Elizabeth Banks, Zooey Deschanel, Emily Mortimer …

Der Narr am Hofe hielt dem König den Spiegel vor und konnte ihn dadurch manchmal und (meistens) ungestraft dazu bringen, Dinge zu überdenken. Auch und gerade heute brauchen wir Narren, um uns den Spiegel vorzuhalten. Einen Narren wie Ned, den Protagonisten der hier vorzustellenden amerikanischen Low-Budget-Produktion.

Ned arbeitet als biodynamischer Farmer auf dem Hof seiner Freundin Janet und zeichnet sich durch seine naive, kindliche Art und seine unerschütterliche Ehrlichkeit aus: er verkauft Officer Washburn auf dessen dringende Bitte hin gutgläubig eine Portion Haschisch – und muss prompt für acht Monate ins Gefängnis. Und das halt ungeahnt weitreichende Folgen:
Als er auf die Farm zurückkehrt, ist Jenny auf einmal mit Billy zusammen und weigert sich, Neds Hund „Willie Nelson“ herauszurücken. Sie macht Ned aber das großzügige Angebot, für eine Übergangszeit von zwei Monaten im Weiterlesen

Der Hund, der „Herr Bozzi“ hieß / Regie: Ladislao Vajda. Darst.: Pablito Calvo, Peter Ustinov, Aroldo Tieri, Silvia Marco …

Brooklyn, New York in den 1950er Jahren. Der Rechtsanwalt Bozzi ist Besitzer und Vermieter einer Reihe von Wohnungen und Gaststätten in einem italienisch dominierten Einwandererviertel. Hartherzig, stur und ohne Mitleid ist er auf seine Einnahmen und seinen eigenen finaziellen Vorteil erpicht, zögert nicht, selbst in Not geratene Mieter zu kündigen und behandelt seinen Kanzleimitarbeiter Bruno fast wie einen Sklaven. Wenn Bettler oder andere arme Menschen an seiner Tür klingeln, vertreibt er sie mit täuschend echten Hundelauten.

Als er eines Tages auf diese Weise eine Weiterlesen

And the Einweckglas goes to …

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Im Rahmen der „300 Jahre Nicolai Verlag“ wurde auf Jargsblog ein Bücherpaket verlost, sofern man die Rätselfrage richtig beantworten konnte. Heute im Laufe des Nachmittags wurde unter Aufsicht der Weiterlesen

L‘ Auberge Espagnole – Barcelona für ein Jahr / Regie: Cedric Klapisch. Darst.: Audrey Tatou, Romain Duris, Judith Godreche …

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Der französische VWL-Student Xavier macht sich nach dem Abschied von seinen Freundin Martine auf nach Barcelona, wo er im Rahmen des ERASMUS-Studentenaustauschprogramms zwei Auslandsemester zu Förderung seiner späteren Karriere verbringen will. Da er Probleme hat, eine passende Unterkunft zu finden, zieht er schliesslich in eine buntgemischte Wohngemeinschaft mit Weiterlesen

Noch ein paar Fragen, doch der Countdown läuft …

Wer jetzt sofort den alten Hit „Major Tom (Völlig losgelöst)“ von Peter Schilling aus den 1980er Jahren für den Rest des Tages im Kopf hat, dem kann geholfen werden: man bekommt ihn leicht wieder heraus aus der cerebralen Endlosschleife, wenn man sich Weiterlesen

Sechs Wochen danach oder: Wie überlebt man Shitstorms, Trolle und nervige umherirrende Mentalitäten?

Um die Antwort vorwegzunehmen: eigentlich ganz gut. Mittlerweile ist es über sechs Wochen her, dass Jargsblog mit Kommentaren zugemüllt wurde, die man nicht mehr als sachliche, bereichernde Diksussionsbeiträge oder Kritik bezeichnen konnte: Beschimpfungen, Verunglimpfung oder nervtötende Wortspaltereien nach der Rezension einiger religionskritischer Medien trafen im Minutentakt ein. Je nach Defintion kann man das, was da lief, als kleinen Shitstorm bezeichnen (wobei das Wort Shitstorm im Bereich der Netzkultur durchaus umstritten ist), als Versuche von Trollen, destruktiv auf die Kommunikationskultur des Blogs einzuwirken oder auch als verzweifelte und letztlich vergebliche Versuche nerviger umherirrender Mentalitäten, mit ihren Weiterlesen

Die Fee / Regie: Dominique Abel, Fiona Gordon and Bruno Romy. Darst.: Dominique Abel, Fiona Gordon, Bruno Romy [u.a.]

Dom schlägt sich als Hotel-Nachtwächter in Le Havre durch. Während der zumeist langweiligen Nacht schaut er alte Filme, isst dazu Sandwiches und muss nur gelegentlich späten Gästen die Tür öffnen.
Doch diese Nacht ist alles anders, als er nach der Fahrt mit seinem schrottreifen Fahrrad gegen den Wind seine Arbeit antritt. Zunächst ist da der Brite John: stolz auf seine aus einem Handbuch vorgelesenen französchischen Standardfragen, schmuggelt er seinen Hund in einer Tasche ins Hotel. Dann kommt Fiona: sie behauptet, eine Fee zu sein und stellt ihm drei Wünsche frei. Dom wünscht sich einen Motorroller und Benzin für den Rest seines Lebens. Tatsächlich erfüllt ihm Fiona diese zwei Wünsche schnell: der Roller steht alsbald in der Hotellobby und sie händigt ihm einen Schlüssel für einen riesigen Benzintank im Hafen aus. Mit dem dritten Wunsch solle er sich ruhig Zeit lassen.
Nachdem Fiona ihn mit ausgesprochen beherztem Sprung vor dem Weiterlesen

Film am Mittwoch : The Last Bookshop

„It’s a book. It will paint pictures in your memories. It will give you memories of things you will never experience.“ (Filmzitat).

Ein wunderbarer kleiner Film, der mit dem Gedanken einer Welt spielt, in der es Weiterlesen

Planet Ocean / Regie: Yann Arthus-Bertrand ; Michael Pitiot

Über zwanzig Jahre sind vergangen seit der UNO-Konferenz über Umwelt und Entwicklung in Rio de Janeiro 1992 – und wenig hat sich verändert. Noch immer verbraucht die Menschheit mehr, als ihr in ökologischer Hinsicht anzuraten wäre. Der Planet erwärmt sich weiter und auch ein vollständiges Abschmelzen der Arktis und damit eine klimabezogene Rückkehr ins Pliozän sind nicht mehr auszuschliessen.
Weitgehend unbemerkt, dafür umso dramnatischer verändert sich einer der Lebensräume, die uns am unbekanntesten sind, und der dennoch für das Klima auf der Erde und ihre Ökosysteme eine ungeheure, oft unterschätze Bedeutung hat.
In „Planet Ocean“ zeigen Yann Arthus-Bertrand und Michael Pitiot nicht nur einen Ausschnitt aus der faszinierenden Vielfalt der Meere: zugleich machen sie die Zusammenhänge offensichtlich zwischen den Weiterlesen

Last Ride / Regie: Glendyn Ivin. Drehb.: Mac Gudgeon n. d. Roman „The Last Ride“ von Denise Young. Darst.: Hugo Weaving ; Hugo Weaving, Tom Russell [u.a.]

Ein düsterer Film über Vater und Sohn auf der Flucht – in dieser Kurzversion der Geschichte klingt es, als läge dem Film „Last Ride“ ein ähnliche Geschichte zugrunde wie der beeindruckenden Literaturverfilmung „The Road“ (nach dem Roman von Cormack McCarthy). Doch die grenzenlose Vaterliebe, die wir in der filmischen Dystopie „The Road“ sehen und den Vater mit letzter Kraft seinen Sohn in den vermutlich rettenden Süden bringen lässt, ist hier in einem zeitlosen Gegenwartsdrama vielfach gebrochen und tritt auf verstörende, widersprüchliche Weise zutage.

Wir wissen zunächst nicht, warum Kev mit seinem 10jährigen Sohn Chook unterwegs ist und was das Motiv für die Flucht ist. Erst als er sich an einer Tankstelle die Haare stutzt und danach den weißen Pickup mit abmontierten Nummernschildern zwischen alten Autos stehen lässt, wird offensichtlich, dass es einen düsteren Grund gibt für das rastlose Unterwegssein: Chook fragt Kev nach Weiterlesen

Film am Mittwoch : Automatische Buchsortierung

Ein Film ohne Ton und viele Worte, der für sich spricht: diese Automaten und Sortierroboter hääte ich dann auch gern: so schnell können Bücher Weiterlesen

Space Balls / Regie u. Drehb.: Mel Brooks. Darst.: Bill Pullmann, Mel Brooks, John Candy …

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„Möge der Saft mit euch sein“ (Filmzitat)

Dem Planeten Spaceballs geht buchstäblich die Luft aus – und ewig Luft aus Dosen atmen ist wahrlich nicht jedermanns Sache. Präsident Skoob beauftragt daher Lord Helmchen und Colonel Sandfurz, Prinzessin Vespa vom Planeten Druidia zu entführen, um deren Vater König Roland erpressen und an den Code des Kraftfeldes zu gelangen, dass die Atmosphäre von Druidia schützt. Lord Helmchen gelingt der Coup: Vespa flüchtet zusammen mit ihrer mit eigenbautem Jungfrauenalarm versehenen Roboterzofe Dotti Matrix vor der Hochzeit mit dem langweiligen Prinz Valium – und kann dann von Lord Helmchens Riesenraumschiff Spaceball 1 abgefangen werden.

König Roland bittet Lone Starr und seinen Partner Waldi, einen Möter (halb Mensch, halb Köter) um Hilfe. Lone Starr ist für eine Million Spacedollar bereit zu der Mission, drücken ihn doch Weiterlesen

Das Wunder der Natur / Regie: Claude Nuridsany. Darst.: Simon Delagnes ; Lindsey Henocque …

Ein kleiner Junge aus der Stadt verbringt seine Ferien bei Verwandten auf dem Land. Fast ganz allein auf sich gestellt und ohne Spielgefährten, stromert er durch durch die Landschaft und entdeckt dabei auch einen zugewachsenen, abgelegenen kleinen Teich. Der Teich wird für den Jungen zu einem immer neuen, sich ständig je nach Wetterlage verändernden Ort. Fasziniert entdeckt er die verschiedensten, ihm zum Teil bizarr erscheinenden Lebewesen und beobachtet fasziniert und über Stunden ihr Tun: die Balz der Frösche zieht ihn dabei ebenso in den Bann wie das wundersame Herumeilen der Wasserläufer, das sich unter der Oberfläche abspielende Leben von Unterwasserkäfern oder der Flug der Libellen.

Doch bald entdeckt der Junge, dass ein Weiterlesen

Moderne Zeiten / Regie: Charles Chaplin. Darst.: Charles Chaplin, Paulette Goddard,

Wer mich kennt, weiss, dass ich ein bekennender, ja leidenschaftlicher Verehrer von Charlie Chaplin und seiner Filmkunst bin. So war schon bei der Geburt der Zwillinge klar, dass irgendwann Chaplin zum Thema werden würde, was bei mir mit einer gewissen Vorfreude verbunden war, aber natürlich auch mit elterlichen Abwägungen, wann denn der richtige Zeitpunkt gekommen ist. Schliesslich ist nichts schlimmer, als vom Vater in guter Absicht mit irgendwelchen Filmen und Musiken gequält zu werden, von denen man als Erwachsener dann garantiert nichts mehr wissen will.
Kurz gesagt: an Chaplins frühe Kurzfilme mit der Figur des Tramp hatten wir uns schon gewagt, so etwa an den Klassiker „Kid Auto Races at Venice“. Jetzt war Zeit für einen von Chaplins großen Filmen, und die Wahl traff nach dem mittäglichen Maiskolbenessen nicht ganz zufällig auf „Moderne Zeiten“.
Charlie, der Tramp, arbeitet zu Beginn des Films in einer gigantischen Fabrik am Fliessband. In der gigantischen Maschinerie werden absurde Arbeiten durchgeführt, überwacht per Kamera von einem auf Bildschirmen allgegenwärtigen Chef, der am liebsten noch die Pausen einsparen würde und sich zu diesem Zweck eine automatische Weiterlesen

Der Seidenfächer / Regie: Wayne Wang. Darst.: Gianna Jun ; Li Bing Bing ; Vivian Wu …

China, 19. Jahrhundert. Snow Flower und Lily wurden am gleichen Tag geboren und als siebenjährige Mädchen der brutalen Prozedur des Füßeabbindens unterzogen, um aös erwachsene Frauen die bei Männern begehrten „Lotosfüsse“ zu bekommen. Eine Heiratsvermittelin macht sie zu Laotongs, Schwestern im Geiste, und bringt ihnen die Geheimsprache der Laotongs bei. Als Snow Flower und Lily später durch Heirat voneinander getrennt in Isolation und Einsamkeit leben, tauschen sie sich über geheime Botschaften in den Falten von Seidenfächern aus. Ihre Freundschaft wird durch Unruhen, Krankheit und Tod auf eine harte Probe gestellt …
Shanghai, Anfang des 21. Jahrhunderts. Nina und Sophia sind seit der Kindheit beste Freundinnen, haben sich aber nach einem Streit lange nicht gesehen. Als Sophia nach einem Unfall Weiterlesen

Moonrise Kingdom / Regie und Drehb.: Wes Anderson. Darst.: Jared Gilman ; Kara Hayward, Bruce Willis, Frances McDormand, Harvey Keitel, Edward Norton, Bill Murray, Tilda Swinton …

New Penzance, eine fiktive Insel vor Neuangland, USA, im Jahr 1965. Hier lebt die in sich gekehrte 12jährige Suzy mit ihren drei Brüdern und ihren neurotischen Eltern. Durch ein Fernglas betrachtet sie die Welt und erfährt so auch, dass ihre Mutter ein Verhältnis mit dem Inselsheriff hat. Sie lernt im Umfeld einer Aufführung von Benjamin Britten Kinderoper „Noahs Sintflut “ Sam Shaukausky kennen, einen 12jährigen Waisenjungen und Pfadfinder, der jedoch in seiner Pfadfindertruppe der unbeliebteste Junge ist.
Ein Jahr lang schreiben sich die beiden. Dann schleicht sich Sam heimlich aus dem Pfadfindercamp, um sich mit Suzy zu treffen und mit ihr in die Wildnis zu fliehen. Sam hat seine ganze Pfadfinderausrüstung dabei und Suzy einen batteriebetriebenen Plattenspieler, ihre Katze und sechs Bücher in einem Koffer. Doch Suzys kleiner Bruder Weiterlesen

Was weg is, is weg / Regie u. Drehb.: Christian Lerch. Darst.: Florian Brückner ; Mathias Kellner ; Maximilian Brückner …

Bayern, mitten in der Provinz. Seit 1968 liegt der Onkel der Bauernjungs Lukas, Hansi und Paul im Koma: der geniale Tüftler Paul hat leider bei der Inbetriebnahme seiner neusten Maschine, des „Pursogators“, einen Stromschlag erlitten. Zwanzig Jahre später pfegt die Bäuerin immer noch ihren Bruder, hadert der Bauer mit seinen Söhnen und einer möglichen russischen Invasion. Die Brüder sind erwachsen geworden: Hansi dampft hektisch als Versicherungsvertreter mit fettem BMW und zeittypischer Männerfrisur durch die Gegend, Umweltschützer Lukas macht sich bereit, auf einem Greenpeaceschiff anzuheuern und Paul, so beleibt wie unterbelichtet, arbeitet beim chronisch unterfinanzierten Dorfmetzger und Gastwirt Franz.
Leider wird es nichts mit Lukas Abreise: Franz ist bankrott und nimmt einen Besuch von Hansi zum Anlass, sich den Weiterlesen

Road, Movie / Regie: Dev Benegal. Darst.: Abhay Deol, Mohammed Faisal, Satish Kaushik, Tannishtha Chatterjee

Bei indischen Filmen kommen dem durchschnittlichen Filmfreund meistens opulent inszenierte, kitschige und schablonenhaft nach dem immer gleichen Muster ablaufende Bollywoodstreifen in den Sinn, die inhaltlich weit von der indischen Realität entfernt sind und in denen immer wieder an scheinbar unmotivierten Stellen getanzt und gesunden wird. Diese Filme können auch für westliche Zuschauer durchaus einen gewissen Reiz haben, erschöpfen aber bei dauerhaftem Konsum zumeist, hat man doch bald den Eindruck, es handele sich eigentlich immer um den gleichen Film in wechselnden Besetzungen und Kulissen.
Das Indien auch ambitioniertes Kino hervorbringt, das eigenständig indisch scheint und doch über die Grenzen des Landes hinauszuragen vermag, zeigt beispielthaft der Film „Road, Movie“ des indischen Regisseurs Dev Benegal. Der Titel dieses indischen Films darf im übertragenen und doppelten Sinn als Aufforderung verstanden, geht es doch um einen Roadmovie im besten Sinne, der eine innere Wandlung des Protagonisten über eine Reise zum Thema hat, als auch um die Straße als Metapher in Verbindung mit dem Kino und der Kraft der bewegten Bilder.
Worum es geht, ist schnell erzählt: der junge Vishnu will um keinen Preis der Welt in die Fußstapfen seines Vaters treten, der ein Haarölgeschäft betreibt und davon ausgeht, dass sein Sohn den Laden übernehmen wird. Als der alte 43er-Chevrolet-Laster seines Onkels, der eine komplette Weiterlesen

Artikelstau : Lawinengefahr auf Jargsblog?

Entgegen anders lautenden Vermutungen ist es nicht zu beefürchten, dass ich auf Jargsblog die gewohnte Schlagzahl erhöhen und mehr Artikel als gewöhnlich und auch noch zu anderen Wochentagen posten werde. Wie es manchmal so ist, wenn man aufgrund bevorstehender anderer Aktivitäten Postings auf Halde produziert, kam es zu einem kleinen Stau Weiterlesen

Dark Star / Regie: John Carpenter. Darst.: Brian Marelle ; Cal Kuniholm ; Dre Pahich …

„Sprich mit der Bombe.“ – „Aber ich habe schon mit ihr gesprochen, Sir. Und Pinback spricht gerade in diesem Augenblick mit ihr.“ – „Nein, nein, Doolittle, sprich du mit ihr. Lehre sie Phänemenologie, Doolittle.“ – „Sir?“ – „Phä-no-me-no-logie!“ (Filmzitat)

Irgend jemand muss es ja machen: zum Beispiel instabile Planeten sprengen, die der Kolonisierung ferner Sonnensysteme im Weg stehen könnten. Das schon reichlich in die Jahre gekommene Raumschiff „Dark Star“ ist mit seiner ursprünglich fünfköpfigen, voneinander subtil genervten und schon reichlich derangierten Besatzung seit zwanzig Jahren unterwegs, um den Weg für die Menschheit frei zu machen. Die Schlafkojen und sämtliche Klopapierrollen sind durch einen Asteroidensturm zerstört worden und der bei einem Kurzschluss getötete Captain wurde eingefroren. Talby hat sich von der Mannschaft in die Beobachtungskuppel abgesetzt und philosophiert gelegentlich mit dem leidenschaftlichen Surfer und Ersatzcaptain Lt. Doolittle über die perfekte Welle. Boiler schmökt derweil Zigarren und veranstaltet illegale Schiessübungen an Bord. Segeant Pinback, der eigentlich Bill Frugge heisst und durch ein Versehen an Bord ist, kümmert sich derweil um Weiterlesen

Wunder der Prärie / Regie: James Algar

Die Naturfilme von James Algar, im Rahmen von Disneys Reihe True-Life Adventures gedreht, zählten in den 1970er Jahren zu den immer wiederkehrenden Dokumentarfilmen in dem damals noch rein öffentlich-rechtlichen Fernsehen mit seinen drei Programmen. Auch meine Familie saß regelmäßig vor dem Fernsehen, wenn einer dieser in den 1950er Jahren gedrehten, mehrfach unter anderem auch mit Oscars ausgezeichneten Filme gesendet wurde.
„Wunder der Prärie“ kam 1954 in die amerikanischen Kinos und wurde in den weiten Ebenen des Weiterlesen

Film am Mittwoch : Trailer zu „Linotype – The Film“

Trailer zur einer Dokumentation über Linotype aus dem Jahr 2012. Wenn man den Trailer so ansieht, könnte es sich lohnen, den Film anzuschauen.

It’s „My Life“? Entspannung nach dem Blogcrash – aber dieses Lied!!

Nein, dies wird kein Beitrag über Dr. Albans zwanzig Jahre alten Eurodance-Hit „It’s my life“, auch wenn ich ab einem gewissen Punkt zur Zeit selten ausgeführter wochenendnächtlicher Tanzlaune durchaus nicht davon abzuhalten bin, auch DANACH zu tanzen.

Aber gestern bekam ich diesen Song nicht mehr aus dem müden Hirn – und das kam so: plötzlich zerlegte sich vor den Augen erstaunter Blogbesucher mein bisheriges und durchaus bewährtes WordPress-Theme „Freshy“, zog seine Weiterlesen

Störungen im Betriebsablauf …

… gibt es gerade auf Jargsblog. Jedenfalls ist heute morgen aus heiterem Himmel die Sidebar verschwunden und Jargsblog nicht besonders gut lesbar, obwohl es das gleiche Theme (Freshy) ist wie vorher. Ich hoffe, das wieder hinzubekommen und bitte um Geduld. Eine Anfrage im WordPress-Support läuft schon.

Paul Watson – Bekenntnisse eines Öko-Terroristen / Regie: Peter Jay Brown

Dieser Dokumentarfilm ist parteiisch. Und das ist gut so. Bereits 1982 begann der NBC-Kameramann Peter Jay Brown, die spektakulären Aktionen von Paul Watson und seiner Sea Shepherd Conservatioon Society (SSCS) zu filmen. Aus dem reinen Dokumentieren wurde schliesslich mehr – und Brown schloss sich den Umweltaktivistem an und wurde selbst erste Offizer an Bord.

Die „Bekenntnisse eines Öko-Terroristen“ zeigen, wie das ehemalige Greenpeace-Mitglied und SSCS-Gründer Watson weltweit agiert, um auf illegalen WaLfang, problematische Fangmethoden, Fischerei in Schutzgebieten und brutales Weiterlesen

Taste the Waste : Warum schmeissen wir unser Essen auf den Müll? / Valentin Thun

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Einen der beeindruckensten Filme, die 2012 auf DVD erschienen sind, habe ich bisher unterschlagen, da er im Ordner für Entwürfe stecken geblieben ist: „Taste the waste“ (Regie: Valentin Thun) dokumentiert den Umgang der modernen Industriegesellschaften mit Lebensmitteln und die weltweite Verschwendung von Lebensmitteln durch Verbraucher, Industrie und Handel: 90 Millionen Tonnen Lebensmittel werden allein in der EU jedes Jahr in den Müll geworfen.

Am Beginn begleitet der Film zwei „Mülltaucher“ und Weiterlesen