
Sydney, 1960er Jahre: Gangsterboss Barry Ryan (Bryan Brown) ist groß drin im großen Geschäft mit illegalem Glückspiel in der Stadt. Leider kommt ihm ein örtlicher Weiterlesen
Startseite » Beitrag veröffentlicht von Jarg (Seite 27)

Sydney, 1960er Jahre: Gangsterboss Barry Ryan (Bryan Brown) ist groß drin im großen Geschäft mit illegalem Glückspiel in der Stadt. Leider kommt ihm ein örtlicher Weiterlesen

Wer Kindern das Wandern nahebringen und die Lust daran erhalten will, wird oft nach Rundwanderungen Ausschau halten, die nicht zu lang sind, abwechslungsreiche Wege bieten und immer wieder die eine oder andere Attraktion am Wegesrand zu bieten haben. Unser Kurzurlaub im Nahetal im letzten Oktober in der relativ hässlichen Stadt Bad Kreuznach bot uns mehrere solcher Rundkurse in der Umgebung. Darunter war auch diese Tour, die uns gleich am ersten Tag zu gleich drei Attraktionen führte.
Von einem Parkplatz aus ging es Weiterlesen

Man kennt das ja. Es war einmal eine Prinzessin, die war schön und sollte heiraten … und dann kommt der Prinz, der schon Drachen getötet hat und ünerhaupt ein echter Kerl ist und nimmt sie zur Frau. Nicht so bei „Die allerbeste Prinzessin“!
Bianca, Violetta und Rosalind sind natürlich auch wunderschön, aber sonst so gar nicht, wie Prinzessinnen sind, den sie treiben mit ihren Streichen und Streitereien ihren Vater, den König, oft genug zur Weissglut. Der beschliesst: Prinzen müssen her und die beiden heiraten. Dann ist endlich Ruhe.
Doch trotz umfangreicher postalischer Werbemaßnahmen lässt sich kein Prinz blicken, entschuldigen sie sich alle mit dringen nötigen Schwertkämpfen, Drachenjagden und ähnlichem. Nur der langweilige Waldomir nicht. Doch bevor der kommt, geraten sich Weiterlesen
![]()
Gegen die Angst, weil sie aus uns allein kommt, hilft nur, sich Weiterlesen

„Als Künstler muss man sich doch fragen, wofür das alles gut sein soll. Wir leben länger, sitzen allein vor unseren Bildschirmen und bewegen uns in sozialen Netzwerken, und unsere Gefühle flachen immer mehr ab. Bald sind sie bloß noch ein Gezeitentümpel, dann noch ein Fingerhut von Wasser, dann ein mikrofeiner Tropfen. Es heisst, dass wir in den nächsten zwanzig Jahren mit Computerchips verschmelzen werden, um das Altern zu verhindern und unsterblich zu werden. Wer will den ewig leben, wenn er eine Maschine ist?“ (S. 80)
Es gibt Bücher, die entwickeln mit fortschreitender Lektüre einen ganz eigenen Sog, der einen nach und nach tief in die Geschichte hineinzieht und dazu bringt, trotz des durch über 700 Seiten bedingten Gewichtes das Buch nicht mehr aus der Hand legen zu wollen. So ging es mir mit Marisha Pessl Debütroman „Die alltägliche Physik des Unglücks“ – und so ging es mir erneut bei ihrem zweiten Roman, der mit dem ersten so gar nicht zu vergleichen ist.
Der abgehalfterte Enthüllungsournalist und ehemalige Kultautor Scott McGrath hat schon bessere Zeiten gesehen: vor Jahren bei den Recherchen zum geheimnisvollen, düsteren Filmemacher Stanislas Cordova spektakulär in die Irre geführt, muss er sich jetzt mit zweitklassigen Arbeiten über Wasser halten und überdies ertragen, dass er seine Tochter nach der Trennung von seiner Frau nur noch selten sieht.
Doch als die Leiche von Weiterlesen

Sie versorgen Dörfer und kleine Gemeinden, Kindergärten und Schulen, fahren täglich und haben Weiterlesen

England, 1950er Jahre: Die 11jährige Flavia de Luce, experimentiertfreudige Amateurwissenschaftlerin und stets neugierige Hobbydetektivin hat bereits vier Verbrechen gegen alle Widerstände erfolgreich aufgeklärt. Aber das kleine Örtchen Bishop’s Lacey scheint nicht zur Ruhe zu kommen: bei der geplanten Exhumierung der Gebeine des Heiligen Tankred ist natürlich auch die stets neugierige Flavia dabei – und entdeckt prompt in der frisch geöffneten Kirchengruft die Weiterlesen

Eines Morgens stand ich auf und dachte, ich müsse schreiben, selbst wenn ich mich dazu auf einem Stuhl festbinden müsste, und ich müsste weitersuchen, selbst in der Gewissheit, dass ich nie die Antwort finden würde. Dieses Buch wäre vielleicht genau das, der Bericht über diese Suche, der sein eigenes Entstehen enthält, seine erzählerischen Irrwege, steckengebliebenen Versuche. Aber es wäre dieser zögernde, unvollenedte Impuls von mir hin zu ihr. (S. 41)
Die französische Autorin Delphine de Vigan (auf Jargsblog: No und ich) findet eines Morgens ihre 61jährige Mutter tot in deren Wohnung. Schnell wird klar, dass diese sich das Leben genommen hat. Die Schriftstellerin geht zunächst wie betäubt ihren Verrichtungen nach, nimmt ohne bewusste Erinnerung den Prix des Libraires entgegen, schreibt ihr aktuelles Buch zuende. Doch dann Weiterlesen
![]()
Es gibt keine Kunstfotografie! In der Fotografie gibt es Weiterlesen

Am Ende eines jeden Tages kommt irgendwann der Schlaf mit seiner Mondlaterne und macht den großen und kleinen Leuten die Augenlider müde, bis diese dann doch zufallen und Weiterlesen
Endlich kommt es zum Showdown, nachdem sich Libary Manager Troy Bennett als Weiterlesen

Kennen Sie das? Sie lesen ein Buch und fangen plötzlich an, auf einem Zettel Seitenzahlen zu notieren, dahinter Ausrufungszeichen zu setzen, Zitatanfänge oder die Namen von im Buch erwähnten Autoren, Orten, Kunstwerken oder Musikstücken?
So ging es mir seit Jahresanfang mit etlichen Büchern, deren Weiterlesen

Wer wie ich das Glück hatte, Sebastian Schnoy einmal auf der Bühne zu erleben, wird beeindruckt gewesen sein von seiner Eloquenz, seinem scharfen Blick auch auf scheinbar Nebensächliches und seinem feinen Humor. wenig bekannt dürfte vielen sein, dass Schnoy von Hause aus Historiker ist, der erst nach dem Studium zum Kabarettisten wurde.
Mit „Von Napoleon lernen, wie man sich vorm Abwasch drückt“ legt er nun eine Geschichte Europas vor, die übliche Elemente der Geschichteschreibung wie Kriege und Krönungen Weiterlesen

Der Antiquar Dean Corso ist über die Jahre zum Spezialisten für die Beschaffung extrem seltener Bücher geworden, der für seine Auftraggeber mit detektivem Spürsinn und kleinen Betrügereien meist erfolgreich nach den gewünschten bibliophilen Schätzen sucht.
Der reiche Exzentriker Boris Balkan, selber Sammler, engagiert Corso für einen besonderen Auftrag. Er sammelt Bücher, die den Teufel zum Inhalt haben und zeigt Corso ein besonders seltenes Exemplar – „Die neun Pforten ins Reich der Schatten“, geschrieben von Aristide Torchia – das er einem anderen Sammler einen Tag vor dessen Selbstmord abkaufen konnte:
„Das Buch soll einen Weg beschreiben, den Teufel herbeizurufen und in neun Schritten in sein Reich einzuziehen – vorausgesetzt, man ist in der Lage, die versteckten Rätsel des Buches zu entschlüsseln und deren Botschaft richtig zu deuten. Das Buch enthält als Hinweis dazu neun Holzschnitte, welche als eine Art Bilderrätsel die Lösung enthalten sollen. Es wird vermutet, dass der Autor seine Inspiration für sein Werk aus dem Delomelanicon hat, einer Schrift, die angeblich von Luzifer persönlich verfasst wurde. Torchia wurde deswegen von der Inquisition festgenommen und auf dem Scheiterhaufen zusammen mit seinen restlichen Büchern verbrannt.“(Wikipedia, 7.3.2011).
Weltweit soll es nur noch drei Exemplare geben, von denen eines gefälscht ist. Corso soll sie finden und mithilfe von Balkans Exemplar die echten identifizieren. Er macht Weiterlesen

„Ich gehöre zu denen, die die besondere Schönheit des wissenschaftlichen Forschens erfasst haben. Ein Gelehrter in einem Laboratorium ist Weiterlesen

So ein kleiner frecher Fisch kann schon mal auf Ideen kommen. Zum Beispiel, dem großen schlafenden Fisch den Hut zu stehlen. Das wird der bestimmt nicht bemerken. Denn der große Fisch schläft ja und wird bestimmt nicht an den Hut denken, wenn er aufwacht. Und woher sollte er wissen, dass der Weiterlesen
Jason und Michael sind durch die Hintertür entkommen und gehen direkt zur Polizei, um die Entführung von Rachel, seiner Ex-Freundin, durch die Bibliothek anzuzeigen. Doch die Polizei rät zu einer gütlichen Eingung mit dem aus ihrer Sicht durch und durch respektablen Bibliotheksleiter. Es scheint keinen Ausweg zu geben, so dass Jason vorschlägt, sich Weiterlesen
![]()
Generationen von U-Bahn-Passagieren in Hamburg waren daran gewöhnt: vor dem Schliessen der U-Bahn-Türen erklang ein herzhaft geschnarrtes, in den letzten Jahren sanft vom Tonband ertönendes „Zurückbleiben bitte“ (Beispiel: hier), dass über die Jahre noch mit Warntönen und Blinklichtern technisch aufgepeppt wurde.
Das ist vorbei: die Blinklichter und die Warntöne bleiben, aber die Ansage „Zurückbleiben bitte!“ gibt es seit Montag nicht mehr. Nicht, dass das unbedingt zu bedauern wäre und sicher sind die Gründe dafür durchaus schlüssig. Allerdings hatte es einen gewissen touristischen Wert: Auswärtiger Besuch war immer sehr angetan von der Durchsage – vor allem zu Zeiten, als der Text eher wie „Zrrübleim bidde“ klang und zu lautmalerisch ausgekosteten, erheiternden Wiederholungen einlud. Nun, dass Ministry of sound wird ja irgendwann gegründet und gründet dann sicher ein Museum obsoleter Ansagen.
Als Vater von Zwillingen allerdings bekommt das „Zurückbleiben bitte!“ für mich zumindest in musikalischer Hinsicht eine ganz neue Konnotation: bisher war ich Weiterlesen

Der junge Bankangestellte Cordt Gummer wird befördert zum Leiter einer Zweigstelle: allerdings liegt die im Niemandsland einer Industriebrache im Osten Berlins und ist in einem Container untergebracht. Leider läuft das Geschäft gar nicht gut, und die einzige Angestellte ist auch bald fort. Damit er nicht mehr Weiterlesen

Ben (Rupert Grint, bekannt aus den Harry-Potter-Verfilmungen) ist siebzehn Jahre alt, schüchtern, schreibt Gedichte und lässt sich von seiner Mutter Laura, einer strenggläubigen Pfarrersgattin mit hohem missionarischem Eifer, sein Leben vorschreiben. In der Fahrprüfung scheitert er kläglich, lässt sich aber weiter von seiner Mutter das Autofahren beibringen. Sein Vater, ebenfalls unter der Fuchtel der Mutter stehend, unterstützt ihn nicht und widmet sich lieber seinem ornithologischen Hobby.
Alles ändert sich, als Ben zur Finanzierung von Lauras ausufernden Wohltätigkeiten (sie hat den verwirrten alten Mr. Fincham aufgenommen) einen Sommerjob annimmt: er gerät an die exzentrische alternde Schauspielerin Evie Walton (Julie Walters), die ihn bald mit ihren Weiterlesen
![]()
„Das ethische Verhalten des Menschen ist wirksam auf Mitgefühl, Erziehung und soziale Bindung zu gründen und bedarf Weiterlesen

Paulette ist 80 und gar nicht nett: ihr Restaurant musste sie an die Japaner verkaufen, ihr Mann starb vor zehn den Säufertod, sie selbst wohnt in einem heruntergekommenen Vorort von Paris, ist permanent schlecht gelaunt, verbittert und grantig und schlägt sich mit ihrer kargen Witwenrente durch. Aus ihrer Ausländerfeindlichkeit macht sie keinen Hehl – selbst nicht gegenüber ihrer Tochter, die mit dem farbigen Polizisten Ousmane verheiratet ist und ein Kind hat. Ihr ehemaliges Restaurant beehrt sie regelmäßig mit ihrem Besuch – um Kakerlaken ins Essen zu schmuggeln. Und bei der Sichtung von Mülleimern und den essbaren Resten von Marktständen zeigt sie körperliche Durchsetzungkraft gegenüber Konkurrentinnen.
Doch Paulette droht Weiterlesen
„Desperate times call for desperate measures“ (Filmzitat).
Harte Zeiten erfordern harte Mittel, doch es steht auf Messers Schneide für die durch Sparmaßnahmen von der Schließung bedrohte Battersham Library: in Teil 1 hat das Bibliotheksteam entdeckt, dass Michael Foster der Bibliothek 1.000.000 Pounds an Mahngebühren schuldet für das Buch „Rory the Dinosaur“, dass er in den 1980er Jahren entliehen, aber nie zurückgegeben hat. Tatsächlich werden in Teil alle Maßnahmen ergriffwn, um Foster ausfindig zu machen und mit seiner Schuld zu konfrontieren (Teil 1).
Im zweiten Teil spitzt es sich weiter zu: Im Lagezentrum der Bibliothek scheint man mit der militärischen Effizienz von Bibliothekschef Troy Bennett alles im Griff zu haben: Fosters Haus wird überwacht, Einsatzkräfte sind vor Ort und man hat Rachel festgesetzt, Fosters Ex-Freundin steht. Michael Foster und sein Komplize Jason werden Weiterlesen

Die britisch-australische Band Dead Can Dance gibt es seit mittlerweile über dreissig Jahren, was auf eine gewisse Nachhaltigkeit der Musik hinweisen könnte, die sich sicher nicht dem Mainstream zuordnen lässt. So bedient sich Dead Can Dance neben den klassischen Rockwerkzeugen verschiedenster Instrumente von afrikanischen Trommeln über Didgeridoos, Dudelsäcke und asiatische Saiteninstrumenten bis hin zu elektronischen Klangquellen. Musikalisch schöpfen sie aus unterschiedliche Quellen und verwenden asatische und arabische Klänge ebenso wie mittelalterliche Melodien und Elemente aus Rock, Neoklassik und Weltmusik.
„Anastasis“ ist ihr erstes Album nach 14 Jahren: sie liefern ein Weiterlesen

Nachdem sie eine Geldübergabe auf der stillgelegten Gefängnisinsel Alcatraz zu ihrem Vorteil benutzt haben, schiesst
Mel Reeves seinen Freund Walker (Lee Marvin) nieder, nimmt seinen Anteil an sich und flieht mit Walkers Frau Lynn. In der Organisation steigt er daraufhin weit auf. Doch Walker hat überlebt – und knapp ein Jahr später Weiterlesen
![]()
„Die Musik drückt das aus, was Weiterlesen

Jungs sind doof. Thomas ist auch eine Junge, und die rennen herum, spielen Fußball, rempeln mit Absicht und sind überhaupt nicht nett. Das nervt natürlich. Und dann tritt man als Mädchen schon mal zu. Was auch blöd ist, weil Jungs dann hinter einem her laufen und ganz schön schnell rennen können …
Die festgefahrene Ansicht über Jungs gerät in Weiterlesen

Da bloggt einer so munter vor sich hin und plötzlich fällt ihm ein, welches Datum heute ist. Der 5. Februar. Da war doch was? Richtig: der dritte punische Krieg endete vor 2160 Jahren mit der Eroberung von Karthago. Aber das war es nicht. Vielleicht dies: Vor 300 Jahren wurde Johann Gottlieb Gledtisch geboren, der sich intensiv mit der Sexualität der Pflanzen und der Rolle der Insekten bei der Bestäbung befasste. Aber auch das war es nicht, woran ich mich heute erinnern sollte. Geburtstag von Alan Llloyd Hodkin, dem britischen Biochemiker, der bedeutende Erkenntnisse im Bereich der Neuronen erlangte?
Neuronen! Dieses Stichwort bringt endlich die meinigen zum Feuern, nachdem die Kaffeekanne bis zur Neige geleert und der körpereigene Weiterlesen
Die Bibliothek soll aus finanziellen Gründen geschlossen werden. Doch da entdeckt das Team, das Michael Foster der Bibliothek ein Buch mit dem Titel Weiterlesen

Neuseeland, 1950er Jahre. Calliope Bay ist ein kleiner, abgelegener Ort an der Küste, der schon bessere Zeiten gesehen hat. Seit der Schlachthof geschlossen ist, stirbt der wirtschaftlich ausgeblutete Ort langsam aus. Zu den wenigen Highlights zählt die Ankunft eines Schiffes, das Fracht und selten Besucher nach Calliope Bay bringt. Allgegenwärtig scheint der schweigsame, etwas unheimliche Sam Phelbs, der sein alterschwaches Pferd namens „Sydney Bridge Upside Down“ zur Erledigung kleiner und großer Aufträge durch den Ort treibt.
In Calliope lebt auch der 13jährige Harry. Zusammen mit seinem Vater, der ein Bein verloren hat, und seinem Bruder wartet er in diesem Sommer auf die Rückkehr seiner Mutter, die in die Stadt gezogen ist. Zusammen mit einigen der wenigen Kinder verbringt Harry seine Zeit an der Steilküste und – verbotenerweise – im verlassenen Schlachthof mit seiner unheimlichen, an das massenhafte Töten unzähliger Tiere erinnernden Ausstrahlung.
Doch dann kommt Harrys ältere und wunderschöne Cousine Caroline mit dem Schiff an. Für Harry, der Weiterlesen

Alles beginnt im Fußballstadion bei Nacht. Man hört die Stimmen zweier Jungs – und plötzlich geht das Flutlicht an und die beiden gehen stiften mit einem Stück Rasen, verfolgt von Sicherheitskräften. Die Freunde Gerry und Sewell sind nicht auf der Sonnenseite des Lebens geboren und leben – wie es so schön heißt- unter prekären Verhältnissen. Gerry hat die Schule zum Verdruss seiner schwerkranken Mutter weitestgehend geschmissen. Er lebt mit ihr und seiner Schwester, die ein uneheliches Kind hat, in einer vom Sozialamt gestellten Wohnung in ständiger Angst, dass Weiterlesen
![]()
„Nichts kommt von selbst. Und nur wenig ist von Dauer. Darum – besinnt Euch auf Weiterlesen

„Mein Herz klopfte laut und ängstlich in meinem Ohr, das ich ins Kissen gedrückt hatte. So lange ich lebe, werde ich nicht weise sein. Werde niemals verstehen, warum es so geschah, wie es geschah, niemals verstehen, wohin sie gegangen sind, all jene Gesichter, die ich so deutlich in der Dunkelheit sehe. Es gibt keine dritte Möglichkeit, sondern schlicht und einfach nur: Leben oder Sterben. Jeder Augenblick eine Blase, die platzt. Geh weiter, einen Schritt und noch einen, immer weiter, auf einem Regenbogen aus Trittsteinen, jeder platzt leise, wenn Dein Fuß ihn berührt und weiterläuft. Bis ein Schritt nur leere Luft trifft. Bis dieser Schritt erfolgt, leb!“ (S. 373)
London in den 1850er Jahren. In den heruntergekommenen Docklands herrschen üble Zustände, sind die Menschen getrieben von Armut, Hunger und Gewalt. Jaffy wächst dort in äußerst armen Verhältnissen heran. Als 8jähriger begegnet er fasziniert und furchtlos auf offener Straße einem entlaufenen Tiger, der ihn im Maul davonträgt. Gerettet durch den Tierhändler Charles Jamrach, wird er von diesem angestellt und heuert als Heranwachsender zusammen mit seinem besten Freund Tim auf einem Walfänger an, um einen echten Drachen zu fangen. Zusammen erleben sie das rauhe Leben auf See und bereisen den Indischen Ozean.
Doch auf dem Rückweg von der erfolgreichen Reise Weiterlesen
I remember when the librarian was a much older women. Kindly, discrete, unattractive. We didn’t know anything about her private live. We didn’t Weiterlesen

„Wie auf einmal die Straße – in einem Coup der frühen Tage – wieder zu einem begehrenswerten Ort, zu einem Platz im Sinne der Lichtung wurde! Lichtung in der Zeit. Kinder spielten wieder Murmeln, hüpften Seil und gingen auf Stelzen“.
(Botho Strauß, Vom Aufenthalt, a.a.O., S. 44)
Eine Streitschrift für das „gewöhnliche Leben“? Eine Buch, in dem der negativ besetzte Begriff „Spiesser“ einmal positiv gewendet und dem allgemein als langweilig empfundenen Alltag Glückspotentiale zugeschrieben werden? In Zeiten der Selbstoptimierung, des allgemeinen Starkultes, des Arbeitens von einem Projekt zum nächsten und der gesamtgesellschaftlich verankerten Haltung, immer das Maximum aus allem und vor allem aus sich selbst herausholen zu wollen, in einer Zeit, in der so lange gesucht wird, bis endlich der Weiterlesen

Lange ist Viktor Anders im Ausland gewesen, hat sich unter anderem als Surflehrer, Kaufhausdetektiv, Kellner und Hausmeister bei einem Zen-Meister durchgeschlagen. Nach dem Tod seiner Eltern kehrt er heim, um als Erbe in das Bestattungsunternehmen Anders einzutreten. Sehr zum Mißfallen von Miteigentümer und Onkel Wolfgang, der Viktor die Eignung dafür abspricht.
Viktor setzt sich durch, zieht in die Wohnung seiner Eltern und arbeitet fortan mit im Familienbetrieb, zu dem neben Onkel Wolfgang und der behäbigen Tante Hedwig mit ihrer ewigen Schürze auch der kosmetisch begabte autistische Cousin Tobias beitragen. Dann aber entdeckt er bei einem Mißgeschick mit seiner ersten Leiche eine Weiterlesen
![]()
.
„Es ist fast unmöglich, die Fackel der Wahrheit durch Weiterlesen

Es ist ein seltsames Land, in dem Paul lebt. Die Menschen reden dort so gut wie nie und man muss Wörter kaufen und runterschlucken, bevor man sie aussprechen kann. Wörter werden Weiterlesen
Kleiner, knackiger Werbefilm zur Weiterlesen

„Er hätte gern die Arme um sie gelegt, tat es aber nicht. Er dachte daran, wie seltsam es doch sei, hier zu stehen und sich so nach ihr zu sehnen, und dabei war sie nur einen Meter von ihm entfernt. Das Ausgussbecken war gefüllt mit Kartoffelschalen und den Resten der Zwiebel, unter dem Tisch lagen Haare herum, und der Aschenbecher war überfüllt.“ (S. 83)
Ein Neubaublock in Trondheim, Norwegen Anfang der 1960er Jahre in Zeiten wachsenen Wohlstandes: ganz normale Leute wohnen hier, deren Leben in unspektakulären Bahnen zu verlaufen scheint und deren Geschichten in „Ich werde dich so glücklich machen“ miteinander vernetzt sind.
Im ersten Teil erhalten wir Weiterlesen

Leider nimmt neben den seit dem Jahreswechsel nochmals erfreulich stark gestiegenen Seitenaufrufen, die auf ein gewisses Interesse an diesem bescheidenen Blog hindeuten, und der wachsenden, sich der heiklen Zahl 666 und damit der endgültigen Verdammung dieses Blogs durch religiöse Fanatiker und andere Ideologen nähernden Schar von Abonnenten auch die Zahl unmoderierter Kommentare auf diesem Blog derzeit beängstigende Ausmaße an – und eine Auflösung des Kommentarstaus scheint zumindest für die nächsten Tage nicht in Sicht:

Skelette sind nicht nur ein Ding gewordenes „Memento mori“, die uns an unsere eigene Vergänglichkeit erinnern, sondern weitaus mehr: sie erinnern uns an unsere eigene, weit zurückreichende Geschichte, die uns mit allen anderen Wirbeltieren verbindet und darüber hinaus reicht bis in die weit zurückliegende Zeit, als das Leben auf diesem Planeten seinen Anfang nahm. $00 Millionen Jahre weit reicht die Geschichte der Wirbeltiere zurück und damit in eine Zeit, als der erste Fisch lebte, von dem aus sich der Stammbau der Tiere entwickelte, die einen biegsame Rückenstab namens „Chorda“, die Wirbelsäule, haben.
Verschiedene Vertreter rezenter Chorda- oder Wirbeltiere stellen Jean-Baptiste de Panafieu und der Fotograf Patrick Gies in „Die Geschichte der Skelette“ vor. Sie verfolgen ihre Thematik anhand Weiterlesen
![]()
„Wer das Leben nicht Weiterlesen

Ture hat ein kleines Haus, schön eingerichtet, mit einer Blume namens Lisa und einem Hund, der Hallo heisst. Mit dem macht er einen einen Spaziergang zwischen Gras und Wolken. Doch dann Weiterlesen

Er stand vor der Haustür und hatte den Schlüssel bereits in der Hand, als er es sich anders überlegt. Er ging durch den schmalen Durchgang neben dem Haus in den Garten. Im Schutz der Dukelheit erreichte er die Strickleiter und kletterte nach oben ins Baumhaus. Er setzte sich so, dass er einen guten Blick auf das Geschehen in Küche und Wohnzimmer hatte. Seine Frau schnitt Brötchen auf, seine Söhne nahmen Wurst und Käse aus dem Kühlschrank und brachten beides zum Esstisch. Sie stellten Gläser und Teller auf den Tisch, während seine Frau Tomaten und Gurken in Scheiben schnitt.
Das hier, dachte Frohnberg, ist meine Zeit, das sind die besten Jahre meines Lebens. (s. 177)
Verlorene Träume, alte Freundschaften und spontane Entschlüsse, die einen aus dem vertrauten Leben katapultieren, seltsame Begegnungen, anachronistische Lebensentscheidungen, Treue und Rivalität, Kränkung und das Alter. Die Männer, deren Leben in diesem Buch auf subtile Weise miteinander verwoben sind, gehören nicht zu den Überfliegern, auch wenn sie auf die eine oder andere Weise Erfolge haben oder hatten, Familien gründeten, ihre Leben leben und sich mittendrin dabei ertappen, aus sich herauszutreten und ihr Leben vom Rande her zu betrachten. Bei Ritter führt das zu einer spontanen Entscheidung, die ihn (WEITER GEHT ES HIER) Weiterlesen
Schreien in der Bibliothek geht natürlich gar nicht. Erstaunliche Einblicke in den Alltag von Weiterlesen

„Die Welt ist so sehr voller Worte. Und doch bleibt so vieles, was wirklich wichtig ist, für immer unausgesprochen.“(S. 116)
„Wie selten wir tatsächlich bewußte Entscheidungen treffen, ja wie selten wir uns überhaupt vor eine Entscheidung gestellt sehen. So vieles ist bereits festgelegt: durch unsere DNA, das soziale Umfeld, das Klima, durch unsere Erziehung und den Einfluß der Menschen, mit denen wir es zu tun haben. Und ein großer Teil des Rests ist purer Zufall – wohin die Strömung uns trägt.“ (S. 80)
Vermutlich ist es eher ungewöhnlich und in den meisten Fällen nicht ratsam, den letzten Teil einer Trilogie zuerst zu lesen. In diesem Fall führte mich der Zufall (das Buch war gerade in der Onleihe der Bibliothek meines Vertrauens verfügbar) dennoch dazu, den dritten Schritt vor dem ersten zu tun, da ich derzeit alles von James Sallis und vergleichbaren Autoren verschlinge. Und ich habe es nicht bereut.
Zum Inhalt: wir begleiten Turner, einen ehemaligen Polizisten und Therapeuten, der eine dunkle Vergangenheit als Ex-Sträfling hinter sich hat, durch die Kleinstadt in Tennessee, in der er lebt. Zwei Jahre sind vergangen, seit seine Freundin Val vor seinen Augen erschossen wurde, und noch immer trauert er. Doch mit dem Mordverdacht gegen Weiterlesen

Die Ehe von Marks Eltern steht unter keinem guten Stern: oft kommt es zum Streit zwischen dem alkoholsüchtigen Vater und der Mutter. Als der zwölfjährige Mark (Mark Rendell) eines Tages bei einem Streit seine Sachen packt und ausreisst, kommt es bei der Suche nach ihm zu einem folgenschweren Unfall, bei dem sein Vater und seine Schwester sterben und seine Mutter ins Koma fällt.
Mark soll zunächst bei seiner Tante Fiona (Jane Seymour) leben. Doch die zurückgezogen auf einer Weiterlesen
![]()
„Der oft unüberlegten Hochachtung gegen alte Gesetze, alte Gebräuche und alte Religion Weiterlesen

Otto liebt es, wenn Kinder das Buch lesen, in dem er abgebildet ist. Eines Tages aber findet er das Haus verlassen vor – bis auf die große Umzugskiste, in der er und sein Buch vergessen wurden.
Doch Otto ist mutig und zieht in die Stadt hinaus auf dem Weg nach einem neuen Zuhause. Schnell ist er müde, erschöpft und einsam, vermisst sein Buch und wünscht sich heim. Doch dann Weiterlesen