Appaloosa / Regie: Ed Harris. Darst.: Ed Harris ; Viggo Mortensen ; Renée Zellweger …

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Der Rancher Randall Bragg (Jeremy Irons) und seine Bande haben die kleine Stadt Appaloosa vollstänig unter ihrer Kontrolle und haben schon mehrere Sherrifs beseitugt, die ihnen in die Quere kamen. In der Stadt herrscht Angst und Schrecken, und so sind die Stadtvter nur zu gerne bereit, dem impulsiven, unbeugsamen US-Marshall und Friedensrichter Virgil Cole (Ed Harris) und seiner rechten Hand Everett Hitch (Viggo Mortensen) die Stadt quasi zu überschreiben. Rasch hängen sie ihre selbst geschriebenen Gesetze aus und erschiessen mehrere Banditen, um für Ruhe und Ordnung zu sorgen.
Schnell, sauber und effizient wollen sie ihren Job erledigen, denn sonst sind sie rasch tot. Gefühle können sie sich dabei nicht erlauben. Geschickt treiben sie Bragg in die Enge. Doch dann verliebt sich Cole in die kürzlich in die Stadt gekommene Witwe Allison French (Renée Zellweger) – und wird für Bragg plötzlich verwundbar.
Die altbekannte Westernthematik (Bande beherrscht Stadt, Helden befreien die Stadt) wird klassisch inszeniert, verbunden mit der engen, von beredtem Schweigen erfüllten Freundschaft zwischen Cole und Hitch sowie einer Dreiecksgeschichte. Der knorrig-entrückte Cole und der allzeit präsente, nie um eine Fremdwortergänzung verlegene Everett Hitch bilden ein wunderbares Paar, ergänzt von der vielschichtigen Witwe Allison French.
Fesselnde Dialoge, komische Sequenzen, stringente Handlung – ein klassischer Western mit modernen Elementen. Kann man gerne auch zweimal sehen.

Sleep little girl / Layla Zoe

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Rauh, kraftvoll und virtuos, dazu eine große stimmliche Bandbreite … oft wird der Vergleich zu janis Joplin gezogen, um die Stimme der kanadischen Sängerin Layla Zoe zu beschreiben. Zoe, die seit früher Kindheit singt und bereits mit vierzehn Jahren erste Auftritte mit der Band ihres Vaters absolvierte, hat bereits mehrere CDs vorgestellt. „Sleep little girl“ wurde vom deutschen Gitarristen Henrik Freischlader produziert, der an den Aufnahmen selbst mitwirkt als Teil des fulminanten Trios, das Zoe die instrumentelle Basis für ihre zehn selbst geschriebenen und komponierten Songs liefert.
Das Album setzt ganz auf die Wirkung der Weiterlesen

Eisenfresser / Drehbuch, Regie und Kamera: Shaheen Dill-Riaz


Ohne sie müsste Bangladesh den Stahl für Betonbauten importieren. Sie arbeiten barfuss, ohne Sicherheitsausrüstung. Sie kommen aus dem Norden des Landes, getrieben durch den Hunger, die Dürre. Sie verdienen einen Hungerlohn, kommen nicht selten verschuldet in ihre Heimatdörfer zurück, bis die nächste Notlage sie wieder in den Süden treibt.
150.000 Menschen arbeiten auf den Abwrackwerften von Chittagong oder leben von der Abwrackindustrie im Süden Bangladeshs. Sie zerlegen 30-40 % aller weltweit ausgemusterten Weiterlesen

Pom, le poulain – Auf sanften Hufen / Regie: Olivier Ringer. Darst.: Richard Bohringer ; Morgan Marinne …

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Mirabelle ist das Leitpferd bei den Arbeitspferden des Sägewerksbesitzers. Wenn die mächtige Kaltblutstute mit den anderen vor einen Baum gespannt wird, orientieren sich alle an ihr. Doch dem jugendlichen, jähzornigen Sohn des verwitweten Sägewerksbezitzers ist Mirabelle ein Dorn im Auge. Einen Unfall, den er selbst provoziert hat und bei dem er verletzt wird, nimmt er zum Anlass, für ihren Verkauf zu sorgen. Julien, der alternde Vorarbeiter, erreicht aber, das Mirabelle nicht zum Schlachthof, sondern Weiterlesen

Zugvögel … einmal nach Inari


Dortmund. Trucker Hannes Weber (Joachim Król) lebt allein und hat nur eine Leidenschaft: die Eisenbahn und insbesondere das Studium von Kursbüchern. Sein Traum ist die Teilnahme am Fahrplan-Wettbewerb in finnischen Inari. Aber sein Chef verweigert ihm den Urlaub und kündigt ihm. Wütend schlägt Hannes ihn nieder und bricht hektisch auf nach Nordfinnland. Dummerweise wird sein Chef Weiterlesen

A Creature I don’t know / Laura Marling

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Mit 16 Jahren wurde Laura Marling durch einige per MySpace verbreitete Songs in der britischen Indie Szene einem größeren Hörerkreis bekannt. Der Indie-Status hielt aber zumindest vom Label her nicht lange an, denn bereits für „Alas I cannot swim“ wurde Virgin auf sie aufmerksam. Mit „A creature I don’t know“ legt die 21jährige, zeitweise mit dem Mitbegründer von Mumford & Sons, Marcus Mumford, liierte Musikerin, die eine bemerkenswerte warme, heiser-rauhe Stimme besitzt und sowohl Gitarre als auch Piano spielt, mittlerweile ihr drittes Album vor und beeindruckt erneut mit wunderbarem Neo-Folk-Pop. Ihre Musik ist dabei beeinflusst von Countryrock, Bluegrass und Blues, verwendet Elemente aus Walzer, Soul und Jazz und reicht in der Bandbreite von bewegt bis still.
Herausragend und sehr in die Beine gehend ist das dunkle, traurig-romantische Weiterlesen

Monsters / Regie u. Drehb.: Gareth Edwards. Darst.: Scott McNairy ; Whitney Able


Im Sonnensystem wurde durch eine Sonde der NASA ausserirdisches Leben entdeckt. Als die Sonde bei der Rückkehr zur Erde über dem Norden Mexikos abstürzt, breiten sich in kurzer Zeit riesige, Weiterlesen

La Grande / Laura Gibson


La Grande ist eine Stadt in Orgegon, USA, an der man „normalerweise vorbeifährt“. Für die Singer-/Songwriterin Laura Gibson, die dem Alternative Country zuzuordnen ist und deren Musik starke Einflüsse aus Delta Blues, Jazz und Appalachian Folk anzumerken sind, ist dort aber eine eigenartige Energie zu spüren, weshalb sie ihrem aktuellen Album den Namen dieser Stadt gab.
Beginnend mit der wundervollen titelgebenden Hymne, fährt sie fort mit dem ausgesprochen soulig-zärtlichen „Milk-Heavy, Pollen-Eyed“, nach dessen akustischem Genuss der Hörer dem Album nicht mehr entrinnen kann. Die fragile, vom Weiterlesen

Shooting rubberbands at the stars / Edie Brickell & The New Bohemians

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„I’m not aware of too many things/I know what I know, if you know what I mean“.
Auch in den 80er Jahren gab es mehr als genug schlechte, doch erfolgreiche Musik, die heute zu Recht vergessen ist. Erinnern sollte man sich aber unbedingt auch heute noch an das wundervolle Album von Edie Brickell & The New Bohemians, das 1988 nicht nur große Zustimmung bei der Musikkritik, sondern auch in den Plattenläden bekam und mit der Singelauskoplung „What I am“ auch relativ hoch in die Singlecharts kam. An diesem perfekten Album der 1966 geborenen, seit Anfang der Neunziger Jahre mit Paul Simon verheirateten Edie Brickell und ihrer Band stimmt einfach alles: hervorragende Texte, deren Gehalt sich Weiterlesen

Vermischung / Jorinde Jelen


Es war, als hätt‘ der Himmel
Die Erde still geküßt,
Daß sie im Blütenschimmer
Von ihm nun träumen müßt‘.
(aus: Joseph von Eichendorff, „Mondnacht“)
Eichendorff? Rilke?? Was hat das mit Jazz zu tun? Sehr viel, denn Jorinde Jelen und ihre Musiker zeigen auf ihrem bemerkenswerkenswerten Album „Vermischung“ unter anderem je ein vertontes Gedicht dieser beiden schon klassischen deutschsprachigen Dichter und finden dafür eine eigene musikalische Sprache. Subtil arrangiert, machen Jelens Gesang und die perfekt darauf abgestimmten Musiker daraus zwei bemerkenswerte Songperlen, die die klassischen Gedichte zeitlos in die Gegenwart transformieren.
Doch Jorinde Jelen, Bastian Ruppert (Gitarre, Posaune), Steffen Greisinger (Piano), Christian Sievert (Kontrabass, Gesang) und Michael Kersting (Schlagzeug, Udu) glänzen nicht nur damit, sich mutig Weiterlesen

The one / Lizzy Loeb

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Es muss ja nichts heissen, wenn die Eltern Profimusiker sind – schaden kann es auch nicht. Im Fall des Debütalbums von Lizzy Loeb, einer 25 Jahre jungen New Yorker Sängerin und Gitarristin, scheint es sich eher gelohnt zu haben, denn neben dem Vater, dem Jazzgitarristen Chuck Loeb, sind auch andere bekanntere Musiker daran beteiligt wie etwa der deutsche Schlagzeuger Weiterlesen

Traveller / Anoushka Shankar

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Ihre berühmte Halbschwester Norah Jones kennt mittlerweile jeder, und auch ihr Vater, der Sitarvirtuose Ravi Shankar dürfte vielen nicht ganz unbekannt sein. Die 1981 geborene Anoushka Shankar hat sich im Gegensatz zu Jones früh der traditionelle indischen Musik verschrieben und trat bereits mit 13 Jahren als Sitarspielerin öffentlich auf. Nach etlichen Auftritten mit ihrem Vater brachte sie 1998 ihr erstes Soloalbum heraus und musizierte seitdem nicht nur mit ihrem Vater und mit ihrer Halbschwester, sondern bereits mit Sting, Jethro Tull, Herbie Hancock und anderen.
„Traveller“ ist ein besonderes Album, denn Anoushka Shankar vertritt damit die gewagte musikalische These, dass Weiterlesen

Don’t explain / Joe Bonamassa & Beth Hart


Wenn zwei außergewöhnliche musikalische Talente wie Sängerin Beth Hart und der Bluesgitarrist Joe Bonamassa sich zusammentun, sind die Erwartungen des verwöhnten Publikums entsprechend hoch. Um dies vorwegzunehmen: die Erwartungen werden nicht enttäuscht – im Gegenteil.
Insgesamt zehn gecoverte Tracks haben die befreundeten Musiker hier zusammengestellt – bekanntere und unbekanntere Songs, deren Bandbreite von Jazz zu Blues, von Soul zu klassischem Rock reicht. Bill Withers, Billie Holiday, Tom Waits, Ray Charles, Melody Gardot, Aretha Weiterlesen

Viktoria / Maria Mena

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Die Norwegerin Maria Mena begeistert seit 2001 mit ihrer Musik. Jargsblog widmete sich bereits ausführlich ihren Alben „Cause and effect“ und „Apparently unaffected„.
Auch das neue Album ist es wert, Beachtung zu finden: auf „Vikoria“, das seinen Titel ihrem zweiten Vornamen verdankt, finden sich vorwiegend Weiterlesen

Die Gänsemagd

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Einst hat König Sigismund seinen Freund, König Gustav (Henry Hübchen), vor einem Drachen gerettet. Seitdem ist Sigismunds Tochter, Prinzessin Elisabeth (Karoline Herfurth), dem Sohn von König Gustav, Prinz Leopold (Florian Lukas), versprochen. Endlich erwachsen geworden, macht sie sich auf die Reise, zu ihrem Schutz begleitet von der Magd Magdalena (Susanne Bormann). Doch die böse Magdalena, seit Kinderzeiten auf Rache sinnend für eine lange zurückliegende Ungerechtigkeit, zwingt Elisabeth zum Rollentausch und Weiterlesen

I am Jem Cooke / Jem Cooke

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Kein neues Popsternchen, sondern eine 30jährige, aus einer englischen Musikerfamilie stammende Sängerin gibt hier mit dem selbstbewussten Titel ihr Debüt. Und tatsächlich hat die 2011 als Support von Bob Geldof durch deutschsprachige Lande tourende Jem Cooke einiges zu bieten. Früh entdeckt sie den Spaß am Singen, schreibt sie Songs, zieht dann nach der Teenagerzeit nach New York mit dem Traum vom ganz großen Durchbruch, um schliesslich mit Mitte Zwanzig und zurück in England unplugged mit ihrer Ukulele durch die Clubs zu ziehen. Weiter schreibt sie Songs und nimmt schliesslich, auf der Weiterlesen

Metals / Feist

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Nach vier Jahren veröffentlichte Leslie Feist erstmals wieder ein Album, das nach eigener Ansage viel bewegter, lauter sein soll als ihr bisher erfolgreichstes Album „The Reminder„. Tatsächlich präsentiert Metals zum Teil wesentlich aufgewühltere Klangwellen, zum Teil aber auch wieder sanfte, ruhige und erdige Klangteppiche: wir finden ein Album vor, in dem rauhe, rockige Songs und zurückhaltende Balladen enthalten sind und die Stimmung zwischen tiefer Melancholie und kraftvollem Aufbegehren wechselt, geprägt von einer Weiterlesen

Get low : Am Ende des Weges / Regie: Aaron Schneider.


Tennessee, Caleb County, in den 1930er Jahren. Seit vierzig Jahren lebt Felix Bush (Robert Duvall) zurückgezogen draussen in den Wäldern. Zahlreiche Gerüchte gibt es über ihn: er soll kaltblütig gemordert haben und mit dunklen Mächten verbündet sein. Jetzt, alt geworden, den nahen Tod spürend und gequält von einem düsteren, verdrängten Geheimnis, macht sich Bush auf in die Stadt und bestellt gegen einen Haufen Geld beim umtriebigen Bestatter Frank Quinn (Bill Murray) und seinem jungen Gehilfen Buddy Robinson (Lucas Black) eine Weiterlesen

Secretariat – Ein Pferd wird zur Legende / Regie: Randall Wallace. Darst.: Diane Lane ; John Malkovich …

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Virginia, 1969: Penny Chenery (Diane Lane) übernimmt nach dem Tod ihrer Mutter und der zunehmenden Altersverwirrtheit ihres Vaters gegen den Willen ihrer Familie die Meadow Farm Stables in Doswell. Trotzdem die Pferdezucht in den roten Zahlen ist, setzt sie ihre Hoffnung auf ein noch nicht geborenes Fohlen, dessen Vater Bold Ruler und dessen Mutter Somethingroyal sind. „Big Red“ wird ein außergewöhnlich grosses Fohlen, und Penny glaubt an seine künftige Stärke. Gegen alle Widerstände und trotz anfänglicher Niederlagen setzt sich Penny Chenery im von Weiterlesen

A Kiss Before You Go / Katzenjammer

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In Deutschland wurde die 2005 gegründete norwegische All-Women-Band ja erst verspätet bekannt, denn ihr erstes und bereits auf Jargsblog gefeiertes Album „Le Pop“ erschien in Deutschland erst mit über einem Jahr Verspätung. Die nach der Comicserie „The Katzenjammer Kids“ benannte Band legt mit „A Kiss Before You Go“ nun eine fulminante zweite CD vor: auch hier begeistern Katzenjammer mit virtuoser Musik, die von Weiterlesen

King Arthur : Director’s cut / Clive Owen ; Keira Knightley ; Ioan Gruffudd

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Britannien, im Jahr 452 n.u.Z.: Die Sarmatischen Reiter um Artorius Castus, Lancelot, Galahad, Gawain, Tristan, Bors und Dagonet, seit Jahren für die Römer als berittene Hilfstruppen (Auxiliariae) in Britannien kämpfend, erwarten nach 15 Jahren endlich ihre Freiheit. Doch im Auftrag Roms muss Artorius sie nochmal in den Kampf führen, um einen Jungen, der Patenkind des Papstes ist, und seine Familie aus dem Gebiet nördlich des Hadrianswalls vor den anstürmenden, grausamen Sachsen zu retten. Ihr Auftrag führt sie Weiterlesen

Mutual Friends / BOY

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„This is the beginning“ – mit diesem wunderschönen Song beginnt das erste Album von BOY, bestehend aus der Zürcher Sängerin Valeska Steiner und der Hamburger Musikerin Sonja Glass (unterstützt vom Schlagzeuger Thomas Hedlund). Dies ist der Anfang, hofft denn auch der begeisterte Hörer nach dem ersten Durchgang durch das Album und hofft, dass es irgendwann ein zweites Album geben möge. Steiner und Glass haben sich im Hamburger Popkurs kennengelernt und treten als BOY bereits seit 2007 auf Konzerten auf. Bei Grönemeyers Grönland Records haben sie jetzt ihr erstes Album aufgenommen.
Bemerkenswert an BOY ist, dass Steiner und Glass alle Instrumente bis auf die in eingängigen Songs vom Hedlund gegebene Schhlagzeugunterstützung selbst spielen. Und wie sie das tun: das Album versammelt wohltuend Weiterlesen

Armored / Regie: Nimrod Antal. Darst.: Matt Dillon ; Jean Reno ; Laurence Fishburne …

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Ty Hackett arbeitet nach seinem Einsatz im Irakkrieg bei einem Sicherheitsunternehmen, das Geldtransporte durchführt, und fährt selbst bei den bewaffnet durchgeführten Geldtransporten mit. Ty hat hohe Hypotheken auf seinem Haus und das Jugendamt droht, im das Sorgerecht für seinen minderjährigen Bruder zu entziehen. Sein Patenonkel und Kollege Mike Cochrane überredet ihn, bei einem fingierten Überfall auf einen Geldtransport mitzumachen. Am nächsten Tag setzen die Fahrer der beiden Geldtransporer eine der üblichen Routine-Standortmeldungen ab und fahren danach die mit 42 Millionen Dollar beladenen Geldtransporter in eine stillgelegte Stahlfabrik. Dort wollen Ty, Cochrane, Baines, Quinn, Palmer und Dobbsnach das Geld lagern und die Fahrzeuge vernichten. Doch beim Entladen bemerken sie Weiterlesen

Cincinnati Kid / Regie: Norman Jewison. Darst: Steve McQueen, Edward G. Robinson, Karl Malden, Ann Margret u.a.

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New Orleans: Eric Stoner alias „Cincinnati Kid“ (Steve McQueen) hat den Ruf, der beste Pokerspieler in der Stadt zu sein. Doch das reicht ihm nicht: er sucht den Zweikampf mit dem ausgebufften Lancy Howard (Edward G. Robinson), dem Meister des 5-Card-Stud-Poker. Auch andere haben ein Interesse daran, Howard vom Thron zu stoßen: Als Stoner jedoch merkt, dass sein Freund und Kartengeber Shooter (Karl Malden) ganz offensichtlich das Spiel Weiterlesen

The Libertine : Sex, Drugs and Rococo / Regie: Laurence Dunmore. Darst.: John Malkovich, Johnny Depp, Samantha Morton u.a.

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Als Charles der Zweite, König von England (John Malkovich), 1660 auf den Thron zurückkehrt, beginnen Kunst und Wissenschaft aufzuleben, und mit ihnen eine befreitetere Sexualität. Doch einige Jahre später, in den Turbulenzen innenpolitischer und wirtschaftlicher Krisen, holt Charles seinen fregeistigen Freund John Wilmot, den zynischen, versoffenen und erotischen Eskapaden zugeneigten Earl of Rochester (Johnny Depp), aus dem Exil nach England zurück: er erhält den Auftrag, ein Stück zu Ehren des französischen Botschafters zu schreiben. Während John, bereits unter ersten Symptomen der Syphilis leidend, daran arbeitet, lernt er die ehrgeizige Elizabeth Barry (Samantha Morton) kennen und gerät ganz in ihren Bann, als er wettet, aus ihr eine große Weiterlesen

Sweep me away / Fredrika Stahl

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Fredrika Stahl bewegt sich auch mit ihrem neuen Album im Grenzbereich zwischen Jazz und Pop, überrascht aber diesmal mit beachtenswerten Songwriterqualitäten. Dabei schafft sie es, trotz eines insgesamt fluffigen, federleichten Sounds und zurückgenommener, doch deutlicher Beats nie ins Weiterlesen

De la Musique à la Folie / Mad Dodo

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Bald zwanzig Jahre liegen sie jetzt zurück, diese wunderbaren sechs Monate in Winterthur in der Schweiz. Leider ist es aufgrund verschiedener und durchaus glücklicher Zufälle niemals etwas mit der einige Zeit nach dem Schweizaufenthalt und nach Studienende erträumten Existenz als „Grenzgänger“ geworden, der vorzugsweise in basel gearbeitet und in Freiburg i. Br. gewohnt hätte. Egal, aus der Schweizerzeit habe ich einige schöne Erfahrungen, Erinnerungen und Vorlieben mitgebracht, seien es Gottlieber Hüppen, Raclette du Valais, Bergwanderungen, Freude am Genuss Schweizerdeutscher Dialektvariationen oder die Schweizer Bundesbahn, die man als Deutscher durchaus vermissen kann. Ja, und Musik, denn es gibt sehr, sehr gute Musiker und Bands in der Schweiz, die man in Deutschland doch ein wenig mehr zur Kenntnis nehmen sollte.
Da ist zum Beispiel dieses wunderbare Scheibe von Mad Dodo, gegründet 1982, bestehend aus Weiterlesen

Step into liquid / Regie: Dana Brown

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Auch wenn man sich wie Jarg nicht unbedingt auf ein Surfbrett stellen möchte, kann das Wellenreiten große Faszination ausüben. nach der Lektüre von „Monsterwellen“, einem Sachbuch über Freakwaves, in dem neben Meteorologen auch Wellenreiter mit ihren Erfahrungen in eindrucksvollen Worten dokumentiert wurden, stieg das Interesse an den Menschen, die sich auf ein schmales Brett wagen, um kleine, aber auch große, sehr große Wellen zu reiten. Also musste „Step into liquid“ her, der mittlerweile zum Klassiker des Genres geworden ist. In eindrucksvollen Aufnahmen nähert sich Weiterlesen

I am the man / Simone White.

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Vielleicht geht es Ihnen genauso: sie haben ein brandneues Musikalbum gehört, sind schwer begeistert von dem neuentdeckten Künstler und forschen nach früheren Veröffentlichungen. So ging es mir bei Simone White, deren Album „Yakiimo“ bereits auf Jargsblog empfohlen wurde.
Auch mit „I am the man“ erfüllt die kalifornische Songwriterin die Erwartungen, die ihr drittes Album „Yakiimo“ bei mir geweckt hatte: ein Weiterlesen

Sommer an der Seine / Regie und Drehb.: Manuel Pradal. Darst.: Vahina Giocante, Nicholas Duvauchelle …

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Ein Film mit so einem Titel? Eine leichte französische Komödie ohne großen Tiefgang über die Leichtigkeit des Daseins? Ist es aber nicht: wir erleben stattdessen eine Mischugn aus Liebesdrama und Krimi zwischen Julien und seinem 12jährigen Bruder Louis und der jungen und hübschen Museumsaufseherin Rosalie. Die beiden Brüder schlagen sich mehr schlecht als recht mit ihrem Lastkahn durch, der zu allem Überfluss auch noch ihrem ungeliebten, brutalen und sterbenskranken Vater gehört, und bessern ihr kärgliches Einkommen mit kleinen Gesetzesüberschreitungen auf. Julien stiftet Louis an, für einen unbekannten Auftraggeber ein Gemälde aus dem Museum zu stehlen. Das klappt auch – aber die Weiterlesen

Let them talk / Hugh Laurie

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Ein Brite kriegt den Blues: und dazu noch ein ziemlich bekannter Brite, nämlich Hugh Laurie, der Serienjunkies normalerweise als „Dr. House“ bestens bekannt ist. Und er hat den Blues nicht erst seit heute, sondern eigentlich schon immer. Wahrscheinlich schon seit dem sechsten Lebensjahr, seit er Klavier zu spielen begann. Erst jetzt aber, jenseits der 50, legt uns Laurie sein Debütalbum vor.
Nun ist das ja bekanntermaßen so eine Sache mit den Schauspielern, die sich zur Weiterlesen

Salvador / Celine Rudolph

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Draussen senkt sich der Herbst immer mächtiger über das Land, weht schon ein wenig vom Winter herbei. Drinnen wehen leicht und warm und hell wie ein südlicher Wind Klänge durch die Wohnung und entführen einen südwärts in eine Klangwelt zwischen Glück und Traurigkeit: Auf „Salvador“ von Celine Rudolph, der deutschen Jazzsängerin mit den multikulturellen Wurzeln, bringt sie uns die wunderbaren Songs des hierzulande unbekannten französischen Chansonniers Henri Salvador nahe. Mit großem Gespür für die Poesie der Originaltexte übersetzt Rudolph, die u.a. schon mit Marc Ducret und Bobby McFerrin arbeitete, diese ins Deutsche und interpretiert sie mit Weiterlesen

Wir sitzen im Süden / Regie: Martina Priessner


Wann haben Sie zuletzt bei einer Hotline angerufen, um eine Versicherung abzuschliessen, Fragen zu einer Internetbestellung loszuwerden, sich über eine Flugreise zu informieren …? Dann hatten Sie wahrscheinlich jemanden am Telefon, der sich mit deutschem Namen meldete, mit süddeutschem Akzent oder in perfektem Hochdeutsch – und Ihnen ruhig und freundlich weiterzuhelfen versuchte? Aber hätten Sie gedacht, dass hinter dem deutschen Namen eine Stimme aus Weiterlesen

You can’t teach an old dog new tricks / Seasick Steve

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Nein, einem alten Hund kann man keine neuen Tricks beibringen. Oder doch? Jedenfalls ist man ersten Lied „Treasures“ schon erstaunt, wie der zart der spät vor allem durch selbstgebaute, knarzende Gitarren und mit rauher Stimme vorgetragene Songs bekannt gewordene Musiker Seasick Steve alias Steve Wold singen kann, sanft die Gitarre zupfend und nur sacht von Geige begleitet. Bei „You can’t teach an old dog new tricks“ geht es dann mit rohen Sounds wie gewohnt zur Sache, wenn auch folkiger als gewohnt und unerhört kraftvoll, was auch an der Begleitung von Basslegende Weiterlesen

Selah Sue / Selah Sue

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Hinter Selah Sue verbirgt sich die belgische Musikerin Sanne Putseys, die mit ihrem Debütalbum „Selah Sue“ sich erfrischend vom poppigen Einheitsbrei unserer Tage abhebende Songs präsentiert. Die 22jährige Songwriterin komponiert und textet selbst, seit sie mit 15 Jahren eine akustische Gitarre geschenkt bekam. Entdeckt von Milow und ersten Auftritten als Supporting Act bei Jamie Lidell, James Morrison und anderen folgte als bisheriger Höhepunkt ein Auftritt im Vorprogramm von Prince bei dessen Konzert in Antwerpen und ein Duett mit Ce-Loo Green auf dessen Album „The Lady Killers“.
Sie bewegt sich stilistisch auf ihrer ersten Scheibe zwischen Weiterlesen

Ondine – Das Mädchen aus dem Meer / Regie und Drehb.: Neil Jordan. Darst.: Colin Farrell ; Alicja Bachleda ; Alison Barry …

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BlogverzeichnisBlogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de
Irland, Beara-Halbinsel. Syracuse ist Alkoholiker und zur Zeit trocken. Von seiner Frau ist der schroffe Fisxcher geschieden und schlägt sich mehr schlecht als recht mit seinen Fängen durchs Leben. Seine zehn Jahre alte Tochter Annie ist durch eine schwere Krankheit auf den Rollstuhl angewiesen und muss regelmäßig zur Dialyse. Da gerät eines Tages eine wunderschöne Frau in sein Netz, die auf den ersten Blick tot zu sein scheint, an Bord jedoch wieder zu atmen beginnt. Sie nennt sich Ondine, möchte keinen anderen Menschen sehen und bittet Syracuse, sie zu verstecken. Syracuse bringt sie daraufhin in dem alten Haus seiner Mutter direkt am Meer unter, dass er seit der Scheidung allein bewohnt. Seiner Tochter erzählt er das Märchen vom Fischer, der eine Meerjungfrau in seinem Netz entdeckt. Annie leiht sich daraufhin aus der Bibliothek alles über Meerjungfrauen, Selkies und Nymphen aus. Als sie heimlich Ondine beim Baden beobachtet, ist sie davon überzeugt, dass diese eine Selkie ist. Ondine geht auf die Fantasie des Kindes ein und spielt mit.
Ondine scheint Syracuse Glück zu bringen und auch der harte Fischer kann sich manchmal des Eindrucks, ein mystisches Weiterlesen

Moon / Regie: Duncan Jones. Darst.: Sam Rockwell und andere …


Irgendwann, mitten im 21. Jahrhhundert. Die Energierversorgung der Erde wird stark von Helium-3 bestimmt, das der Bergbaukonzern Lunar Industries auf der Rückseite des Mondes fördert. Sam Bell überwacht seit drei Jahren als Mechaniker allein die Förderung und Weiterleitung zur Erde. Seine einzige Gesellschaft und Unterstützunh ist ein an Deckenschienen durch die Station laufender Roboter namens GERTY. In drei Wochen soll der erschöpfte Sam endlich zu seiner Frau Tess und ihrer gemeinsamen Tochter Eve zurückkehren.
Doch Sam leidet aufgrund der jahrelangen Einsamkeit und Erschöpfung zunehmend an Halluzinationen. Bei einem Außeneinsatz kommt es zu einem Unfall, bei dem Sam verletzt und bewußtlos wird. Als er wieder in der Station aufwacht, stellt sich heraus, dass er von einem Weiterlesen

Wallace und Gromit : Die unglaublichen Abenteuer / Regie: Nick Park und Peter Lord

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Diese Sammlung von Filmen mit Wallace & Gromit versammelt drei Abenteuer auf einer DVD: „Die Techno-Hose“ (The Wrong Trousers), „Unter Schafen“ (A Close Shave) und „Alles Käse“ (A Grand day out).
In „Alles Käse“ beschliessen Wallace & Gromit, wegen akuten Käsemangels im Kühlschrank auf den Mond zu fliegen, der bekanntlich aus Käse ist. Gemeinsam bauen sie eine Rakete und fliegen zum Mond: doch während ihres Käsepicknicks dort begegnen sie einer Weiterlesen

Layla and other assorted lovesongs / Derek and The Dominoes

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Derek and the Dominoes? Wer soll das denn sein? Und dann noch so ein altmodisches Plattencover. Tatsächlich versteckt sich hinter „Derek“ kein Geringerer als Gitarrenlegende Weiterlesen

Rome / Danger Mouse & Daniele Luppi. Starring Jack White & Norah Jones

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Musik kann weite Räume eröffnen, einen komplett aus der Zeit schleudern und im besten Sinne anachronistisch sein. Mit „Rome“ hat der umtriebige Produzent Brian Joseph Burton alias Danger Mouse ein gigantisches akustisches Erlebnis vorgelegt, das aus unserer durchdigitalisierten Welt fällt, komplett analog mit Technik und Instrumenten der 70er Jahre live eingespielt wurde und sich als Hommage an die Weiterlesen

Nothing personal / Regie u. Drehb.: Urszula Antoniak. Darst.: Stephen Rea ; Lotte Verbeek …

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Sie lässt alles hinter sich, bricht alle Brücken ab, verlässt die Niederlande und reist nach Irland, auf der Flucht vor ihrer Vergangenheit, ohne dass wir wissen, was ihr wiederfahren ist. Dort sucht sie die Einsamkeit, schläft in der Natur, geht zu Fuß, hält sich von Menschen fern. Dann sieht sie ein Haus auf mitten in der Einsamkeit Westirlands, auf einer kleinen Halbinsel in Connemara. Dort trifft sie ihn, den alternden Intellektuellen, der hier allein lebt nach dem Tod seiner Frau. Sie schliessen eine Weiterlesen

Deleted Scenes from the Cutting Room Floor / Caro Emerald


Aussergewöhnliche Popmusik aus den Niederlanden? Doch, die gibt es, und erfolgreich ist sie auch. Caro Emerald (alias Caroline Esmeralda van der Leeuw) aus Amsterdam hat mit den „Deleted Scenes from the Cutting Room Floor“ ein aussergewöhnliches Retro-Pop-Album vorgelegt, das klingt, als hätten sich die Andrew Sisters mit Amy Winehouse Weiterlesen

Unvollkommen / Maike Rosa Vogel


„Und hier bin ich und will so viel geben / Und hier bin ich und glaube an ein wunderschönes Leben / Und daran, dass in den allerschwersten Zeiten das Gefühl zu teilen / Einen überleben lässt / Und egal was sie sagen, das werd ich niemals verneinen“ („Faule Menschen“).
Gitarre, Klavier, hin und wieder etwas Perkussion und dazu diese glockenhelle, glasklare Stimme: Maike Rosa Vogels neues Album begeistert damit, Alltägliches treffend und humorvoll-beiläufig mit schönen, ungekünstelten Weiterlesen

Mammuth / Regie: Benoît Delépine. Darst.: Gérard Depardieu, Yolande Moreau, Miss Ming, Isabel Adjani …


Er gilt als einfältig, der riesige, ungeschlachte und schweigsame Schlachthofarbeiter Serge. Jetzt, mit 60, geht er in Rente, nach 44 Jahren Arbeit in den unterschiedlichsten Jobs. Er ist voller Unruhe, weiss nicht, wohin mit seiner Zeit und seiner unbändigen Kraft. Doch dann fehlen im „Zettel“, Belege, für die Rente, denn offenbar hat ihn keiner seiner früheren Arbeitgeber angemeldet: seine niedrige Pension wird zusammen mit dem Gehalt seiner in einem Supermarkt arbeitenden Frau Catherine kaum reichen, um das kleine Häuschen zu halten: sie setzt ihn unter Druck, sich die fehlenden „Zettel“ zu besorgen.
Wegen der fehlenden Windschutzscheibe ihres Autos macht er sich mit seinem alten, schweren Weiterlesen

Helplessness Blues / Fleet Foxes

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„Why in the night sky are the lights on? / Why is the earth moving round the sun? / Floating in the vacuum with no purpose, not a one / Why in the night sky are the lights on?“
Qualität braucht ihre Zeit: Drei Jahre hat es gedauert, bis die Fleet Foxes aus Seattle mit „Hleplessness Blues“ ihr neues Album fertigstellt haben. Aber das Warten hat sich gelohnt: Musik, die aus der Zeit fällt, ist auf diesem Album zu hören. Zum Sextett verstärkt, bezaubern sie wieder mit Weiterlesen

Build a rocket boys! / Elbow


Leider droht ja in unserer Zeit des Musikhäppchendownloads die Albumkultur verloren zu gehen. „Built a rocket boys“ von Elbow zwigt eindrucksvoll, was ein gut gemachtes Album zu leisten vermag: es nimmt den Hörer mit auf eine akustische Reise, verlangt ihm aber auch die volle Aufmerksamkeit ab, verweigert, als Hintergrundplätschern gehört zu werden.
Die Musik von Elbow lässt auch gar nichts anderes zu, den bereits der erste, sacht mit einem Ticken beginnende Track „The Birds“ um die Begegnung eines Weiterlesen

The road / Regie: John Hillcoat. Darst.: Viggo Mortensen ; Kodi Smit-McPhee ; Robert Duvall ; Guy Pearce ; Charlize Theron …

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„Wenn nichts mehr bleibt, versuche ich, mit der Fantasie eines Kindes zu träumen“.
Vater und Sohn kämpfen sich durch ein vor Jahren verwüstetes Amerika, durch zerstörte Städte und Landschaften, Kälte und Asche, ohne Tiere und Pflanzen. Nichts besitzen sie mehr ausser ihrer Kleidung, einem Einkaufswagen mit der nötigsten Habe und einer Pistole mit zwei Kugeln, um notfalls ihrem Leid ein Ende setzen zu können. Ihre größte Sorge gilt der Beschaffung von Essen und der Angst vor den anderen Überlebenden, die dieses Problem dadurch lösen, dass sie Weiterlesen

Paper Airplane / Alison Krauss & Union Station

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Alison Krauss, die amerikanische Sängerin, Songwriterin und Violinistin, hat der Bluegrass-Countrymusik ja schon in den 90er Jahren neue Frische verliehen und mit eigenen Alben, aber auch musikalischen Beiträgen zu Filmen wie „Cold Mountain“ und „O brother where art thou“ für Aufmerksamkeit gesorgt. Nach sieben Jahren hat sie jetzt zusammen mit Union Station ihr vierzehntes Album vorgelegt: perfekt arrangierte, anspruchsvoll getextete Songs, farbig, authentisch und Weiterlesen

Cornershop and the Double ‚O‘ Groove Of / Cornershop


Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur schlechte Musik. In diesem Sinne gilt es, dem anhaltenden, auf die Stimmung gehenden Dauerregen etwas entgegenzusetzen: Jargsblog empfiehlt dafür heute die britische Independent-Rockband Cornershop, die an Jarg unverständlicherweise zwanzig Jahre lang vorbeigegangen ist. Das Geniale an Cornershop ist, dass britscher Pop mit Weiterlesen

Hest / Kakkamaddafakka

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Norwegen ist – musikalisch betrachtet – das England der 2010er Jahre. Warum? Weil aus diesem Land einfach unglaublich gute Musik kommt. Da gibt es zum Beispiel die Kings of Convenience … die hier nur deshalb eine Rolle spielen, weil Erlend Oye von KoC auch als Produzent arbeitet. Und als solches das zweite Album der norwegischen Independent-Band „Kakkamaddafakka“ herausgebracht hat. Ok, der Name der Band klingt für deutsche Ohren jetzt vielleicht nicht unbedingt soo Weiterlesen