
Die Kasbah von Algier, das Opernhaus von Sydney oder die Reisterrassen Balis, die Ruinen von Angkor Wat in Kambodscha, der alte Hafen von Byblos in im Libanon oder das Rote Fort in Dehli: sie alle sind Weiterlesen
Startseite » Beitrag veröffentlicht von Jarg (Seite 31)

Die Kasbah von Algier, das Opernhaus von Sydney oder die Reisterrassen Balis, die Ruinen von Angkor Wat in Kambodscha, der alte Hafen von Byblos in im Libanon oder das Rote Fort in Dehli: sie alle sind Weiterlesen

Boston. Eine Serie brutaler Morde an Frauen erschüttert die Stadt. Jane Rizzoli und Thomas Moore ermitteln. Während Jane, gewohnt, in einer Männerwelt nur durch überdurchnittliche Leistungen punkten zu können, in alle Richtungen ermitelt, versucht Thomas Moore, sich mit der Ermittlungsarbeit von seiner gerade durchlittenden Scheidungen abzulenken.
Doch nicht nur Rizzoli und Moore sind durch die Morde in Atem gehalten. Dr. Cordell, die vor zwei Jahren brutal Weiterlesen

Urlaub im Schwabenland, genauer im weithin unterschätzten Hohenlohe und noch genauer unweit von Schwäbisch-Hall, ist natürlich nicht mit Urlaub in Angeln zu vergleichen bis auf die Tatsache, dass Radfahren auch dort Spaß macht (jedenfalls mir) und andere Herausforderungen stellt (Steigung statt Gegenwind).
Natürlich wären wir auch gerne mit so einem alten Reisebus angereist, der hier an der Neufelser Mühle vorbeirauscht, um an der Gegenseite die steile Anfahrt hinaufzufahren. So aber trug uns unser Weiterlesen

Der Bär liebt seinen Hut sehr und will ihn zurück. Also sucht er ihn überall, fragt Fuchs, Frosch,. Hase, Schildkröte und andere Tiere, ob sie seinen Hut gesehen haben. Jedes Tier Weiterlesen

Die Zuneigung der Welt hat mich verwöhnt, die Welt hat mich geliebt und gehasst. Ja, sie hat mir ihr Bestes gegeben und nur wenig vom Schlimmsten. Was auch die Wechselfälle des Lebens mir Böses gebracht haben, ich glaube, daß Glück und Unglück aufs geratewohl über uns dahinziehen wie Wolken. Da ich das weiß, lasse ich mich durch die schlimmen Dinge nie zu sehr erschrecken und von den guten gerne überraschen. Ich besitze keinen Plan für das Leben, keine Philosophie – ob Weiser oder Narr, wir alle müssen mit dem Leben ringen. (S. 497-498)
Wer die unsterblichen Filme von Charles Chaplin liebt und ihn wie ich für einen der bemerkenswertesten Künstler des 20. Jahrhunderts hält, wird sich früher oder später auch mit seiner Biografie beschäftigen.
Besonderes Augenmerk verdient dabei seine Autobiografie, die Chaplin 1964 im Alter von 75 Jahren schrieb. Das Buch war seinerzeit ein Bestseller und lohnt noch heute die Lektüre, gibt Chaplin doch Weiterlesen

Wer ist das wohl: beginnt den Tag laut wie ein Hahn, ist frech wie ein Dachs, kann hungrig sein wie ein Wolf und still wie ein Mäuschen, schmutzig wie ein Weiterlesen
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Durch den Humor sehen wir im scheinbar Rationalen das Irrationale, im scheinbar Bedeutenden das Unbedeutende. Er stärkt auch unsere Fähigkeit zu Weiterlesen

Ich saß wie ein Neutrum auf einem der Hocker. Ich blickte auf die Menschen und konnte nicht glauben, dass ich auch von ihrer Sorte war. Ich könnte auch anstoßen, könnte ins Gespräch kommen, könnte glänzende Augen haben, eine rauchen und genüsslich Wein oder Bier trinken. Aber ich konnte es nicht. Ich befand mich ganz weit weg vom Ufer, ich trieb auf offener See und scheute mich, an Land zu gehen. (S. 249)
Louise Jacobs wächst in der Schweiz mit sechs Geschwistern in sehr begütertem Haus auf, zählt ihre Familie doch zur reichen Brener Kaffeerösterdynastie Jacobs. Die Eltern kümmern sich um ihre Kinder, fördern und sind großzügig. Nur Louise macht es ihnen nicht leicht, denn durch die früh Weiterlesen
Schöner kleiner Film, der Bücherfreunde Weiterlesen

Mittlerweile hat sich das Wetter nach unserer Rückfahrt auch im wunderschönen Angeln und seinen schönen Stränden ja doch Richtung Sommer entwickelt. Zunächst aber kamen bei der urlaubenden Familie durchaus Sehnsüchte nach einem wesentlich wärmeren Urlaubsort (Marokko?) auf oder doch zumindest einer Destination, wo Wetter, Jahreszeit und Ort mehr in Übereinstimmung standen (Island?): trotzdem waren die Zwillinge bereits am ersten Tag weder vom Bad in der Ostsee abzuhalten noch von dem alljährlichen, mit Vaterunterstützung zu unternehmenden Versuch, die Ostsee mittels größerer Grabungen endgültig trockenzulegen.
Unterbrochen wurde dieser erste Badetag nur von mehreren sturzbachartigen Regenfällen, bei denen die gesamte Familie sich zur Flucht ins fahrbare kleine blaue Raumwunder veranlasst sah, dessen hektisch wischende Scheibenwischer rasch für zu leicht befunden wurden, war doch bereits nach wenigen Sekunden und verstärkt durch rasch beschlagene Scheiben keine Sicht mehr möglich auf den Strand und damit auch auf die Kanalbauarbeiten. Schnell stellte sich da die Frage, ob es in Japan keinen Weiterlesen

Kapitän von Schultz, der pensionierte Pirat, hat schlechte Laune. Ruhelos tigert er nächstens in der Turmstube seines Leuchtturmes hin und her, gelangweilt von seinem Leben ohne Piratenabenteuer, ohne Menschen, die sich vor ihm fürchtn, ihm, dem früheren Schrecken der Meere. Plötzlich klopft es. Kapitän von Schultz steigt die Wendeltreppe herunter und öffnet die Tür. Doch niemand ist da. Hat er sich geirrt? Da klopft es wieder. Und wieder. Doch niemand ist zu sehen, wenn der zunehmend nervösere Kapitän die Tür öffnet. Hals über Kopf flieht er zu Lola und ihrem Großvater, die sich gerade streiten, weil Großvater immer beim Damespiel verliert.
Als Lola hört, dass Kapitän von Schultz sich vor einem Gespenst fürchtet, sieht sie rasch die Verbindung zu Weiterlesen

Groß war zunächst der Schreck, als wir beim Schwabenurlaub den geplanten Besuch in einem unserer Haller Lieblingsläden absolvieren wollten, um ein paar neue, spannende Spiele und ein paar Mitgebsel für das anstehende Halb-Acht-Fest der zwillinge zu erstehen: schon von weitem sahen wir, dass die Weiterlesen

Zu unrecht steht dieser Klassiker der Bergsteigerlektüre im Schatten der Bücher, die über die Besteigungen kleinerer Berge wie des völlig überschätzten Mount Everest geschrieben wurden. Gelang doch Mitte der 1950er Jahre endlich in einer heroischen, groß angelegten britischen Expedition die Bezwingung dieses 40.000 Fuß hohen und damit höchsten Gipfels der Erde, ungeachtet aller Schwierigkeiten, die der zunächst überfordert erscheinende Expeditionsleiter mit den 3000 einheimischen Trägern, dem Koch und seinen fremdartigen Gerichten und dem zunächst seinen Aufgaben wenig gewachsen scheinenden Team aus sehr britischen Gentleman: „Binder“, so der Codename des Expeditionsführers, hat so seine Zweifel am ständig kranken Arzt, dmr motivationslose Gipfelstürmer, dem unfähig erscheinende Navigator, der einige Male verloren geht und schon den Ort der Vorbesprechung nicht findet und dem Übersetzer, der aufgrund einer sprachlichen Unsicherheit zunächst 30.000 statt 3.000 ‚yogistanische‘ Träger anheuert. Doch dann …
Halt. Zwar gibt es den Rumdoodle Peak, einen knapp Weiterlesen

Der Ostseeküstenradweg zählt sicher zu den schönsten Radfernwegen Deutschlands. Auch durch die schönen Landschaften Angelns führt er hindurch und schlängelt sich küstennah mit Schleifen ins Hinterland von Kappeln nach Flensburg. Den Abscnitt von Kronsgaard bis Westerholz befuhr ich mit dem achtgängigen Mietfahrrad an einem Weiterlesen

“Man druckt viele neue Bücher, man würde gut tun, wenn Weiterlesen

„Manchmal ruderten wir mit dem Gummiboot in die Dunkelheit hinaus, um unsere Behausung auch einmal nachts von draußen zu besehen. […]. Einzig, daß wir lebten, fühlten wir tief und stark. Und uns wurde bewußt, daß die Menschen auch schon vor dem Zeitalter der Technik das gleiche empfunden und getan hatten – in einem noch tieferen Sinne als wir. Die Zeit hörte gleichsam auf zu existieren. Alles wahrhaft Seiende war, wie es immer gewesen und immer sein würde“ (S. 139-140)
Es gibt Bücher, die sind untrennbar mit der eigenen Kindheit verbunden und bilden so etwas wie den persönlichen Lesekanon der Lektüren, an die man sich immer und unter allen Umständen erinnern zu können scheint. So ein Buch ist für mich „Kon Tiki“ von Thor Heyerdahl, dass ich mir damals wie viele andere Bücher aus der Bücherhalle ausgeliehen hatte und schier atemlos verschlang.
Jetzt, viele Jahre später und selbst Vater geworden, las ich das Buch ein weiteres Mal während des Urlaubs in Angeln, erneut fasziniert vom Wagemut Heyerdahls und seiner Mannschaft, mit einem einfachen, nach alter Art gebauten Floß aus Balsaholz den Pazifik von Peru aus zu queren, um schliesslich nach 101 Tagen Weiterlesen

Urlaub in Angeln ist traumhaft.
Und nun zu etwas völlig anderem: die Sommerurlaubszeit mit den Zwillingen führte uns in diesem Jahr nicht nur in die wunderbaren Landschaften Angelns, sondern auch endlich in die Arche Wardernordwestlich von Hamburg, an deren Weiterlesen
Bücher sind letztlich auch nichts anderes als Weiterlesen

In den 90er Jahren war der Mount Everest bereits zu einer Art Pauschalreiseziel für Bergtouristen geworden und verkommen. Für eine beträchtliche Hand voll Dollars konnten (jnd können) sich zahlungskräftige Menschen sich von Profibergsteigern rundum versorgt bis auf den Gipfel bringen lassen. Jon Krakauer ging im Mai 1996 für das Magazin „Outside“ als Kunde mit auf so eine Expedition, um über die Kommerzialisierung des Mount Everest zu berichten.
Doch beim Abstieg vom Gipfel des Mount Everest führt ein Weiterlesen

Lydia und ihr Freund Christopher reisen oft gemeinsam. Im Frühjahr verschlägt es sie fast wie zufällig nach Marokko. Während Christopher immer wieder die Gelegenheit nutzt, gezielt Antiquitäten für seine Kunden in der kanadischen Heimat zu suchen, fotografiert Lydia und sammelt alles, was sie findet – wie Eintrittskarten, Busfahrscheine, Zeitungs- und Buchausschnitte – und verbindet sie zusammen mit ihren subjektiven Eindrücken und halbdokumentarischen Notizen in ihrem Tagebuch zu einem Protokoll ihrer Reise.
Doch schon in Tanger geschieht Seltsames: scheinbar wird sie im Hotel von Flöhen gebissen. Doch auf ihrer linken Hand beginnen sich seltsame Linien und Zeichen zu bilden, die Weiterlesen
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So ein Weblog lässt sich ja zum Glück bequem per Autopilot steuern: während der erholungsbedürftige Blogbetreiber in Angeln sitzt und sich zumindest in der ersten Woche des Sommerurlaubs fragt, weshalb er nicht gleich Grönland gebucht hat, ob zwei Wochen Tahiti mit Kindern eigentlich bezahlbar sind und wo verdammt nochmal die Wärmflasche ist, erscheinen Blogbeiträge aus dem gut gefüllten Weiterlesen

Tete läuft weiter als sonst üblich an der Mauer entlang und staunt über eine kleinblättrige Pflanze, die sich an die Mauer klammert. Neugierig geworden, schaut er sich das Gelände hinter der Mauer an. Ganz verwildert ist es. Seinen Freunden Kasi und Eule schlägt er vor, dort einen Garten zu bauen mitten zwischen den Häusern. Gesagt, getan – Samen und Pflänzchen sind auch schnell besorgt und die Kindern sind Weiterlesen
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„Wie trivial erscheint mir gegenwärtig die Meinung, daß mit dem Aufgeben der sogenannten religiösen Ideen alle Weiterlesen

Englische Provinz Nähe Bristol, 18. Jahrhundert. Im Gasthof „Admiral Benbow“ der Familie Hawkins quartiert sich ein geheimnisvoller, trinkfreudiger alter Seemann namens Bill Bones mit seiner Seemannskiste ein. Offenbar hat Bill Bones Angst vor einem Einbeinigen, den er bietet dem jungen Gastwirtssohn Jim Hawkins Geld, wenn er ihn sichten sollte. Plötzlich treiben sich merkwürdige Weiterlesen

Die Rubrik „Film am Mittwoch“ macht immer noch Sommerpause. Daher geht es heute per Spielfilm nach Schwaben.
Oberrieslingen und Unterrieslingen liegen idyllisch in der beschaulichen schwäbischen Provinz. Doch leider sind die beiden gemeindes einandern nicht grün: im einen Dorf steht die Kirche, im anderen liegt der Friedhof. Das sorgt für Zank und Streit seit Jahren. Und seit einiger Zeit ist dann auch noch dieses tiefe Schlagloch genau auf der Grenze der beiden Gemeinden, für dass sich niemand zustänig fühlt bzw. alle die Zuständigkeit der jeweils anderen Gemeinde in die Schuhe schieben.
Als wäre das nicht genug, stirbt eines Tages Oma Häberle aus Oberrieslingen nach einem Besuch in Unterreislingen – und dann will noch ein reicher Amerikaner für viel Geld die Kirche im Dorf kaufen. Den Unterrieslingern reicht es: der Streit eskaliert und bekommt zusätzlichen Schwung durch einen uralten Fluch, eine Bestattung neben dem Komposthaufen und ein brisantes Weiterlesen

„Ab und zu finde ich am Strand auf dem großen Stein zwei frische Makrelen. Ich glaube, Mama kommt nicht zurück. Wenn ich groß bin, werde ich Seemann. Oder Seehund.“
Bücher von Nikolaus Heidelbach sind für mich stets ein Ereignis, hat der Autor und Illustrator doch einen besonderen, zarten und humorvvollen Blick auf die Welt, wie sie ist und sein könnte. Nicht anders ging es mir mit dem vorliegenden Buch: ein kleiner Junge wohnt mit seinen Eltern am Meer. Sein Vater ist Fischer, seine Mutter kümmert sich um Haus und Garten. Der Junde darf der Mutter mithelfen – doch wenn er fertig ist, geht er schwimmen im Meer.
Da sein Vater oft lange auf See ist, redet er oft des Abens mit seiner Mutter über das Meer. Nicht selten bringt der Junge auch Funde mit, die er im Meer gemacht hat – und bekommt dafür wundersame Dinge erzählt von anderen Sachen, die es im Wasser gibt: Meerjungfrauen, Tintenprinzen, Perlbootsmänner, Weiterlesen

Als Mensch ist man geneigt, die Zeit, in der man lebt, als ungeheuer innovativ zu bezeichnen und zu erleben. Das war vor knapp zwanzig Jahren mit dem Internet so und das ist seit ein paar Jahren mit den Smartphones, den iPads, den Navigationsgeräten und anderen technischen Neuerungen so: der Mensch strebt stets nach neuem und kann sich die Zeit vor 100 Jahren nur als sehr düster und rückständig vorstellen. Natürlich neigt er auch dazu, die modernen Errungenschaften weitgehend kritiklos zu benutzen und auch mögliche Gefährungen auszublenden.
Nur: von hundert oder hundertfünfzig Jahren ging es den Menschen ebenso wie uns heute. Auch siehen stürzten sich begierig auf neue Errungenschaften, die bejubelt und gefeiert und teilweise exzessiv in alle Lebensbereiche ausstrahlten und Anwendungen fanden, wo eine Anwendung aus heutiger Sicht unsinnig, gar schädlich erscheint. Auch sie waren bereit, horrend hohe Preise für neue, als revolutionär erscheinende Produkte zu bezahlen, deren Nutzen in der Rückschau in keinem Verhältnis zu den Kosten zu stehen scheint.
Alles schon mal dagewesen? Ja, in gewisser Weise schon. Frank Patalong führt uns durch eine Reise in die Vergangenheit und amcht an einigen technischen und wissenschaftlichen Entdeckungen und Entwicklungen klar, dass Weiterlesen
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„Solange es Schlachthäuser gibt, wird es auch Weiterlesen

Julia Hamill hat Pech. Ihr Mann hat sich vor sechs Monaten von ihr scheiden lassen und wird bald wieder heiraten. Das Haus, dass sie sich gekauft hat, erweist sich als baufällig und der dazugehörige Garten ist voller Steine und nur mühsam zu kultivieren. Dann stellt sich auch noch ein Stein als Schädel heraus und es findet sich ein ganzes Skelett. Offenbar ist die Frau aber schon vor dem Bau des Hauses umgebracht worden, weshalb die Polizei die Ermittlungen einstellt.
Julia beginnt selbst nachzuforschen: mithilfe eines alten Mannes, Verwandter der Vorbesitzerin des Hauses, stösst sie auf eine schreckliche Weiterlesen

Film am Mittwoch macht Sommerpause. Und nun zu etwas völlig anderem. Einem Spielfilm am Mittwoch:
Nicht wenige kennen es: man wechselt den Job und da ist einer, der einem den Teppich unter den Füssen wegzuziehen versucht. Dem jungen Matthew Barnes, einem aufstrebenen amerikanischen Geschäftsmann, geht es noch extremer. Als er mit seiner vom ewigen berufsbedingten Umziehen müden Frau nach London reist, um eine Firmenfusion zu managen, scheint zunächst alles wunderbar. Sein neuer Kollege, John Gissing, regelt im Vorfeld alles und es scheint, als wäre dem ehrgeizigen Barnes auf wunderbare Weise der Boden vorbereitet für einen weiteren Erfolg auf seiner Karriereleiter
Doch Gissing weiß, dass er durch Barnes ersetzt werden soll: er sorgt dafür, dass Barnes und seine Frau eine alles Weiterlesen
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Plötzlich sind es 1000. Niemand merkt es. Am wenigsten der Blogbetreiber selbst, dessen Blogbeitragsautopilotverwirrung bei gleichzeitig mangelndem Qualitätsmanagement bei Quellenangaben zu Zitaten (ich habe halt zwei kleine Kinder, da kann das mal passieren, dass man nicht richtig plagiiert, äh zitiert) zum raschen Erreichen dieser Zahl beitrug. Die bei näherer Betrachtung durchaus zu relativieren ist. Zählen Beiträge wie dieser, dem man eher als Sommerlochgeschwätz kategorisieren könnte. Was hat der Leuchtturm von Weiterlesen

Betenbüttel klingt nicht gerade nach einem verlockenden Urlaubsort für Kinder: ein Ort ohne Schwimmbad, WLan und Fernseher. Ole und Katharina bleibt aber nichts anderes übrig, als in den Sommerferien zur alten Tante Polly und ihrem Mann Onkel Fiete zu fahren, da ihre Mutter Pauline zur Kur muss. Es kann sie auch nicht überzeugen, dass ihre Mama schon als Kind in Betenbüttel Urlaub gemacht hat.
Auch der manchmal leicht verwirrte, kautzige Onkel Fiete ist keineswegs Weiterlesen

„… ich male niemals Träume. Ich habe meine eigene Wirklichkeit gemalt. das einzige, was ich weiss: ich male, weil ich es muss. Ich male immer das, was in meinem Kopf geschieht, ohne viel darüber nachzudenken.“ (Frida Kahlo. Zitat a. d. vorgestellten Buch)
Eines der wunderbaren Dinge an Büchern ist, dass man sie liest und draussen der im Buch gespiegelten, verwandelten oder verfremdeten Wirklichkeit begegnet – und umgekehrt. So kann es einem auch mit diesem Buch ergehen.
Nachhaltig beeindruckt waren die Zwillinge im letzten Jahr nach dem Besuch der Frida-Kahlo-Austellung in der Kunsthalle Würth in Schwäbisch Hall. Dann begegnete uns in den von uns besuchten Bibliotheken über Winter und Frühjahr das eine oder andere Buch über die aussergewöhnliche Malerin mit ihrem Leidensweg und den untrennbar damit verbundenen Bildern: die in der Ausstellung entstandenen Fragen und Gedanken kamen durch das Betrachten der Bilder und das Lesen immer wieder an die Oberfläche.
Besonders gefallen hat mir und den Zwillingen das von Hilde Kramer collagenartig illustrierte Buch, in dem Bjørn Sortland ein Mädchen namens Leonarda der schwer kranken Weiterlesen

Wer die Bücher von Oliver Sacks liest, merkt zweierlei: der Mann kann erzählen und er verfügt über ein leidenschaftliches Interesse daran, Zusammenhänge, Ursachen und Hintergründe zu verstehen. Wer wiederum „Onkel Wolfram“, Sacks Erinnerungen an seine Kindheit in London, liest, weiss am Ende, warum Weiterlesen
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„Es ist nicht recht, dass ein Fremder mir sein Buch selbst zuschickt. Es ist peinlich für Weiterlesen

Reisen verblödet. Das ist so wahr wie das Gegenteil. Weil so mancher Weiterlesen

„Dann und wann nicht gemocht zu werden, das halten wir alle aus, gibt es doch einen unendlich großen Pool potenzieller Möger. Doch das eigene Ich ganz zu exponieren, nicht nur die gefällige Oberfläche, und dann seine Zurückweisung zu erleben, kann katastrophal schmerzhaft sein. Die Aussicht auf Schmerz ganz allgemein, den Schmerz des Verlusts, der Trennung, des Todes, ist es, was die Versuchung so groß macht, die Liebe zu meiden und im sicheren Bereich des Gefallens zu bleiben. Und doch, Schmerz tut weh, aber er tötet nicht. […]. Ohne Schmerz durchs Leben zu kommen, heißt, nicht gelebt zu haben.“ (Jonathan Franzen: Schmerz bringt dich nicht um. DIE WELT, 2.7.2011).
Erwachsene Menschen, die unfreiwillig allein sind und noch keine Beziehungserfahrung haben? Vermutlich hat jeder von uns solche Menschen in seinem Umfeld, sie mehr oder weniger bewußt wahrgenommen, sich vielleicht auch manchmal gefragt, ob und warum sie wohl allein durchs Leben gehen. Dabei entsprechen „Absolute Beginner“, wie sich Erwachsene ohne Erfahrung in einer Liebesbeziehung oft selbst nennen, durchaus nicht dem Klischee, dass sich weiland der Volksmund von ihnen machte (Hagestolz, eiserne Jungfrau). Auch das Bild, das uns oft heute in unserer durchsexualisierten Zeit, die Schüchternheit ebenso negativ besetzt wie Unerfahrenheit, vor Augen steht und zum Teil noch durch unsägliche, Menschen unwürdig vorführende Privatfernsehformate wie Weiterlesen
Es ist schon ewig und drei Tage her, seit ich im Rahmen einer Studiumsexkursion nicht nur etliche Bibliotheken (u.a. in Colmar, Straßburg, Basel und Winterthur), sondern auch die Basler Weiterlesen

Die Mona Lisa dürfte das bekannteste Gemälde der Welt sein: faszinierend ist das Bild selbst, seine wechselvolle Geschichte, seine Bedeutung für die Kunst. Nicht weniger faszinierend ist natürlich der Maler selbst: Leonardo da Vinci.
Das in der Reihe Schau mal: Kunst! erschienene Buch von Patrcia Geis beschäftigt sich zunächst mit da Vinci als Maler im Umfeld seiner Zeit, der Renaissance, und geht dabei auch auf seine umfassende Weiterlesen

„Das gestern, Loretta, ist in dir drin, in deinen Gedanken und Erinnerungen. Und jeden tag kommt ein neues Gestern hinzu. Und wenn du so alt bist wie ich, ist aus allen Gestern ein ganzes Leben geworden“ (Bl. 16)
Das ist gar nicht so einfach mit der Zeit. Wo zum Beispiel bleibt der gestrige Tag? Das fragt sich auch die neugierige Loretta, die eines Morgens mit dieser Frage aufwacht und sie nicht mehr aus dem Kopf bekommt.
Schnell findet sie heraus, dass es auf diese Frage keine einfachen Antworten gibt und ihre Mutter als Erwachsene nicht viel mehr weiß als sie. Loretta aber lässt ihre Frage keine Ruhe und sie macht sich auf die Suche nach Antworten: ob Haushering, Hamster oder Eintagsfliege, Zauberer, Schmetterlingsdame oder Polizeiwachtmeister – sie alle scheint das Gestern nicht Weiterlesen

Zwei Eier liegen nebeneinander. Daraus schlüpfen ein Vogel … und ein Krokodil. Da keine Mama in Sicht ist, versuchen sie allein klar zu kommen.
Zunächst warten sie, das jemand kommt, denn der kleine Vogel denkt, wenn man nur den Mund aufmacht und wartet, wird Weiterlesen

Der Narr am Hofe hielt dem König den Spiegel vor und konnte ihn dadurch manchmal und (meistens) ungestraft dazu bringen, Dinge zu überdenken. Auch und gerade heute brauchen wir Narren, um uns den Spiegel vorzuhalten. Einen Narren wie Ned, den Protagonisten der hier vorzustellenden amerikanischen Low-Budget-Produktion.
Ned arbeitet als biodynamischer Farmer auf dem Hof seiner Freundin Janet und zeichnet sich durch seine naive, kindliche Art und seine unerschütterliche Ehrlichkeit aus: er verkauft Officer Washburn auf dessen dringende Bitte hin gutgläubig eine Portion Haschisch – und muss prompt für acht Monate ins Gefängnis. Und das halt ungeahnt weitreichende Folgen:
Als er auf die Farm zurückkehrt, ist Jenny auf einmal mit Billy zusammen und weigert sich, Neds Hund „Willie Nelson“ herauszurücken. Sie macht Ned aber das großzügige Angebot, für eine Übergangszeit von zwei Monaten im Weiterlesen
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„Der Rationalist ist einfach ein Mensch, dem mehr daran liegt zu Weiterlesen

Flensburg: Im Jahr 1957 soll Ole Iwersen, der noch in der Polizeiausbildung befindliche und frischgebackene Vater einer Tochter, zusammen mit seinem gleichermaßen unerfahrenen Kollegen Woltersen das Verschwinden des jungen, aus vermögendem Hause stammenden und sowohl bei Mitschülern als auch bei seinem Lehrer als Genie geltenden Axel Asmussen aufklären. Doch leider fischen die beiden im Trüben und kommen nicht recht voran – sehr zum Mißfallen ihres Chefs Dr. Kallweit, der mit der Familie Axels bekannt ist. Trotzdem die beiden Polizistenanwärter all ihr schon vorhandenes kriminalsitisches Gespür anwenden, gelingt es ihnen nicht, im Umfeld des Verschwundenen brauchbare Informationen zu finden. Die dünkelhafte Frau Asmussen und der dienstbeflissene Dr. Kallweit haben dafür natürlich wenig Verständnis. Dennoch wird der Fall zu den Akten gelegt und Axels Verschwinden bleibt ungeklärt.
Im Winter des Jahres 1975 und damit fast zwanzig Jahre später werden am Strand von Solitüde in einer Grube Weiterlesen

„Im ICE
kocht
jeder
den Torwart“
„Meine kleine Satzwerkstatt“ darf man ruhig wörtlich nehmen. Zwar geht es hier nicht um den Bleisatz und ähnliche bibliophile Handwerklichkeiten – wohl aber um das vergnügliche Vorlesen willkürlich Weiterlesen
Kleiner, feiner englischsprachiger Film über die australische Weiterlesen

Die 15jährige Daelyn wird von ihren Eltern rund um die Uhr behütet. Ihr Vater überwacht ihren Internetzugang, ihre Mutter fährt und bringt sie zur Schule, bestimmte Gegenstände sind ihr verboten und aus ihrem Zimmer entfernt worden. Doch Daelyn, die bereits mehrere Selbstmordversuche hinter sich hat und seit dem letzten stumm ist und eine Nackenschiene trägt, ist entschlossen: beim nächsten Versuch wird es klappen.
Daelyn, die in der Schule wegen ihres Übergewichtes gemobbt wurde und in einem zweifelhaften „Diätcamp“ weiter traumatisiert wurde, ist auch an ihrer gegenwärtigen Schule eine Außenseiterin. Ausserhalb der Schulzeit verbringt sie viel Zeit in Internetforen, die sich an Menschen richten, die Suizid begehen wollen. Als sie sich anonym auf der Internetseite Weiterlesen

Brooklyn, New York in den 1950er Jahren. Der Rechtsanwalt Bozzi ist Besitzer und Vermieter einer Reihe von Wohnungen und Gaststätten in einem italienisch dominierten Einwandererviertel. Hartherzig, stur und ohne Mitleid ist er auf seine Einnahmen und seinen eigenen finaziellen Vorteil erpicht, zögert nicht, selbst in Not geratene Mieter zu kündigen und behandelt seinen Kanzleimitarbeiter Bruno fast wie einen Sklaven. Wenn Bettler oder andere arme Menschen an seiner Tür klingeln, vertreibt er sie mit täuschend echten Hundelauten.
Als er eines Tages auf diese Weise eine Weiterlesen

„Gesunde quält oft der Gedanke,
wohin sie schauen, lauter Weiterlesen

Es gibt Bücher, die sprechen eine ganz eigene Sprache – und darunter solche, die keiner beschriebenen Sprache bedürfen, weil sie Bilder sprechen lassen. Zu ihnen gehört auch das Bilderbuch „Rotkäppchen“ von Adolfo Serra, erschienen im Aracari-Verlag (Schweiz).
Serra findet ungemein ausdrucksstarke Weiterlesen