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Der Hinweis, man könnte über alles lachen, außer über einige Aspekte des Islam, weil Weiterlesen
Startseite » Beitrag veröffentlicht von Jarg (Seite 17)
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Der Hinweis, man könnte über alles lachen, außer über einige Aspekte des Islam, weil Weiterlesen

Es scheint so einfach zu sein: man verpflichtet sich auf einem mehr als 100jährigen Eisernen Zweimaster namens „Stahlratte“ als Matrose, schippert damit vergünstigt durch die Karibik zwischen Panama und Kolumbien und folgt damit in gewisser Hinsicht den seemännischen Spuren des Großvaters, der sich einst als Koch für eine Zeit auf Schiffen verdingte und diese Zeit niemals vergaß.
Doch für Nils Straatmann, einen 24 Jahre alten Studenten, Autor und Slam-Poeten, wird das im Jahr 2013 zu einer echten Grenzerfahrung: er lässt das „schöne Mädchen“, in das er sich gerade verliebt hat, in Deutschland zurück und findet sich bald nahezu ohne Geld an Weiterlesen

Der 16jährige Albert lebt nach der Trennung seiner Eltern bei seinem Vater, einem introvertierten Mathematiker, in einem Haus in Blankenese. Seine Leidenschaft ist die Fotografie: so oft es geht, fährt er zum Hauptbahnhof und fängt mit seiner Kamera Abschiede auf, Augenblicke, in denen ihm die Menschen echter und wirklicher erscheinen.
Während er fotografiert, lernt er eines Tages Kati kennen: sie wirkt Weiterlesen

„Was soll man einem Menschen entgegenhalten, der sagt, er wolle lieber Gott als den Menschen gehorchen, und daher überzeugt ist, in den Himmel zu kommen, wenn er einem den Hals abschneidet?“
Die Philosophie , sie allein, diese Schwester der Religion, hat die Hände entwaffnet, die durch den Aberglauben solange von Blut trieften. Der Menschenverstand erstaunte beim Erwachen aus seiner Trunkenheit über die entsetzlichen Dinge, zu welchem ihm der Fanatismus verleitet hatte. (S. 67)
Intoleranz und Fanatismus scheinen ja in Anbetracht fundamentalistischer Salfisten-Prediger in westlichen Ländern, islamistisch motivierter Anschläge oder dem Morden des Daesh (manchmal auch IS genannt) ein Zeichen unserer Zeit zu sein. Schaut man aber zurück in die Geschichte, erkennt man schnell, dass Weiterlesen
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Was ist Toleranz? Sie ist die Menschlichkeit überhaupt. Wir sind alle Weiterlesen

Die größte Macht des Todes ist nicht, dass er Menschen sterben lassen kann, sondern dass er die Menschen, die zurückbleiben, dazu bringen kann, nicht mehr leben zu wollen. (S. 273)
Elsa steht kurz vor ihrem achten Geburtstag, ist sehr schlau für ihr Alter, hat alle Harry-Potter-Romane gelesen, stöbert gerne in der Wikipedia und liebt Superhelden. In der Schule ist sie nicht besonders beliebt und allgemein eher einsam. Zum Glück hat sie ihre 77jährige Oma, eine ehemalige Ärztin, die recht chaotisch ist, wenn es sein muss auch mal in den Zoo einbricht, es mit Rechtschreibung nicht so genau nimmt und die Nachbarn im Haus in den Wahnsinn treibt. Oma und Elsa heben eine Geheimsprache – und vor allem hat Oma für Elsa ein Weiterlesen

Es gibt Bücher, die sind so schön und faszinierend, dass man sie immer wieder zu Hsnd nehmen mag. Frank Jacobs hat mit dem Liebeskind-Verlag eines solcher Bücher vorgelegt: der Kartenliebhaber zeigt uns, dass Karten nicht immer unseren Erwartungen entsprechend die Wirklichkeit abbilden. Es gab und gibt auch immer wieder Karten, die die Welt so zeigen, wie sie sein könnte, denen geographische Irrtümer zugrunde liegen, propagandistische Absichten oder schlichtweg Karten, die phantastische oder literarische Landschaften zeigen.
Jacobs, seit seiner Jugend ein großer Kartenliebhaber und seit einiger Zeit Kartensammler, zeigt in seinem Weiterlesen

Regionalkrimis sind ja seit etliche Jahren sehr im Trend – und mittlerweile gibt es wohl kaum noch einen Landstrich in Deutschland, in dem noch keine Regionalkrimireihe spielt. Als sporadischem Krimileser begegnete mir jetzt bereits die eine oder andere Reihe. Natürlich zieht die erfolgreich auf dem Buchmarkt etablierte Regionalkrimireihe gerne auch mal eine Verfilmung nach sich wie etwa die Kommissar-Kluftinger-Reihe von Kobr/Klüpfel, die sicher zu den besseren Krimireihe zählt.
Nun geht es hier erkennbar nicht um ein Buch, sondern um eine Verfilmung, weshalb man sich an dieser Stelle wundern mag. Aber zu diesem Zusammenhang später. Jetzt mehr zum Film:
Im bayerischen Provinznest Niederkaltenkirchen kommt es zu mehreren mysteriösen Todesfällen in Weiterlesen

Lasst uns nun dafür kämpfen, die Welt zu befreien – die nationalen Schranken niederzureißen – die Gier, den Hass und die Weiterlesen

Oskari ist 13 und wächst nach dem Tod seiner Mutter allein bei seinem Vater im Norden Finnlands auf. Er steht vor einer schwierigen Nacht: er muss beweisen, dass in ihm ein Mann steckt und mit einem antiken Jagdbogen erfolgreich Beute machen. Nur nach diesem bestandenen Inititationsritual wird er vom Ältestensrat in den Kreis der Männer aufgenommen. Oskaris Problem ist, dass er so gar nicht zum Jäger taugt – und es noch nicht mal schafft, den alten Bogen zu spannen: mit angeknackstem Selbstvertrauen macht er sich trotzdem auf dem Quad seines Vaters auf den Weg in den Wald und hofft auf einen Hirsch.
Doch stattdessen ist plötzlich um ihn herum die Weiterlesen

Wie das Leben auf der Erde entstand und sich zu seiner heutigen Vielfalt entwickelte, gehört zu einer der spannendsten und immer wieder von neuen Erkenntnissen bereicherten Themen der Wissenschaft. Der niederländische Autor Jan Paul Schutten geht ihnen nach in Form einer langen Reihe von zunächst meist seltsam erscheinenden Fragen, die zunächst nur am Rande mit dem Thema zu tun haben scheinen. So fragt er etwa, was ein Pantoffeltierchen kann, ein Roboter aber nicht, aus wie vielen Zellen wir bestehen, ob Salz Weiterlesen

Es war ein so schöner Abend: eine Veranstaltung in der Bibliothek, die trotz vieler Schwierigkeiten im Vorfeld überaus gelungen war, danach eine Party bei einer kürzlich pensionierten sehr geschätzten Kollegin. Dann nahm ich das Taxi zum Bahnhof, stieg in den Zug … und erfuhr von den erschütternden Ereignissen in Paris. Jetzt fahre ich zur Arbeit, aber meine Gedanken sind bei den Menschen in Paris, denen jählings Weiterlesen

Günther Bachmann arbeitet bei einer Antiterroreinheit in Hamburg. Als der tschetschenische Muslim Issa Karpov in Hamburg auftaucht und durch sein Verhalten rasch Mißtrauen erregt, werden er und seine Mitarbeiter auf ihn aufmerksam. Karpov nimmt über die engagierte Menschenrechtsanwältin Annabel Richter rasch Kontakt mit dem zwielichtigen Bankier Tommy Brue auf, bei dem sein verstorbener Vater eine Menge Geld deponiert hat: Bachmann hofft deshalb, dass Karpov für ihn Mittel zum Zweck sein könnte, um endlich den sich einen redlichen Anschein gebende, wohltätigen und weltoffenen Dr. Faisal Abdullah der Terrorfinanzierung überführen zu können.
Doch auch der Verfassungsschutz hat Karpov im Visier und Weiterlesen
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Wir haben es da mit einer Zusammensetzung von Weiterlesen

Erst ist war da ein Juckreiz. Der Juckreiz wurde größer und kratzte sich an einem Baum. Und dann wird aus dem Juckreiz ein gutgelaunter Bär, der entdeckt dass er eine Tasche hat. Darin steckt ein Zettel mit den Worten“Bist di ich?“ und einigen hilfreichen Winken nach denen er suchen könnte. Also macht sich der Bär auf den Weg durch den wundersamen Wald, der um ihn zu wachsen beginnt, trifft das Bequeme Bergrind und den Saumseligen Weiterlesen

Schwein und Elefant sitzen gemütlich zusammen – und merken plötzlich, dass sie beobachtet werden. Nicht von einem Monster, sondern von einem Kind, dass sie liest. Schwein und Elefant freuen sich und merken schnell, dass es Spaß macht, das Kind etwas sagen zu lassen: sie lachen sich fast kaputt, als das Schwein Weiterlesen

In der zweiten Hälfte des 21. Jahrhunderts bricht die industrielle Produktion nahezu vollständig zusammen. Die Menschheit ist stark dezimiert, viele Nahrungsmittel wachsen nicht mehr auf der von Staubstürmen heimgesuchten Erde. Der Farmer Cooper, früher NASA-Astronaut & Ingenieur, hält seine Farm mit Maisanbau über Wasser. Seine zehnjährige Tochter Murphy glaubt, in ihrem Zimmer Nachrichten von einer Artt Geist zu empfangen. Tatsächlich scheinen Gravitationsanomalien eine Botschaft auf der Erde zu hinterlassen. Cooper findet heraus, dass es sich um einen Binärcode handeln muss und entschlüsselt die Botschaft: es sind die Koordinaten eines abgelegenen Geländes.
Zusammen mit seiner Tochter bricht er dorthin auf und gerät auf abgeriegeltes Gelände, auf dem die eigentlich vor Jahrzehnten aufgelöste NASA im geheimen eine Weiterlesen

Genau genommen, leben sehr wenige Menschen in der Gegenwart. Die meisten Weiterlesen

Natürlich ist Luca noch nicht müde, obwohl es schon tief in der Nacht ist. Warum auch? Wach bleiben macht schliesslich Laune. Doch dann klopft es an die Tür und das Schlaf kommt herein mit Anzug und Aktentasche. Es sieht zwar aus wie ein Schaf, besteht aber auf dem kleinen „l“ und behauptet, den Auftrag zu haben, sich um Luca kümmern zu müssen. Das begeistert den Jungen natürlich gar nicht, zumal es dauernd Weiterlesen

Als bekäme man exakt eine Chance – und wenn man die vermasselt, fällt die Tür zu und das Wunder wird sich nie wiederholen.
Der karrierebewußte Edward ist Anfang Vierzig, als Virologe international anerkannt, arbeitet hart und reist viel. Mit Frauen verbinden ihn mehr Affären als feste Liebesbeziehungen. Da trifft er die 15 Jahre jüngere Ruth, eine Soziologiestudentin, und verliebt sich in sie. Vier Jahre später heiratet das Paar. Doch der Altersunterschied macht Weiterlesen

Thomas, 16 Jahre: Er sitzt in einer Art Aufzug in völliger Dunkelheit und kann sich nur an seinen Namen, nicht aber an andere Menschen erinnern, und weiß nicht, wie sein Leben war, bevor er in diesem Aufzug landete. Schliesslich hält der Aufzug, seine Decke öffnet sich und Thomas ist an einem seltsamen Ort gelangt: eine Lichtung, umgeben von vier hohen Mauern, in denen sich vier, zu einem Labyrinth führende Tore befinden, die sich jeden Abend zur selben Zeit schliessen. Die etwa fünfzig Jungs, die Thomas hier trifft, sind auf die gleiche Weise hergekommen wie er: sie arbeiten hart, um zu überleben, und versuchen seit Jahren, tagsüber einen Ausweg aus dem Labyrinth zu finden.
Aber die Wege im Labyrinth verändern sich ständig – und es lauern auch noch mörderische, seltsame Wesen darin, eine Mischung aus Maschinenteilen und Tieren. Als einen Tag nach Thomas das Mädchen Weiterlesen

Wenn du einen Garten und dazu noch eine Weiterlesen

Schafe, Kühe, Katzen und Bienen: auch Sie würden diesen Tieren sicher sofort zuschreiben, dass sie auf die menschliche Gesellschaft und ihre Entwicklung einen entscheidenden Einfluss gehabt haben. Aber ein kleines Insekt, dass bei der Französischen Revolution eine Rolle gespielt haben soll (Menschenfloh)? Eine schnöde Fliege, die erheblich Weiterlesen

Auch wenn ich viel gelesen habe als Kind – manche Kinderbücher sind komplett an mir vorbeigegangen, auch wenn ich vermutlich unsere örtliche Bibliothek (respektive Öffentliche Bücherhalle) einmal komplett durchgelesen habe und am liebsten dort eingezogen wäre. Zu diesen Büchern zählt die „Insel der blauen Delfine“ – ein Buch, das in Deutsch erstmals 1962 erschien, seither immer wieder aufgelegt wurde.
Jetzt begegnete mir in der Bibliothek meines Vertrauens eine schöne Oetinger-Ausgabe – und da ich das Buch schon immer mal lesen wollte, bot es sich als Buch für das abendliche Vorlesen regelrecht an. Die Zwillinge waren zunächst skeptisch, dann jedoch rasch gefangen von der Geschichte des Weiterlesen

Neuseeland: Das Leben in Wohngemeinschaften hat ja seinen Reiz: man ist nie allein, hat immer jemand zum Abhängen oder Feiern. Aber natürlich gibt es auch Schattenseiten, die dann gerne bei der wöchentlichen WG-Besprechung zutage treten. So wie in dieser Vampir-WG: der 200 Jahre alte Jungspund Deacon hat seit fünf Jahn sein blutiges Geschirr nicht abgewaschen und gilt als etwas jähzornig und rebellisch, Vladislav, ein Adliger aus dem Mittelalter, nervt manchmal mit seinem großen Ego und dem Hang zur Dramatik. Und Viago ist zwar einerseits sehr sozial orientiert, andererseits auch sehr affektiert und pedantisch und regt sich immer gleich auf, wenn jemand seine ehemals nicht rote Couch mit Weiterlesen
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Es gibt Situationen im Leben, in denen es tausendmal besser ist, weniger Weiterlesen

Neugierig geworden durch Helen MacDonalds fesselnd-schönes Buch „H wie Habicht“, fand ich in der Bibliothek meines Vertrauens den vorliegenden Bildband über Habichte vor. Die vier Autoren, seit langen Jahren vertraut mit dem Habicht, informieren kenntnisreich über Weiterlesen

Pssst! Pssst! Wir haben einen Plan. – Langsam schleichen, langsam schleichen und halt. Pssst! – Erster fertig, zweiter fertig, dritter fertig …
Vier eigenartige Kerlchen mit Mützen und Keschern schleichen, streifen, klettern durch den Wald. Drei von ihnen haben einen Plan. Sie wollen einen Vogel fangen. Der kleine vierte Kerl scheint Weiterlesen

Ein Kind, dass daheim von seiner Tante immer nur „Wildfang“ genannt wurde, muss aus der sicheren Heimat fliehen, als der Krieg kommt. Sie flieht mit ihrer Mutter in einer sicheres Land. Doch sie fühlt sich fremd, da alles anders ist: das Essen, die Tiere und Pflanzen, die Leute und sogar der Wind sind anders, sind fremd. Wenn sie draussen ist, fallen die fremden Worte über sie her wie ein kalter Wasserfall und sie scheint sich bald selbst fremd. Nur zu Hause fühlt sie noch so etwas wie Heimat, weil die dort ihre eigenen Worte hat, die sie einhüllen wie eine vertraute alte Decke.
Eines Tages geht sie mit ihrer Mutter auf einen Spielplatz, wo sie Weiterlesen

Für diesen Gastbeitrag zum 2014er-Gewinner der Goldenen Palme in Cannes bedanke ich mich bei Andreas Eckenfels, der seine Rezensionen gewöhnlich im Blog „Die Nacht der lebenden Texte“ platziert.
Drama // Als Dauergast auf den internationalen Filmfesten avancierte Nuri Bilge Ceylan in den vergangenen Jahren zum Kritikerliebling. Besonders in Cannes räumt der türkische Filmemacher regelmäßig die großen Auszeichnungen ab: 2003 erhielt er dort den Großen Preis der Jury für „Uzak – Weit“, 2006 gab es den FIPRESCI-Preis für „Jahreszeiten – Iklimer“, „Drei Affen“ brachte ihm 2008 den Regiepreis ein, 2011 errang Ceylan für „Once Upon a Time in Anatonlia“ erneut den Großen Preis der Jury. Für seinen jüngsten Film „Winterschlaf“ gewann er 2014 endlich den Hauptpreis des Festivals, die begehrte Goldene Palme, dazu erneut den FIPRESCI-Preis.
Der Winter kommt
Der ehemalige Schauspieler Aydin (Haluk Bilginer) betreibt gemeinsam mit seiner jüngeren Frau Nihal (Melisa Sözen) ein Hotel in den Bergen Kappadokiens. Auch Aydins frisch geschiedene Schwester Necla (Demet Akbag) hilft in der Herberge mit aus. Der Winter ist Weiterlesen

Nebraska im 19. Jahrhundert. Die taffe und unerschrockene Witwe Mary Bee Cuddy betreibt allein ihre Farm und lässt sich als gottesfürchtige Frau von den harten Lebensbedingungen im männerdominierten Wilden Westen nicht erschüttern, trotzdem sich ihre Sehnsucht nach einem Mann an ihrer Seite nicht erfüllt. Doch unter den Pionieren in ihrer Umgebung sind auch drei Frauen, die an der rauhen Natur, der Einsamkeit und manchem Schicksalsschlag verzweifeln und letztlich den Verstand verlieren. Die kleine Gemeinde beauftragt schliesslich Cuddy, die drei Frauen nach Weiterlesen

Eine gewisse Anzahl von Müßiggängern ist notwendig zur Entwicklung Weiterlesen

Es gibt eine Unzahl von Managementhandbüchern, die sich mit Führung allgemein und der Mitarbeiterführung im einzelnen auseinandersetzen. Abgesehen davon, dass darunter viele sind, die alten wein in neuen Schläuchen verkaufen, finden sich selten Titel, die über längst bekannte Gemeinplätze hinausgehen und andere, kreativere Ansätze zeigen, seine Mitarbeiterinnen zu erreichen und zu motivieren.
Der Psychologe Fritzsche und seine zwei Co-Autorinnen gehen von einem anderen Ansatz aus: ihr Credo ist es, Mitarbeiter nicht nur mit Sprache zu überzeugen, sondern auch andere, bildhaftere Mittel und Inszenierungen einzusetzen. Ausgehend von einer sorgfältigen Vorbereitung einer Führungskraft auf eine konkrete Situation plädieren sie dafür, relativ simple, aber gut konzipierte Ausgangssituationen zu schaffen, um die zu vermittelnden Inhalte über möglichst viele Sinne zu transportieren.
Da wird dann schon mal eine reale Mausefalle empfohlen, um einer Weiterlesen

Jetzt war Dad nicht mehr da, und allmählich begann ich zu begreifen, wie Vergänglichkeit mit Dingen wie einer Halo-Erscheinung am Himmel zusammenhängt. Dass die Welt voller Zeichen und Wunder ist, die kommen und gehen. Wenn wir Glück haben, sehen wir sie. Einmal, zweimal. Und dann vielleicht nie wieder. (S. 103)
Schon als eher introvertiertes, naturverbundenes Kind hat Helen MacDonald, Tochter eine bekannten englischen Fotografen, den tiefen Wunsch, Falknerin zu werden, liest früh entsprechende Bücher, lernt die entsprechende Fachsprache und fliegt tatsächlich eines Tages ihre ersten Falken. Durch ihren Vater, der sie darin bestärkt, lernt sie, zu beobachten, Geduld zu haben und auf sich selbst zu vertrauen. Doch dann Weiterlesen

Juliette Nichols hat für alle unerwartet die sogenannte Reinigung überlebt, die als sicherer Weg in den Tod gilt (s. Band 1: „Silo“) und damit für erhebliche Umwälzungen im Silo 18 gesoprgt. Jetzt steht sie selbst als Bürgermeisterin an der Spitze: doch statt sich um die administrativen Notwendigkeiten zu kümmern, geht sie Weiterlesen

Die Leben, die wir uns vorgestellt haben, begleiten uns wie die, die wir Weiterlesen

Ein kleiner Junge namens Akim spielt draussen mit anderen Kindern. Alles scheint wie immer, obwohl in der Ferne ein Krieg tobt. Doch plötzlich ist der Krieg ganz nah – es fallen Bomben, Menschen fliehen. Akim flieht auch – doch daheim ist niemand mehr und sein Haus zerstört. Akim rennt weiter, schliesst sich Weiterlesen

Im Frühsommer erst waren Bienen auch auf der Arbeit Thema, als eine Schulklasse bei uns im Haus mit Bohrmaschinen, anderem Werkzeug und viel Material ein großes und viele kleine Insektenhotels baute und vorab einen Vortrag über Bienen und ihre Aufgaben hörte.
Wenig später gelangte das vorliegende Buch in meine Hände, das kurzerhand nebst anderen Büchern dann auch den Weg in mein Urlaubsgepäck fand. Tatsächlich war ich schnell gefesselt vom Thema, beschäftigt sich „Die Biene“ doch nicht nur mit der klassischen Honigbiene, sondern mit Bienen generell. Erstaunlicherweise entwickelten sich die Bienen aus Wespen heraus, die mit dem Aufkommen der ersten Blütenpflanzen vor etwa 150 Millionen Jahren neue Weiterlesen

Es ist verhext: kaum entdecke ich eine Musikerin oder einen Musiker, hat er oder sie gerade einen Auftritt in Hamburg. So ging es mir weiland mit Sarah Blasko, deren Album „I Awake“ ich hier endlich vorstellen möchte.
Die 1976 geborene australische Musikerin scheint hierzulande noch wenig bekannt, was erstaunlich ist, hat sie doch vor bereits 11 Jahren ihr erstes Album veröffentlicht und damals bereits einige Aufmerksamkeit zumindest in englischsprachigen Ländern erzielen können: in ihrer Heimat Australien gehört sie zu den bekannten Musikern. „I Awake“ ist ihr viertes Studio-Album und mein Einstieg in die musikalische Welt der Sängerin und Songwriterin.
Das mit dem Bulgarischen Staatsorchester aufgenommene und deshalb Weiterlesen
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Wir sollten ein riesiges Referendum abhalten, gleichzeitig auf der ganzen Welt, sogar in den finstersten Gegenden. Es ginge nur um eine einzige Frage: Wer ist dafür, nie Weiterlesen

Man kennt das: etwas ist eklig und man wendet sich unwillkürlich ab. Ob Kakerlaken, Kotze oder Motten, Mundgruch, Schleim oder die gräuliche-schleimige Substanz in manchem lange nicht gereinigten Siphon im Bad. Auch verschimmeltes Essen oder Abwasser sind selten geeignet, uns ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern und wilde Begeisterungsstrürme auszulösen. Verständlich, aber leider schade. Denn natürlich können wir derlei Unbill auch zum Alass nehmen, Fragen zu stellen – und so zumindest unser Wissen zu vermehren, wenn wir dem Ekel schon nicht ausweichen können.
Genau diesen Versuch macht überaus erfolgreich das vorliegende Buch mit dem aussagekräftigen Titel „Voll eklig“: auf über 120 Seiten werden zahllose Gründe für Ekel aufgeführt und erläutert mit einer Bandbreite, die vom Weiterlesen

Christoph Karrasch ist Reisejournalist, Videoreporter und Blogger – und kommt eines Tages auf die Idee, endlich seinen Traum von der Weltreise zu verwirklichen. Warum nicht das Ganze in zehn Tagen angehen, damit es endlich einmal klappt? Nach seinem Entschluss und der geklärten Finanzierung durch einen Verlag lässt er seine Follower auf Social-Media-Kanälen über die Reiseroute (je eine Station auf jedem Kontinent bis auf die Antarktis und Europa) abstimmen und – um das ganze zu intensivieren – sich auch noch Aufgaben stellen, die am jeweiligen Ort ausgeführt werden sollen.
Was sich vordergründig oberflächlich anhören mag, erweist sich in der ambitionierten Umsetzung als Weiterlesen
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Das Unbewegliche beeindruckt mich. Diese Flasche, dieses Glas, ein großer Stein an einem Weiterlesen

Der 14jährige Henrik ist ohne Vater aufgewachsen: immer an seiner Seite war sein mittlerweile 31 Jahre alter Onkel Simon, der für ihn Freund, Vaterersatz und Bruder zugleich war und ihm viele Bereiche des Lebens erschlossen hat. Jetzt wird Henrik langsam erwachsen und muss miterleben, wie der scher erkrankte Simon, der noch nie eine Frau geliebt hat, dem Tode immer näher kommt.
Dabei könnte dies der wunderbarste Sommer seines Lebens sein, hat sich Henrik doch Weiterlesen

Um gleich mit Missverständnissen aufzuräumen: natürlich ist dieses Buch auch für echte Frauen gleichermaßen geeignet. Martin Apolin, promovierter Physiklehrer und Physikdozent aus Wien, hat etliche unkonventionelle Schulbücher geschrieben, darunter das in Österreich sehr populäre Buch „Big Bang“ für Oberstufenschüler. Wer nun aber erwartet, dass hier physikalisches Wissen dröge abgearbeitet wird, wird schnell eines besseren belehrt.
Denn Apolin kann nicht nur überaus anschaulich erklären, sondern auch noch mit Witz. Und das ist wohl etwas, was nur Weiterlesen

Manche Musik erobert einen im Sturm, für andere wiederum braucht man Zeit und Muße, damit man offen genug für sie ist. Nimmt man sich diese Zeit, stellt man plötzlich fest, dass sich die so völlig unspektakuläre Musik sich einem langsam und unterschwellig l ins Herz vorgearbeitet hat. So erging es mir mit „Tracker“, dem achten Soloalbum von Mark Knopfler, der sich bereits auf „Privateering“ gelegentlich dem Blues ergab.
„Tracker“ kommt noch intimer herüber als das vorige Album: wieder bedient sich Knopfler Weiterlesen

„Das dritte Gesetz der Sehnsucht lautet: Nur im Spiegel anderen Weiterlesen

Der Hirsch wird in der Nacht vom Wolf verfolgt und rennt zum Haus des Hasen. „Klopf! Klopf! Klopf!“ macht er an der Tür. Nach kurzem Wortwechsel lässt der Hase den Hirsch ins Haus, damit der Wolf ihn nicht fressen kann. Doch der Wolf Weiterlesen

Diese Gastrezension des Klassikers mit Stan Laurel und Oliver Hardy stammt von Volker von „Die Nacht der lebenden Texte“.
Komödie // „Honolulu Baby, where’d you get those Eyes?“ Stan und Ollie kehren von ihrem angeblichen Kuraufenthalt auf Hawaii zurück und sind sich nicht dafür zu schade, ihren Gattinnen vor den Haustüren ein Ständchen zu bringen. Die sind jedoch gerade nicht daheim. Der Grund ihrer Abwesenheit bedeutet Weiterlesen

Sie waren unverfroren gewesen. Nichts, was noch kommen würde, würde jemals mit dieser unbekümmerten Hingabe verbunden sein. Jenes altmodische Wort fiel ihm wieder ein: Abenteuer. Das Abenteuer war aus der Welt verschwunden.
Kanada, 1978. Die Aufbruchsstimmung der 1968er ist längst verblasst und einer diffusen Liberalität gewichen. Der Fischfang in der kanadischen Provinz Neufundland liegt am Boden und junge abenteuerlustige Männer lassen sich zu waghalsigen Drogenschmuggelaktionen hinreissen. David Slaney, Sohn aus prekärem Hause, der einst ein Studium begann, ist Mitte Zwanzig, als er aus dem Gefängnis ausbricht, in dem er wegen eines gescheiterten Drogenschmuggels einsaß. Sein Kumpel Hearn, der wegen eines Formfehlers und aufgrund eines guten Anwalts damals frei kam, unterstützt ihn von fern. Zusammen wollen sie nochmal ein großes Ding versuchen und zwei Tonnen Marihuana aus Kolumbien einschmuggeln.
Der erneute Versuch steht Weiterlesen