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Wissenschaft kommt vielmehr von innen, von den Menschen und ihren Bedürfnissen selbst, und sie führt dorthin zurück. Man ist immer beides: auf dem Weiterlesen
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Wissenschaft kommt vielmehr von innen, von den Menschen und ihren Bedürfnissen selbst, und sie führt dorthin zurück. Man ist immer beides: auf dem Weiterlesen

And now, weak, short of breath, my once-firm muscles melted away by cancer, I find my thoughts, increasingly, not on the supernatural or spiritual, but on what is meant by living a good and worthwhile life — achieving a sense of peace within oneself. I find my thoughts drifting to the Sabbath, the day of rest, the seventh day of the week, and perhaps the seventh day of one’s life as well, when one can feel that one’s work is done, and one may, in good conscience, rest. [Quelle: Sabbath. In: The New York Times. Sunday Review, 14. August 2015
Was habe ich seine Bücher verschlungen! Der britische Neurologe, Schriftsteller und Essayist Oliver Sacks, der am 30. August verstarb, vermochte mit seinen Fallgeschichten wie kaum ein anderer zeitgenössischer Autor das Interesse an den Hintergründen komplizierter Krankheitsbilder zu wecken und an der Neurologie im Allgemeinen. Im Fokus standen dabei neurologisch bedingte Erkrankungen, die sich in Wahrnehmungsstörungen, besonderen Fähigkeiten oder psychischen Beeinträchtigungen manifestierten. Seine anekdotenhaften Essays waren dabei spürbar von ungemein großer wissenschaftlicher Neugier, zugleich aber auch Weiterlesen

Die Französin Alice Schäfer, 38, ist Kommissarin. Nach einer durchfeierten Nacht in Paris wacht sie ohne Geld und Papiere auf einer Parkbank im New Yorker Central Park auf, mit Handschellen an einen ihr völlig unbekannten Mann gefesselt. in Ihrer Handtasche findet sie eine unbekannte Waffe und ihr T-Shirt hat Blutflecken. Ihr ist völlig unklar, wie sie über Nacht vo0n Paris nach New York gekommen ist. Gemeinsam mit dem Musiker Gabriel Keyne, der an Abend zuvor noch in Irland auf der Bühne stand, versucht sie ohne Hinzuziehung der Polizei herauszufinden, wie und warum sie in diese Lage geraten sind. Leider müssen sie sich bei der Suche einiger illegaler Methoden bedienen, so dass die New Yorker Polizei rasch auf sie aufmerksam wird.
Bald verdichten sich die Hinweise, dass Weiterlesen

Eine abgelegenRanch in Montana. Der zwölfjährigen T.S. Spivet, Sohn einer Käferforscherin und eines knorzigen, wortkargen Rancher, hat sich ganz der Wissenschaft verschrieben. Seine besondere Begabung ist das Zeichnen von Karten, Grafiken und Diagrammen, in denen er seine Erkenntnisse und Beobachtungen, aber auch seine Ängste und Sehnsüchte auf eindrucksvolle Art zu Papier bringt. Dabei bringt er dem Whiskykonsum seines Vaters oder den sich verändernden Spaltöffnungen von Pflanzen ebensoviel Forscherinteresse entgegen wie den sich verändernden Spaltöffnungen von Pflanzen, der Weiterlesen
Erst dann hört man auf, jung zu sein, wenn ein Weiterlesen

Und in der Nacht wurde ich mehrmals wach und schaute in den grauen Himmel, der zwischen den Baumkronen vorbeirauschte. Der Wind fuhr oben in die Äste und erzeugte ein lautes, friedliches Geräusch, und die kühle Luft blies mir ins Gesicht wie ein sanftes Parfum, das ein Junge leicht in sich aufnehmen konnte, das seinen Körper einhüllen konnte, und es kam kein regen in dieser Nacht, und auch kein Schnee, und neben mir lag Jim und schlief völlig lautlos mit Heidekraut im Haar, und ich beugte mich über ihn, aber er war nicht tot, und jedes Mal, wenn ich wieder einschlief, waren wir fünfzehn, und Leben und Schlaf waren gleichermaßen verschwommen, und nichts war in der Welt verkehrt. (S. 136)
Norwegen, 1960er und 1970er Jahre: Sie waren die besten Freunde und verstanden sich ohne viele Worte: Jim, der das Gymnasium besucht hat und bei seiner alleinerziehenden Mutter lebt, und Tommy, der die letzten Jahre seiner Jugend bei einem Pflegevater aufwächst. Tommys Vater, ein kraftstrotzender Müllmann, war seit dem mysteriösen Verschwinden der Mutter gewalttätig und schlug Tommy, seine Schwester und die Zwillingsschwestern, bis Tommy sich Weiterlesen

Wir kennen alle das Märchen vom Wolf und den sieben Geißlein, einen der wahren Klassiker der Hausmärchen der Gebrüder Grimm. Doch kennen wir auch die Vorgeschichte?
Die geht so: es waren sieben Geißlein. Die wohnten mit ihrer Mutter in einem Haus und durften alles. Nur in die Standuhr durften sie nicht reinschauen, denn die könnte ja kaputtgehen. Natürlich halten sich alle daran. Bis auf eines. Und dadurch Weiterlesen

Was passiert eigentlich, wenn abends überall die Lichter ausgehen? Wer passt dann auf die Kinder auf? Natürlich sind es Weiterlesen

Toras Papa, der sonst immer nur so lange Dinge macht wie Kaffee trinken oder arbeiten, hat Urlaub und endlich geht es los. Sie wollen zusammen im Wald wandern und zwischen wilden Tieren zelten. Nachdem sie alles eingekauft haben, was sie zum Überleben in der Wildnis brauchen, fahren sie mit dem Auto Richtung Wald. Tora freut sich, denn irgendwann einmal will sie im Wald wohnen.
Als sie ankommen, fragt sich Tora, wo all die wilden Tiere bloß sind. Sie müsse nur genau hinsehen, sagt ihr Papa. Das macht Tora. Und plötzlich sieht sie sie: das kleine Weiterlesen

Verantwortung ist eine abnehmbare Last, die sich leicht Gott, dem Weiterlesen

Was der kleine Maulwurf auch tut: es gelingt ihm nicht zu fliegen. Seine Mutter weist ihn darauf hin, dass Maulwürfe das nicht können. Trotzig beharrt der darauf: „Dann bin ich eben ein Erdvogel“.
Er gräbt sich ins Freie und spricht verschiedene Tiere auf seinen Wunsch an in der Hoffnung, sie könnten ihm helfen. Doch die Weiterlesen
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Die Tragödie der Wissenschaft – das Erschlagen einer schönen Weiterlesen

Die Anschläge in Paris im Januar 2015 waren auch Anschläge auf die Meinungs- und Kunstfreiheit und damit auf eine Errungenschaft der Moderne, ohne die eine offene, demokratische Gesellschaft nicht denkbar ist.
Im vorliegenden Buch haben fast Weiterlesen
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Wir können nicht mit jenen verhandeln, die sagen: Was Weiterlesen

Nichts bindet den Geist so stark wie Besitz. Die Furcht vor Weiterlesen

Es empfiehlt sich ja immer wieder, die Welt mal mit den Augen der anderen zu sehen. Das gilt natürlich auch für Tiere – und es ist hier sogar besonders spannend, denn viele Tiere sehen die Welt tatsächlich komplett anders als wir Menschen. Guillaume Duprat zeigt uns Weiterlesen

Eine piefige Kleinstadt irgendwo in der Kölner Bucht in den 1970er Jahren. Hier lebt Raul, der wegen seinem Faible für die Band Roxy Music den Spitznamen Roxy trägt. Der 18jährige Analphabet hat die Schule geschmissen, weiß trotzdem aufgrund seiner Radioleidenschaft unheimlich viel, jobbt als Hilfsarbeiter und versucht alles, um der Einberufung zur Bundeswehr zu entkommen, bis er schliesslich als Zivildienstleistender in einem Krankenhaus landet. Seine Mutter verschleisst seit Jahren einen Liebhaber nach dem anderen. Roxy verliebt sich als Weiterlesen

Ich trage sicher Eulen nach Athen, wenn ich schreibe, dass Bücher über Rekorde ungemein zu fesseln vermögen: seit Jahren ist das Guinness-Buch der Rekorde ein immer wieder aufgelegter und aktualisierter Bestseller, wenngleich etliche der dort aufgeführten Rekorde einem nicht nur fragwürdig, sondern auch unappetitlich, abwertend und schräg erscheinen mögen.
„Das große Buch der Rekorde“ ist anders: zwar bedient es sich gleichermaßen der „großen Zahl“, um sich etlicher Themen zu widmen. Aber die Weiterlesen

Patrick ist Angestellter im Chemiewerk seines Freundes Marc. Rastlos ist er nach einem Chemieunfall unterwegs, beschwichtigt Anwohner und hilft Mark trotz dessen erwiesener Schuld bei illegalen Aktionen zur Vertuschung des Unfalls. Patrick gerät dadurch aus dem Gleichgewicht und verstrickt sich im Namen der Freundschaft tief in Schuld und Gefahr. Doch Marc braucht auch privat voll die Kraft seines Freundes, da seine Frau Weiterlesen

Wenn über das Grundsätzliche keine Einigkeit besteht, ist es Weiterlesen

Wer mit dem Gedanken spielt, Vegetarier zu werden oder zumindest den Fleischanteil in seiner Ernährung zu reduzieren, hat ja nicht selten eine Menge Fragen, wenn erstmal die Auseinandersetzung mit dem Thema begonnen hat: Ist das gesund? – Schmeckt das überhaupt? – Ändere ich damit etwas? – Welche gesellschaftlichen, ethischen und politischen Aspekte verbinden sich mit vegetarischer Ernährung? – Ist das teuer?
Anne Lehwald und Simone Ullmann haben einen ganzen Katalog von Fragen zusammengestellt: in zehn Kapitel gegliedert, versuchen sie fundierte Antworten auf mögliche Fragen zu geben. Dabei Weiterlesen

Betriebswirtschaftsbücher auf Jargsblog? Ja, das kann passen – vor allem, wenn ein solches Buch weit über sein angestammtes Genre hinausreicht, für alle Lebenslagen und -bereiche nützlich erscheint und dabei auch noch anregend geschrieben ist. In medias res: Manche schwören ja darauf, Entscheidungen aus dem Bauch heraus zu treffen, manche bedienen sich statistischer Modelle, schreiben vergangene Entwicklungen fort oder setzen ganz auf die vermeintlichen Erfolgsmodelle unbekannter oder prominenter Vorbilder. Doch ganz so einfach ist die Wirklichkeit nicht – und oft gehen wir in Entscheidungen von falschen Annahmen aus, bewerten Dinge zu stark, unterschätzen sie oder lassen uns blenden, weil die eigentlich wesentlichen, eine Entscheidung in einer konkreten Situation beeinflussenden Fakten ausserhalb unseres Wahrnehmungs- oder Erfahrungshorizontes liegen.
Hartmut Walz, Professor an der Hochschule Ludwigshafen am Rhein, zeigt in „Einfach genial entscheiden“, wie wesentlich Weiterlesen

Oje: Da hoppelt man als Häschen unbedarft durch die Stadt – und fällt durch den offenen Gullideckel ins Dunkle. Jetzt bloß schnell hinaus aus der Kanalisation, wo einen von überall Weiterlesen

Eigentlich war ich ja mal leidenschaftlicher Tee-Trinker: mit Kannevorwärmen, Kenntnissen über sämtliche Abkürzungen bis hin zu SFTGFOP1 und einer permanenten Bereitschaft, auch für den europäischen Gaumen exotische Tees wie Lapsang Souchong (Rauchtee) oder Tees mit seltsam anmutenden Teebezeichnungen wie Gunpowder zu probieren. Das war irgendwann vor fünfzehn Jahren vorbei: es gab einen radikalen Bruch und die Hinwendung zum Kaffee – seitdem hat sich die Patina meiner natürlich niemals gepülten Teekanne nicht mehr verändert.
Nun könnte ich darüber schreiben, dass ich derzeit wieder eine leichte Annäherung an die Teewelt mache und den einen oder anderen Grüntee probiere. Speziell jene mit Jasmin, da Jasmin bei mir ähnlich wie Vanille fast schon rauschhafte olfaktorische Ekstasen hervorrufen kann und … aber lassen wir das. Schreiben wir stattdessen über dieses wunderbare Buch für KAFFEELIEBHABER. Denn einer solcher bin ich ja eigentlich, weiß ich doch vor der ersten morgendlichen Tasse aus der Cafetière weder wie ich heiße noch auf welchem Planeten ich mich befinde – geschweige denn warum.
Das vorliegende Buch von Anette Moldvaer, einer englischen Weiterlesen
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Allzu tiefes Schweigen macht mich so bedenklich wie Weiterlesen

Es ist nicht so einfach, wenn man zehn Jahre alt ist, wegen der Geheimagententätigkeit der Eltern bei Onkel und Tante Leben muss, sich durch ein fotografisches Gedächtnis alles merken kann und deshalb als Besserwisser gilt. Da trifft es sich gut, dass in Jims Zimmer eines Nachts ein Galimat auftaucht: ein kugelförmiges Wesen aus einer anderen Galaxie, dass sich unsichtbar machen und Dinge materialisieren kann und außerdem das letzte Wort am Satzende immer zweimal wiederholt.
Jims größter Wunsch ist es nämlich, wenigstens Weiterlesen

Sommer 1819: Owen Wedgwood, einst als Kind vor einem Kloster ausgesetzt, hat es zum geschätzten Koch des einflußreichen Lord Ramsey geschafft, in dessen Diensten er seit acht Jahren steht. Ein anderes Leben ist für Owen kaum vorstellbar. Doch dann überfällt Mad Hanah Mabbot mit ihren Piraten das südenglische Landgut des Lords, ermorden ihn und entführen Owen. Mabbot stellt ihn vor die Wahl: entweder er kocht ihr jeden Sonntag ein erlesenes Mal – oder er kann den Haien Gesellschaft leisten.
Owen steht von jetzt an unter Druck, muss er doch mit unzureichenden Mitteln und Zutaten an Bord des in Küchendingen dürftig ausgestatteten Piratenschiffs Rose jede Woche erneut sein Können unter Beweis stellen. Nur wenn er sich Weiterlesen

Weniger ist oft mehr, wie dieses Bilderbuch zeigt. Der auf das Wesentliche reduzierte Text erzählt die Geschichte einer ungleichen Freundschaft zwischen der Katze und dem Fisch, die sich nachts im Park treffen. Jeder nimmt den anderen mit in seine Welt auf ein kleines Abenteuer und Weiterlesen

Der Bär sieht ihn zuerst: den Kuchen weit oben auf dem Fensterbrett in dem turmartigen Haus. Aber er kommt nicht ran. Zum Glück kommt das Schwein und steigt ihm auf den Kopf. Doch das reicht auch noch nicht. Da kommen nacheinander der Hund, der Hase und etliche andere Tiere, bis Weiterlesen
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Das Geheimnis des Glücks ist die Freiheit, das Geheimnis der Freiheit aber Weiterlesen

Aufklärungsbücher gibt es ja wie Sand am Meer und für nahezu jedes Alter: aber kaum eines kommt wohl so frech, erfrischend und zugleich kurzweilig informativ und kindgerecht behutsam daher wie „Klär mich auf!“. Die Bandbreite der Fragen reicht unter anderem von anatomischen Details (Warum Weiterlesen
Kurz, knackig und ohne viele Worte: schöner und humorvoller Weiterlesen

Viele bekannte und unbekannte Tiere aus den südlichen Gefilden unseres Planeten sind hier versammelt: vom Tiger bis zum Flusspferd, vom Tasmanischen Teufel bis zum Ameisenbär. Auch mein Lieblingstier, der Tapir, fehlt nicht und ist in der Variante des asiatischen Schabrackentapirs vertreten. Dabei setzt das vorliegende Buch weder auf Vollständigkeit noch auf ausführliche Beschreibungen, sondern ganz auf Weiterlesen

Auch wenn ich sicher nicht mehr zu einem großen Reiter werde und mich nur gelegentlich auf den Rücken unseres oder eines anderen Pferdes traue – die Faszination für diese wunderschönen Tiere hat mich durchaus auch erreicht. Damit haben auch Bücher über Pferde wie das vorliegende bei mir eine reele Chance.
„Das Pferdebuch“ von Annette Hackbarth aus der Reihe „Tiere auf dem Land“ hat Weiterlesen

Die Erwachsenen begehen eine barbarische Sünde, indem sie das Weiterlesen

Wir Menschen neigen ja doch deutlich dazu, Tiere entweder mit dem Bambi-Blick zu betrachten (dann sind sie süß und erfahren meistens auch signifikant mehr Schutz) oder mit dem Gegenextrem, einer aus Ekel oder Abscheu gespeisten Neugier. Und natürlich liegt gerade bei den uns befremdlich, da nicht in unsere anthropozentrische Weltsicht passenden Tieren wie etwa dem Sackkrebs, der während seines Larvenwachstums die Kontrolle über seine Opfer (Krabben) übernimmt und außer über ein Hormon- und Fortpflanzungssystem keine eigenen Organe hat. Was sich im ersten Moment seltsam ausnimmt, erweist sich bei genauerer Betrachtung nicht als „Missgeschick“, sondern als Weiterlesen
Kleine Dokumentation über die Kamelbibliothek in Kenia und über die Weiterlesen

Ich bin nicht einverstanden mit dem, was Sie sagen, aber ich würde bis zum Äußersten dafür kämpfen, dass Sie es sagen dürfen. (Voltaire)
Der Anschlag auf die Redaktion des französischen Satiremagazins Charlie Hebdo und auf einen jüdischen Supermarkt in Paris löste Anfang des Jahres weltweit Erschütterung und Bestürzung aus. Der Anschlag wurde in breiten Kreisen wahrgenommen als das, was er wahr: ein Anschlag auf die Meinungsfreiheit und das Grundrecht auf Satire. Schon kurz nach dem Anschlag solidarisierten sich viele unter dem Slogan „Je suis Charlie“ (Ich bin Charlie) und setzten ein Zeichen für die offene Gesellschaft, für die unbedingte Freiheit von Presse und Kunst. Wohltuenderweise stellten sich selbst hohe islamische religiöse Würdenträger an die Seite von Charlie Hebdo und erwiesen damit den ermordeten Zeichnern Respekt.
Eine kleine Auswahl von Zeichnungen, die als Reaktion auf den feigen Anschlag, ist jetzt in diesem kleinen Büchlein des Riva-verlages erschienen. Darunter auch Weiterlesen

Es gibt ja bereits eine Reihe von Büchern, die sich mit der Rückkehr von Wildtieren und insbesondere mit der erfolgreichen Wiederansiedlung größerer Prädatoren auseinandersetzen. Gerade zum Wolf sind in den letzten Jahren einige besonders schöne Bücher erschienen, die sich bildreich und mit dem Fokus auf die Biologie mit dem Urahn unseres Haushundes auseinandersetzen.
Der Journalist Eckhard Fuhr spannt den Bogen weiter und taucht tief ein in die Naturgeschichte des Wolfes und dem lange Jahrhunderte gespannten Verhältnis des Menschen zu diesem großen Raubtier, das schliesslich zur Ausrottung des Wolfes in weiten Teilen Westeuropas führte. Für sein Buch ist er weit durch die Republik gereist auf den Spuren des Wolfes.
Er beginnt mit den letzten Wolfstötungen im frühen 20. Jahrhundert, die hinter das lange Zeit auf Ausrottung zielende Bestreben des Menschen einen Schlußpunkt setzten und schon in der sprachlichen Kälte der zutage geförderten Dokumente keinerlei Gefühle für den Wolf erkennen liessen. Ausgehend von spezifischen biologischen Charakteristika des Wolfes beschreibt Fuhr dann die rasante Rückkehr des „Superjägers“, der bereits Weiterlesen

Sie ließen sich in den weißen Sand fallen und ruhten nebeneinander in der Sonne. Ezio wusste nicht, ob Giovanna wirklich wollte, dass er sie küsste. So vergingen Minuten, Minuten, die Tagen glichen, die Wochen glichen, Monaten und Jahren. Denn Stille dauert eine Ewigkeit, wenn ein Mädchen neben einem Jungen liegt. (S. 61-62)
San Cataldo (fiktive Kleinstadt in Italiens Süden) im Sommer 1945. Der junge Ezio ist mit seinem Bruder am Strand und wird magisch angezogen von der schönen Giovanna, die anders als alle anderen Frauen einen zweiteiligen Badeanzug trägt und so – ungewöhnlich für ihre Zeit – ihren bezaubernden Nabel sichtbar macht. Ezio verliebt sich Hals über Kopf in Giovanna, die ihre Freiheit und das Meer liebt, und verbringt viel Zeit mit ihr. Doch auf Weiterlesen
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Die ganze Kunst zu gefallen, besteht darin, nie von Weiterlesen

Dylan Mint ist 16 Jahre alt und leidet unter dem Tourette-Syndrom. Sein Vater ist Soldat in Afghanistan, seine Mutter in letzter Zeit seltsam, da sie oft heult und oft Besuch von einem Taxifahrer namens Tony bekommt, der sein Auto frech auf Dads Parkplatz abstellt. Sein bester Kumpel ist der unter Asperger leidende Pakistani Amir, den Dylan gegen jede Form von Rassismus verteidigt. Seine Krankheit, die immer wieder zu unwillkürlichen Ticks und unflätigen Ausbrüchen führt, nennt er Mr. Dog, als wäre sie ein bellender, fluchender, tobender Hund.
Als wäre seine Krankheit nicht genug Belastung, erfährt Dylan plötzlich, dass Weiterlesen

Bär, Elch und Biber brechen mal wieder auf in ein neues Abenteuer: diesmal ist ein Berggipfel das erklärte Ziel der beiden. Doch was als gemeinsame Tour begann, wird schnell langweilig und darum plötzlich zu Weiterlesen

Der Biologe und Ingenieur Mark Watney gehört zur sechsköpfigen Crew von Ares 3, der dritten, akribisch und aufwändig vorbereiteten bemannten Mission zum Mars. Am sechsten Tag nach der Landung wird die Crew durch einen außergewöhnlich schweren Sandsturm gezwungen, überstürzt das Basislager zu verlassen, die Mission abzubrechen und mit dem Marsrückkehrmodul und dem in der Umlaufbahn befindlichen Raumschiff Hermes den Rückflug zur Erde anzutreten. Auf dem Weg zum Rückkehrmodul wird Watney verletzt und von den anderen getrennt: im Glauben, er sei tot, fliegt die Crew zurück zur Erde.
Mark Watney überlebt jedoch. Ihm gelingt es, sich zurück in die Basis zu retten. Nüchtern zieht er Bilanz und stellt fest, dass er keinen Kontakt zur Erde bekommen kann und für maximal dreihundert Tage Lebensmittel hat – die nächste Mars-Mission Ares 4 aber erst in vier Jahren erwartet wird. Sein Überlebenswille ist so stark, dass Watney einen Weg findet, die ihm zur Verfügung stehende Lebensspanne mithilfe Weiterlesen

Warum ist der Himmel blau? Wie macht man Käse? Watum wird es im Herbst früher dunkel? Kinder haben tausende Fragen, wenn sie die Welt entdecken – und wir Erwachsene stehen oft vor dem verblüffenden Phänomen, dass wir die Antworten nicht oder nicht genau wissen. Sie kennen das.
„Warum!“ stellt unzählige solcher vierteljährlich im gleichnamigen Elternmagazin publizierter Fragen zusammen, orndet sie dem Jahreskreis und thematisch zu und Weiterlesen

Die BuchWelt ist seit dem letzten Upgrade, dem Großen Remake, sehr viel plastischer geworden: mittlerweile liegt sie innerhalb einer Hohlkugel und verfügt sogar über eigene Landkarten, die die Grenzverläufe der Genres deutlich erkennen lassen. Die fiktive Thursday Next hat es nicht leicht: ständig muss sie in der BuchWelt die Einsätze der Protagonisten in der nur noch wenig gelesenen Thursday-Next-Reihe koordinieren und dabei auch noch auf allerlei Animosiäten und Empfindlichkreiten Rücksicht nehmen. Der fiktive Dodo und die unverständliche Miss Malaprop machen es ihr auch nicht gerade leicht. Dann bekommt sie noch mit Carmine O’Kipper eine offensichtlich unfähige Stellvertreterin für ihre Rolle, die sich mehr für lustvolle Vergnügungen mit Kobolden interssiert als auf ihre Dienstleistung als Romanfigur. Was nutzen einem Urlaubs- und Pausenansprüche, wenn man mit solchen Kolleginnen und Kollegen gesegnet ist und der Tourismus in die Außenwelt mittlerweile ganz verboten ist?
Der Absturz eines Buches wird daher zur willkommenen Abwechslung im öden Alltag für die fiktive Thursday: sie erhält von Commander Herring den Auftrag, in Weiterlesen

Die Ironie ist, dass Charles Lindbergh zu dem Zeitpunkt, als Amerika bereit war, sich in die Lüfte zu schwingen, niemandes Held mehr war
Bill Bryson hatte eigentlich nur vor, ein Buch über den legendären Atlantikflug von Charles Lindbergh im Jahr 1927 und den bizarren, elf Todesopfer fordernden Wettkampf um diese erste Überquerung des Meeres per Flugzeug zu schreiben. Doch im Laufe der Recherche entdeckt er, dass sich in diesem Jahr sehr viel mehr bündelt als ein Meilenstein der modernen Verkehrsgeschichte. So wurde daraus ein Buch über Weiterlesen

Sie sagte nichts. Ich saß einen Moment lang da, schaute sie an, dann zog ich mich aus und stieg hinein, wartete, dass das Wasser sich um mich herum auffüllte. Ich tauchte den Kopf unter und hielt den Atem an, und mein Ring streifte am Porzellan entlang – man hatte mir Gott zum Mann bestimmt. Ich sollte mit Gott verheiratet werden. ich stellte mir vor, wie ich meine Handgelenke aufschlitzte, rot auf weiß. Es wäre so grell, so schön. Ich hörte mein Herz schlagen und erinnerte mich, dass es nur begrenzt schlug. Es schien so grausam, man pflanzte uns eine kleine Bombe ein, und wir mussten immer neue Wege finden, sie zu ignorieren. (S. 147)
Die Vereinigten Staaten sind ein merkwürdiges Land, gespalten zwischen Moderne und religiösem Fundamentalismus, zwischen Aufklärung und Restauration, zwischen Frömmigkeit und Bigotterie. Es ist soweit und der Weltuntergang steht bevor: Die 15jährige Jess und ihre 17jährige Schwester reisen auf dem Rücksitz des Familienautos mit ihren religiös-fundamentalistischen Eltern quer durch die Staaten und am Bible-Belt entlang Richtung Westen, der bevorstehenden, vom Propheten Marshall angekündigten Entrückung entgegen. Vier Tage dauert die Fahrt, in der sie auf Interstate-Highways und Nebenstrecken unterwegs sind, in heruntergekommenen Motels übernachten und schliesslich mit dem letzten Geld und kurz vor dem Ziel in einem Weiterlesen

Mina die Maus wartet im Abendrot auf ihren ungewöhnlichen Freund: den Weiterlesen

Paris: Louis ist ein kleiner Marienkäfer, der sehr geschickt fliegen kann und keinem Abenteuer aus dem Weg geht. Eines Abends trifft er eine erschöpfte Motte namens Lotte, die nicht aufhören kann, immer wieder in das eine verlockende Licht zu fliegen. Louis fasst den Entschluß, ihr zu helfen. Aber Weiterlesen